Möbelkauf in Deutschland: Qualität und Preis-Leistung wichtiger als Herkunft
Beim Möbelkauf setzen deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend auf pragmatische Kriterien statt auf Herkunftsfragen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der imm cologne, die Qualität, Langlebigkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis als entscheidende Faktoren identifiziert. Auch internationale Produktionsstrukturen, etwa aus Asien, werden dabei zunehmend akzeptiert. Vom 19. bis 22. Januar 2027 präsentiert die imm cologne in Köln passende Lösungen für diese veränderten Erwartungen an Wohnen und Einrichten. Die folgenden Ergebnisse geben einen Überblick über die aktuellen Kaufkriterien und Einstellungen der VerbraucherInnen.

Qualität und Langlebigkeit stehen an erster Stelle
Für 96,5 Prozent der Befragten ist die Qualität eines Möbelstücks wichtig oder sehr wichtig. Nahezu ebenso hoch bewerten die Deutschen das Preis-Leistungs-Verhältnis (96,3 Prozent) sowie die Langlebigkeit von Möbeln (95,5 Prozent). Möbel werden damit klar als langfristige Investition verstanden. Gleichzeitig halten 48 Prozent das Preis-Leistungs-Verhältnis asiatischer Möbel für gut – ein Hinweis darauf, dass internationale Produktionsstrukturen längst Teil der alltäglichen Kaufrealität sind.
Bernd Sanden, Director der imm cologne, ordnet die Ergebnisse ein: „Die Studienergebnisse zeigen deutlich: Verbraucherinnen und Verbraucher wägen heute bewusster ab und treffen rationale Entscheidungen. Gefragt sind Produkte, die langlebig, qualitativ hochwertig und zugleich wirtschaftlich attraktiv sind. Genau hier setzt die imm cologne an: Sie bringt internationale Anbieterinnen und Anbieter zusammen und präsentiert die Vielfalt an Produkten und Lösungen, mit denen die Branche weltweit auf diese veränderten Konsumrealitäten reagiert.“
Individualisierung, Verfügbarkeit und Nachhaltigkeit gewinnen an Bedeutung
Neben klassischen Kaufkriterien spielen weitere Anforderungen eine zentrale Rolle. Drei Viertel der Befragten (75,1 Prozent) legen Wert auf Individualisierungsmöglichkeiten, während 71,3 Prozent eine schnelle Lieferbarkeit erwarten. Nachhaltigkeitsaspekte beeinflussen die Kaufentscheidung von 65,3 Prozent der Deutschen. Große Stilvielfalt (64,2 Prozent) und zeitgemäßes Design (55,4 Prozent) runden das Anforderungsprofil ab.
Herkunft verliert an Einfluss – Transparenz gewinnt an Bedeutung
Der Produktionsstandort spielt für Kaufentscheidungen eine vergleichsweise geringe Rolle: Nur noch 53,4 Prozent der Befragten bewerten die Herkunft ihrer Möbel als wichtig. 32,3 Prozent verorten ihre Möbel überwiegend in Europa, 22,9 Prozent in Deutschland, während 34,6 Prozent die Herkunft gar nicht kennen. Lediglich 7,2 Prozent gehen davon aus, dass die meisten ihrer Möbel aus Asien stammen. Dabei ist der deutsche Möbelmarkt laut amtlicher Außenhandelsstatistik mit einem Importanteil von 59,8 Prozent stark international geprägt: Allein China steht dabei für rund 30 Prozent der Importe und damit für etwa 18 Prozent des Gesamtmarkts.
Die grundsätzliche Offenheit gegenüber internationaler Produktion ist hoch: Mehr als die Hälfte der Befragten (50,5 Prozent) steht Möbeln, die außerhalb Europas hergestellt wurden, aufgeschlossen gegenüber. 44,6 Prozent vermuten bereits heute entsprechende Produkte im eigenen Haushalt. Zugleich glaubt eine Mehrheit, dass Möbel deutlich teurer wären, wenn ausschließlich in Europa produziert würde (59,3 Prozent), und 58 Prozent verbinden besonders günstige Preise vor allem mit asiatischer Fertigung. Obwohl die konkrete Herkunft für viele Befragte an Bedeutung verliert, wächst gleichzeitig der Wunsch nach Transparenz: 65,3 Prozent halten klare Informationen zur Produktionsregion für wichtig.
imm cologne bietet Orientierung im globalen Möbelmarkt
Die Studienergebnisse verdeutlichen den Wandel der Möbelindustrie. „Der Möbelmarkt wird internationaler, gleichzeitig steigen die Erwartungen der Käuferinnen und Käufer. Die imm cologne bietet Orientierung in diesem Spannungsfeld: Sie verbindet globale Angebotsvielfalt mit konkreten Antworten auf die Frage, wie Menschen heute wohnen wollen – bezahlbar, langlebig und individuell“, so Sanden.
Als internationale Businessplattform bringt die imm cologne zu Jahresbeginn Herstellungsunternehmen, Handel und Entscheiderinnen und Entscheider aus aller Welt zusammen. Sichtbar wird dabei, wie die Branche auf diese Entwicklungen reagiert: von langlebigen Produkten über flexible Designs bis hin zu nachhaltigen Materialien und wirtschaftlich attraktiven Angeboten.
Tickets ab 22. September erhältlich
Der Ticket-Shop der imm cologne 2027 öffnet am 22. September 2026. Fachbesuchende können sich dann ihr Ticket für die internationale Einrichtungsmesse vom 19. bis 22. Januar 2027 in Köln sichern. Weitere Informationen unter www.imm-cologne.de. Unternehmen, die sich auf der imm cologne 2027 präsentieren möchten, können sich als Aussteller anmelden unter: www.imm-cologne.de/fuer-aussteller/aussteller-werden/
Zur Umfrage: Die Daten basieren auf einer Online-Erhebung der YouGov GmbH im Auftrag der imm cologne (Koelnmesse GmbH). Im Dezember 2025 wurden dafür insgesamt 2.101 Personen befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.
