Fast 94.000 Wärmebilder aus der Luft

Bild 1_RWE Flug-Thermografie über Essen

Fast 94.000 Wärmebilder, geschossen aus der Luft – das ist das Resultat der bisherigen Flug-Thermografie-Projekte, die RWE gemeinsam mit Städten und Gemeinden seit vier Jahren umsetzt. Schon in zehn Kommunen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen lautete das Ziel: die Bürgerinnen und Bürger auf das Thema Energieeffizienz aufmerksam zu machen und ganz konkret Hauseigentümern beim Energiesparen zu helfen. So geben die Wärmebilder, die von einem Spezialflieger aus knapp 1.000 Meter Höhe erstellt werden, ein Indiz dafür, wie es um die Wärmedämmung des Hausdaches bestellt ist. Das Bild kann damit für Hauseigentümer als Entscheidungsgrundlage dienen, ob sie bei ihrem Dach nachbessern wollen, um Energie und damit Geld einzusparen.

Rheinbach, Essen, Arnsberg, Ense, Dorsten, Wesel, Alpen, Sonsbeck, Belm und Wallenhorst – das sind chronologisch geordnet die Städte und Gemeinden, die sich diesen Service für ihre Bürgerinnen und Bürger bereits gesichert haben. RWE unterstützt nicht nur finanziell, sondern ist auch das Bindeglied zu der belgischen Flugfirma Eurosense und dem TÜV Rheinland, die in allen Projekten als Partner agieren.

„Dieser große Zuspruch von Kommunen in den vier Jahren freut uns sehr. Basis für ein erfolgreiches Projekt ist ein funktionierender Prozess, der sich zwischen allen Beteiligten bewährt hat und den wir auf jedes neue Projekt ohne großen Aufwand übertragen können. Wir gehen also mit einem eingespielten Team auf interessierte Städte und Gemeinden zu“, sagt Dr. Britta Lasshof, Projektleiterin bei RWE.

Sie war bereits in Rheinbach mit dabei, als die zweimotorige Cessna der Firma Eurosense, ausgestattet mit einer speziellen Wärmekamera, zum ersten Mal Flugschleifen im Rahmen einer RWE Flug-Thermografie drehte. Das war im März 2012. Seitdem sind mehr als 400 Flugschleifen mit insgesamt 5.300 Flugkilometern hinzugekommen. Voraussetzung für eine Befliegung, die stets nachts erfolgt: Die Temperaturen müssen unter fünf Grad liegen, es muss möglichst windstill und trocken sein. Erst dann ist es möglich, aussagekräftige Bilder entwickeln zu können.

„Am Ende entscheidet der Hauseigentümer selber, ob ein Bild auch tatsächlich erstellt wird. Erforderlich ist eine Einverständniserklärung, die vorher vorliegen muss“, erklärt Lasshof. So hat der Datenschutz beim Projekt RWE Flug-Thermografie oberste Priorität. Lasshof: „Durchschnittlich 54 Prozent aller angeschriebenen Eigentümer haben ein Bild angefordert. Diese beeindruckende Rücklaufquote zeigt, dass sich viele für das Thema Energiesparen interessieren.“ Auch mehr als 1000 Energieberatungen, die RWE oder externe Dienstleister wie die Verbraucherzentrale NRW auf Basis der Wärmebilder geführt haben, sind eine Bestätigung. Weitere interessierte Kommunen haben sich bereits bei RWE gemeldet. Es wird also weiter geflogen.

Weitere Informationen: www.rwe.com