Heizkostenprognose: Wärmepumpen deutlich günstiger als Gas und Öl im 20-Jahres-Vergleich
Wer heute eine neue Heizung einbaut, trifft eine Entscheidung mit langfristigen finanziellen Folgen. Die aktuelle Heizkostenprognose der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de) vergleicht verschiedene Heizsysteme über einen Zeitraum von 20 Jahren. Dabei zeigt sich, dass fossile Heizungen durch steigende CO₂-Preise und Netzkosten deutlich teurer werden. Zusätzlich treiben gesetzlich vorgesehene Beimischungen wie Biomethan oder Wasserstoff die Betriebskosten weiter nach oben. Wärmepumpen profitieren dagegen von hoher Effizienz und einem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien im Strommix.

Laut Berechnungen entstehen bei Gas- und Ölheizungen im Vergleich zur Wärmepumpe Mehrkosten von bis zu rund 42.000 Euro bis 2045. Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe werden etwa 24.500 Euro Heizkosten erwartet, während Gasheizungen auf rund 55.600 Euro und Ölheizungen auf rund 67.200 Euro kommen. Auch mögliche Beimischungen erhöhen die Kosten fossiler Systeme zusätzlich deutlich. Die Studie basiert auf Daten des Heizspiegels und des Umweltbundesamtes und bildet eine Prognose für ein durchschnittliches Einfamilienhaus. Weitere Informationen und einen individuellen ModernisierungsCheck bietet co2online unter https://www.co2online.de/modernisierungscheck.
