ENERGY TOWERS: Auftriebstechnologie soll die Lücke im Energiesystem schließen
ENERGY TOWERS versteht sich nicht als Konkurrenz zu Photovoltaik- oder Windkraftanlagen, sondern als ergänzende Technologie innerhalb eines modernen Energiesystems. Während die Stromerzeugung aus Sonne und Wind naturgemäß Schwankungen unterliegt, soll die auf dem archimedischen Prinzip basierende Auftriebstechnologie eine kontinuierliche Energieversorgung ermöglichen – rund um die Uhr und unabhängig von Wetterbedingungen.

Nach Angaben des Unternehmens liegt der besondere Ansatz darin, innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs zu arbeiten und dabei auf externe Energieträger zu verzichten. Dadurch positioniert sich ENERGY TOWERS zwischen klassischen Großkraftwerken und dezentralen erneuerbaren Energieanlagen. Das Ziel besteht darin, eine stabile Grundlast bereitzustellen und so die Versorgungssicherheit in dezentralen Stromnetzen zu erhöhen.
Zu den wichtigsten Vorteilen zählt die Wetterunabhängigkeit. Das System soll auch bei Flaute oder Dunkelflaute eine konstante Leistung liefern und bis zu 8.000 Volllaststunden pro Jahr erreichen. Gleichzeitig ermöglicht die dezentrale Stromerzeugung am Verbrauchsort eine Reduzierung des Bedarfs an zusätzlichem Netzausbau. Im laufenden Betrieb entstehen laut Unternehmen keine direkten CO₂-Emissionen.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der vertikalen Bauweise der Türme. Im Vergleich zu großflächigen Solar- oder Windparks wird nur eine geringe Grundfläche benötigt. Zusätzlich kann industrielle Abwärme in das System integriert werden, wodurch sich die Gesamteffizienz weiter steigern lässt.
Mit einem modularen Konzept von bis zu fünf Megawatt Leistung pro Einheit richtet sich ENERGY TOWERS sowohl an kommunale Energieversorger als auch an energieintensive Industriebetriebe. Langfristig verfolgt das Unternehmen die Vision einer Energieversorgung, die unabhängig von Wetterbedingungen und geografischen Gegebenheiten eine dauerhaft verfügbare und saubere Stromerzeugung ermöglicht.
