Energiespeicher: Unterschätzte Kraftpakete

Die Nachfrage nach Energiespeichern für Gebäude ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Aber auch bei Privatanwendern setzt sich der Trend des Eigenver­brauchs immer weiter durch: Sinkende Preise im Bereich Photovoltaik machen Eigenversorgungslösungen immer attraktiver. Dabei stehen bei Privatanwendern vor allem die Absicherung gegen Preissteigerungen und der Autarkie-Gedanke, also die vollständige Versorgung mit selbst gewonnen Strom, im Vordergrund. Bei gewerblichen Gebäuden spielt darüber hinaus auch die Sicherung einer störungsfreien Stromversorgung eine entscheidende Rolle.

Grafik: Aentron

Energiespeicher: Darauf kommt es an

In diesem Umfeld übernehmen die Stromspeicher, in der Regel leistungsstarke Batterie-Module, eine besonders wichtige Aufgabe, sowohl im privaten als auch im gewerblichen Umfeld. Sie speichern die gewonnene Energie aus PV-Anlagen und können diese, unabhängig vom Zeitpunkt der Energiegewinnung, bei Bedarf wieder abgeben. Durch diese Zwischenspeicherung kann der selbsterzeugte Strom für Lastspitzen am Tag oder abends und in der Nacht zur Verfügung gestellt werden. Neben Zuverlässigkeit und Sicherheit wünschen sich Verbraucher in der Regel flexible Lösungen, die sich an ihren individuellen Bedarf anpassen lassen – das gilt sowohl für die Kapazität der Energiespeicher als auch für die Montagemöglichkeiten unter verschiedenen baulichen Voraussetzungen.

Der Trend geht deutlich in Richtung höherer Speicherkapazität und damit steigender Autonomie. Die Bedeutung von Energiespeichern wird 2021 noch weiter steigen – nicht zuletzt durch die zunehmende Förderung von Elektromobilität. Immer häufiger werden 10 kWh Speicher und mehr nachgefragt. aentron kommt diesem Bedarf mit einem platzsparenden, flexibel installierbaren 10 kWh Modul entgegen, wobei sich ein schrittweiser Ausbau durch weitere Module auf 20 kWh oder 30 kWh realisieren lässt. Kleinere Ausbaustufen können durch 2 kWh Module flexibel erfolgen.

Elektromobilität: Zuverlässige Versorgung durch autarke Carports

Mit dem wachsenden Markt der Elektromobilität und dem damit verbundenen Bedarf an Ladestationen – auch im privaten Bereich –  rückt das Thema der intelligenten, zuverlässigen Stromversorgung zusätzlich in den Fokus. Einer aktuellen TÜV-Studie zufolge kann sich mittlerweile rund jeder dritte Autobesitzer (36 Prozent) in Deutschland vorstellen, in den kommenden fünf Jahren ein Elektroauto anzuschaffen – Tendenz steigend. Entscheidend hierfür ist die landesweite Ladeinfrastruktur, die sich gegenwärtig noch im Ausbau befindet.

Für Privatverbraucher kann daher ein autarker Carport, abhängig von der eigenen Stromversorgung, eine sinnvolle Lösung darstellen. Bei Hybrid-Lösungen wird die gespeicherte Sonnenenergie aus den Modulen ergänzend zum Grid genutzt, um beispielsweise die notwendige Kapazität für Schnellladestationen zur Verfügung zu stellen. Der Strombedarf für einen VW e-Golf liegt, bei einer durchschnittlichen Fahrleistung pro Tag von zirka 37 km, bei ca. 5,2 kWh. Das entspricht in etwa der Leistung von drei aentron Modulen mit je 2 kWh, um den Tagesbedarf an Strom zu decken.

Weitere Informationen unter www.aentron.com