Hybridanlagen zum Erzeugen von Wärme lassen sich bestmöglich an die individuellen Bedingungen anpassen

Das effiziente Erzeugen von Wärme stellt die Grundlage für eine erfolgreiche Energiewende dar. Da aber die Ausgangssituation nicht an allen Stellen identisch ist, spielt das flexible Anpassen der Wärmeerzeuger eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht, den jeweiligen Bedingungen zu entsprechen. Hier sind Hybridanlagen klar im Vorteil, denn ihre einzelnen Bestandteile können flexibel kombiniert werden und helfen so beim Erreichen der bestmöglichen Effizienz. Darüber hinaus existiert auch noch die Option, die Anlagen, die schon existieren, gut einzubinden.

Hybridsysteme sorgen für Flexibilität und Effizienz. Beispielsweise setzt die Luft/Wasser-Wärmepumpe BLW Mono-P auf Umweltenergie (Bild: August Brötje GmbH, Rastede)

Die meisten Verbraucher sehen die Notwendigkeit einer Energieeinsparung und Ressourcenschonung als wichtige Prämisse in der aktuellen und zukünftigen volkswirtschaftlichen Entwicklung. Die Frage nach Komfort und Behaglichkeit ist dabei gleichbleibend. Wer sein Gebäude also zukunftsfähig mit Wärme versorgen möchte, erreicht dies am besten mit einem hybriden Heizsystem, um den individuellen Anforderungen gerecht zu werden. Zudem winken hohe Förderungen beim Einsatz von Hybridsystemen in Verbindung mit erneuerbaren Energien.

Der Vorteil einer solchen Anlagenkombination liegt auf der Hand. Der Nutzer holt sich so die Vorteile verschiedener Heizsysteme ins Haus. Dabei können funktionierende Wärmeerzeuger aus dem Bestand weiter genutzt und in das neue System eingebunden werden. So lassen sich Kosten minimieren und dennoch die Effizienz steigern. Häufig werden dabei Varianten aus konventionellen und regenerativen Energieträgern eingesetzt. Ein Beispiel für eine komplette Neuanlage ist die Brötje Kombination des Gas-Brennwertkessels WGB mit der Luft/Wasser-Wärmepumpe BLW Mono-P mit Leistungen von sechs bis elf kW. Durch die Monoblock-Bauweise der Wärmepumpe braucht es für die Installation keinen Kälteschein. Das Außengerät umfasst die Luft-Wasser Wärmepumpe mit leistungsgeregeltem Verdichter, für eine bestmögliche Anpassung an den Wärmebedarf. Die wandhängende Inneneinheit der BLW Mono-P Anlage umfasst unter anderem die IWR Alpha Heizkreisregelung mit Statusüberwachung, Systemdiagnose und Fehlererkennung. Eingesetzt werden kann das System zum Heizen und Kühlen bis zu einer Außentemperatur von minus 20 Grad. Für die gute Einbindung in Hybridsystemen ist ein 40-Liter-Trennpuffer bereits integriert. Außerdem enthält das Gerät eine Hybridfunktion, die eine automatische Umschaltung nach Energiepreis, CO2 Ausstoß oder Primärenergiebedarf ermöglicht.

Die wandhängenden WGB EVO Geräte, eingesetzt beispielsweise als Spitzenlastkessel, unterteilen sich in die Varianten 15i (2,9 bis 15 kW), 20i (2,9 bis 20 kW), 28i (3,9 bis 28 kW) und neu 38i (4,9 bis 38 kW) und sind wahlweise mit umfangreichem Zubehör verfügbar. Überdies sorgt eine vollautomatische Erkennung und Adaption der Gasarten (E, LL und Flüssiggas) für eine einfache Inbetriebnahme. Eine saubere Verbrennung wird über den Einsatz eines Vormischkanals namens OptiMix realisiert. Dadurch ist eine CO-Messung durch den Schornsteinfeger nur alle drei Jahre notwendig.

Gemeinsam mit beiden Geräten kann eine bestmögliche Kombination von regenerativen und konventionellen Energien realisiert werden. Überdies gibt es noch weitere Kombinationsmöglichkeiten, die gerne von den Bauherren genutzt werden. Die Einbindung von Photovoltaik-Elementen beispielsweise. Gerade mit Hinblick auf eine CO2-Reduzierung ist die Solarenergie eine hervorragende Ergänzung einer modernen Heizungsanlage. Neben diesen, sind noch diverse Kombinationsmöglichkeiten offen. Für die richtige Effizienz der Anlage sollte jedoch grundsätzlich eine genaue Planung vorausgehen. Das Unternehmen Brötje steht hier mit Rat und Tat zur Seite.

Weitere Informationen: www.broetje.de