Gegen Stress am Arbeitsplatz: Tipps zur Gestaltung einer gesunden Arbeitsplatzumgebung

Autorin/Redakteur: Betsey Banker, Wellness Market Manager bei Ergotron/gg

Der Stress am Arbeitsplatz nimmt stetig zu und resultiert für Unternehmen in mehr Fehlzeiten der Belegschaft. Die richtige Arbeitsumgebung spielt hier eine große Rolle, doch häufig versäumen es Unternehmen zu prüfen, ob die von ihnen bereitgestellte Arbeitsumgebung einen positiven oder negativen Einfluss auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter hat. Dabei können wenig durchdachte Arbeitsplätze den empfundenen Stress der Mitarbeiter erhöhen und Wohlbefinden und Produktivität entgegenwirken. Die gute Nachricht ist, dass bereits einfache Veränderungen der Arbeitsumgebung Umfeld erheblich verbessern können.

Betsey Banker, Wellness Market Managerin und zertifizierte Worksite Wellness Spezialistin bei Ergotron (Bild: Ergotron)

Die positiven Auswirkungen von Steh-Sitz-Arbeitsplätzen

In den meisten Unternehmen verbringen Angestellte den Großteil der Arbeitszeit im Sitzen. Laut einer Studie der University of Tasmania steigern bereits sechs Stunden Sitzen pro Tag das Risiko für Angstzustände und Depressionen. Umgekehrt können gut gestaltete Arbeitsumgebungen direkt dazu beitragen, dass sich die Beschäftigten wohlfühlen.

Die physische und psychische Gesundheit wird zwar häufig getrennt voneinander betrachtet, Körper und Geist sind jedoch eng miteinander verbunden. Bei der Reduzierung von körperlichem und mentalem Stress spielt auch die Ergonomie eine bedeutende Rolle. Denn durch das Stehen und die Anspannung der Muskeln wird das Gehirn mit frischem Blut und Sauerstoff versorgt, wobei im Körper stimmungsaufhellende Stoffe freigesetzt werden. Das Arbeiten im Stehen verbessert nicht nur die Laune, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit und die Produktivität. Dies hilft Mitarbeitern dabei, Vorgaben und Ziele zu erreichen, was wiederum zur Stressreduzierung beiträgt.