Frische Luft sorgt für Gesundheit – auch in der Wohnung

Es ist kein Geheimnis, dass schlechte Luft in Innenräumen der Gesundheit schadet. Das sagt auch der Lungeninformationsdienst des Helmholtz-Zentrums in München. Laut einer Studie sorgen Schadstoffe, die zehn Jahre lang über die Raumluft aufgenommen werden, für eine Abnahme bei der Lungenfunktion. Deswegen ist es wichtig, diese Schadstoffe durch einen regelmäßigen Luftaustausch auszufiltern. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesundheit, sondern auch auf das Wohlbefinden.

Lüftungsanlagen lassen sich einfach und kostengünstig mit einem Feinfilter ausstatten. So bleiben Pollen und Schadstoffe vor der Tür. (Bild: Initiative „Gute Luft“ – www.wohnungs-lueftung.de)

Durch das Lüften per Hand gelangen aber auch Pollen und Feinstaub ins Haus, außerdem geht dadurch viel Heizenergie verloren. Eine zuverlässige und energieeffiziente Lösung für eine gesunde Raumluft sind Lüftungsanlagen. Die Geräte tauschen die belastete, feuchte Raumluft automatisch gegen Frischluft aus und verhindern Schimmelbildung. Durch die Filtertechnik werden Schadstoffe, Pollen und Feinstaub abgefangen. Über Sensoren lassen sich Feuchte, CO2– und Schadstoffgehalt zudem gezielt überwachen und die Raumluftqualität weiter optimieren. 

Eine gute Raumluftqualität ist essenziell für unsere Gesundheit. Das belegt eine aktuelle Studie, so der Lungeninformationsdienst im Helmholtz Zentrum München. Australische Forscher untersuchten den Einfluss der Innenraumluft auf die Lungengesundheit von mehr als 3.000 Erwachsenen. Schadstoffe in der Raumluft, wie sie beim Heizen, Kochen, durch Schimmel oder durch das Rauchen entstehen, tragen über zehn Jahre hinweg signifikant zu Asthmasymptomen und einer Abnahme der normalen Lungenfunktion im mittleren Alter bei. Eine bessere Belüftung konnte jedoch die negativen Auswirkungen der Luftverschmutzung verringern. Frische Luft ist also unser wichtigstes Lebensmittel. Da wir den Großteil unseres Lebens in geschlossenen Räumen verbringen, sollten wir auf eine gesunde Luftqualität achten. Damit CO2, Luftfeuchte und Schadstoffe abgeführt werden, gilt es, die Raumluft regelmäßig durch frische Luft zu ersetzen. Beim Lüften über die Fenster gelangen jedoch Pollen, Feinstaub und andere Schadstoffe ins Haus – außerdem geht dabei wertvolle Heizenergie verloren. Bei energieeffizienten, luftdicht gedämmten Gebäuden müsste man zudem alle zwei Stunden die Fenster öffnen, um eine gesunde Luftqualität zu erhalten und die feuchte Luft abzulüften. Die beste Lösung für Energieeffizienz und Gesundheit ist daher Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Lüftungsanlagen sorgen automatisch für einen gesunden Luftaustausch, indem sie die belastete Raumluft nach außen abführen und frische Luft ins Haus leiten – auch bei Abwesenheit der Bewohner oder geschlossenem Fenster. Dabei wird die Außenluft gefiltert: So bleiben Pollen, Insekten und Schadstoffe vor der Tür. Durch den stetigen, aber zugluftfreien Luftaustausch hilft eine Wohnraumlüftung auch gegen eine zu hohe CO2-Konzentration sowie gegen eine Überfeuchtung der Räume und beugt so Schimmelschäden vor. 

Durch smarte Technik lässt sich die Luftqualität weiter optimieren: „Mit Sensoren ausgestattete Wohnungslüftungsanlagen können die vor allem in Bad und Küche anfallende Luftfeuchtigkeit sowie Gerüche, Schadstoffe und CO2 aus der Atemluft erkennen und die Lüftung genau nach dem notwendigen Bedarf steuern“, erklärt Claus Händel vom Fachverband Gebäude-Klima e.V. Die Haustechnologie bietet also viele gesundheitliche und energetische Vorteile – nicht nur für Allergiker. Denn gesundes Wohnen fängt bei frischer Luft an.

Weitere Informationen: www.wohnungs-lueftung.de