Aachen als grün-urbanes Tor zur nachhaltigen Energieversorgung

Am Donnerstag, den 14. März, geht es im Aachener Depot (Talstraße 2, 52068 Aachen) um das EU-GUGLE-Projekt und die energetische Sanierung großer Wohnblöcke. Im Rahmen des GUGLE-Projektes wurden in Aachen fast 400 Wohneinheiten auf Niedrigenergiehaus-Niveau saniert. Ab 9 Uhr werden unter anderem Aachens Bürgermeister Norbert Plum sowie Georg Houben (Policy Officer Smart Cities & Communities Team) als Vertreter der Europäischen Kommission über die Erfolge des Projektes berichten. Die Moderation übernimmt die Architektin Lale Kücük von der EnergieAgentur.NRW. Ab 16 Uhr stehen Exkursionen zu den sanierten Immobilien auf dem Programm. Die Veranstaltung „Sanierung großer Wohnblöcke in der Stadt Aachen – Erfahrungen und Ergebnisse aus EU-GUGLE“ wird durchgeführt von der Stadt Aachen, der gewoge AG sowie der stawag.

Screenshot: DeinEnergieportal

EU-GUGLE steht für „EUropean cities serving as Green Urban Gate towards Leadership in sustainable Energy“ – und bedeutet übersetzt: „Europäische Städte als grün-urbanes Tor für eine Vorreiterstellung einer nachhaltigen Energieversorgung“. Die Stadt Aachen sanierte zwischen 2013 und 2017 rund 41.000 Quadratmeter Gebäudefläche in 377 zum großen Teil denkmalgeschützten Wohnungen und erzielte dadurch Energieeinsparungen von durchschnittlich 65 Prozent. Die ausgewählten Wohnungen in Aachen-Nord und im Rehmviertel befinden sich zu 75 Prozent im Eigentum der Stadt Aachen und zu 25 Prozent im Eigentum der städtischen Wohnungsgesellschaft gewoge AG.

Im Rahmen des Projektes wurden in sechs Jahren insgesamt 227.000 Quadratmeter Bestandswohnfläche auf Niedrigenergiehaus-Niveau saniert, gefördert durch knapp 17 Millionen Euro der Europäischen Union. Beteiligt waren Städte aus Österreich (Wien), Italien (Mailand), Spanien (Sestao), Finnland (Tampere), der Slowakei (Bratislava) und als deutsche Modellstadt Aachen.

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/energie/gebaeude_effizienz/eu_gugle/index.html