Aerosole mit Lüftungstechnik bekämpfen

Gerade für Lehrer und Schüler steigt in der kalten Jahreszeit das Risiko, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Wegen der Kälte wird nämlich in den Schulen jetzt seltener gelüftet, was dazu führt, dass der Anteil der Aerosole, die das Virus enthalten können, zunimmt. Deswegen ist es wichtig, die Klassenzimmer mit ausreichend Frischluft zu versorgen, nur so lässt sich die Infektionsgefahr senken. Dafür bietet STIEBEL ELTRON das Lüftungsgerät “VRL-C”, das sich besonders gut eignet, um Räume in Kindertagesstätten und Praxen sowie Klassenzimmer nachträglich auszustatten.

Beim Neubau oder der Sanierung rät das Umweltbundesamt zum Einbau von Lüftungsanlagen, um eine gute Raumluftqualität im Klassenzimmer zu erzielen (Bild: STIEBEL ELTRON)

Die Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt empfiehlt bei Unterrichtseinheiten von mehr als 45 Minuten, auch während des Unterrichts zu lüften. Mit durchgängig weit geöffneten Fenstern im Sommer lässt sich die Infektionsgefahr vergleichsweise einfach senken. Im Herbst und Winter ist manuelles Lüften mit dem erforderlichen Frischluftaustausch jedoch nicht mehr realisierbar – einerseits wegen der niedrigen Temperaturen und damit verbundener Erkältungsgefahr, andererseits aus wirtschaftlichen Gründen wegen des massiven Verlusts von Wärmeenergie.

„Wir empfehlen für den Einsatz in Klassenräumen das Lüftungsgerät VRL-C, mit dem sich ein bis zu vierfacher Luftwechsel pro Stunde im jeweiligen Raum realisieren lässt“, sagt Stiebel-Eltron-Geschäftsführer Dr. Kai Schiefelbein. „Die Konzentration an potenziell virushaltigen Aerosolen und damit das Ansteckungsrisiko wird mit diesen Lüftungssystemen deutlich verringert. Technisch ist es heute einfach möglich, größere Räume in Schulen, Kindergärten oder Geschäften nachträglich mit einer solchen Lüftungsanlage auszurüsten. Durch die integrierte Wärmerückgewinnung der Lüftungsgeräte ist keine Anpassung der Heizung der Räume erforderlich; die Räume werden wie gewohnt weiterhin warm.“ 

Derartige Lüftungsgeräte arbeiten zum Beispiel in der Johann-Pachelbel-Schule in Nürnberg. Für die 110 Klassenräume hat man sich für die dezentrale Lösung entschieden, mit denen die raumweise Belüftung realisiert werden kann. Über die Vernetzung können auch alle 110 Geräte gleichzeitig für das Wochenende programmiert oder kollektiv in die Ferien geschickt werden. Das Lüftungsgerät VRL-C von STIEBEL ELTRON gibt es in verschiedenen Größen und Ausstattungen.

Weitere Informationen: www.stiebel-eltron.de/schullueftung