gridX-Report zeigt: Fehlende Vernetzung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen kostet Eigenheimbesitzer jährlich bis zu 1.500 Euro
gridX, einer der in Europa führenden Anbieter smarter Home-Energy-Management-Systeme (HEMS) und Aggregator von Haushaltsflexibilitäten, hat seinen neuen Connectivity Report veröffentlicht. Dieser zeigt, wie Vernetzungstechnologien und -partnerschaften eine fragmentierte Anlagenlandschaft in skalierbare Energiekonzepte verwandeln, Einsparpotenziale nutzbar machen und Zugänge zum Flexibilitätsmarkt schaffen. Etwa 11,8 Mio. rein elektrische Pkw (BEV) sowie Wallboxen, Heimspeicher, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen sind in Deutschland installiert, die smart vernetzt Einsparungen von bis zu 1.500 Euro pro Haushalt erzielen können. Der Report verweist zudem auf einen 8,3-fachen Anstieg der Negativpreisstunden zwischen 2022 und 2025, was das zunehmende Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage durch mangelnde Gerätevernetzung bestätigt. Anhand von Praxisbeispielen wie der Zusammenarbeit mit dem Installationspartner Koehrer Solar zeigt gridX zudem, wie sich die Vernetzung im Installationsalltag konkret umsetzen lässt.

Jonas Quilitz, geschäftsführender CPO von gridX, sieht großes Potenzial in der Cloud- und Gateway-Konnektivität, die es Energieversorgern und -händlern ermöglicht, individuelle Kund:innenerlebnisse zu schaffen.
– Quelle: gridX
gridX, einer der in Europa führenden Anbieter smarter Home-Energy-Management-Systeme (HEMS) und Aggregator von Haushaltsflexibilitäten, hat seinen neuen Connectivity Report veröffentlicht. Dieser zeigt, wie Vernetzungstechnologien und -partnerschaften eine fragmentierte Anlagenlandschaft in skalierbare Energiekonzepte verwandeln, Einsparpotenziale nutzbar machen und Zugänge zum Flexibilitätsmarkt schaffen. Etwa 11,8 Mio. rein elektrische Pkw (BEV) sowie Wallboxen, Heimspeicher, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen sind in Deutschland installiert, die smart vernetzt Einsparungen von bis zu 1.500 Euro pro Haushalt erzielen können. Der Report verweist zudem auf einen 8,3-fachen Anstieg der Negativpreisstunden zwischen 2022 und 2025, was das zunehmende Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage durch mangelnde Gerätevernetzung bestätigt. Anhand von Praxisbeispielen wie der Zusammenarbeit mit dem Installationspartner Koehrer Solar zeigt gridX zudem, wie sich die Vernetzung im Installationsalltag konkret umsetzen lässt.
Hybride Konnektivität bringt Anlagenausbau und -vernetzung in Einklang
Dezentrale Energieanlagen wie beispielsweise Elektrofahrzeuge (EV) sind im Aufwind. Allein im Juli 2026 wurden in Deutschland 78.609 BEV (+61,7 % gegenüber Juli 2025) und 105.284 Hybrid-Pkw (nach +102.369 im Juli 2025) zugelassen. Um die wachsende Anlagenzahl smart und nachhaltig zu vernetzen, stehen EigenheimbesitzerInnen grundsätzlich zwei Optionen zur Verfügung. Ein einzelnes EV lässt sich schnell und umstandslos per Cloud in ein HEMS integrieren; ein Haushalt mit mehreren Anlagen verlangt ein physisches Gateway, das unter anderem bis zu zehn Tage lang offlinefähig ist und die regulatorische Nachweisführung für § 14a EnWG und § 9 EEG erbringt. Außerdem ist es Grundlage für das sogenannte „Value Stacking“ von netzdienlicher Steuerung, Eigenverbrauchsoptimierung und Optimierung nach dynamischen Tarifen mit Erlösen von bis zu etwa 1.050 Euro jährlich. Stellt der Haushalt seine steuerbaren Verbrauchseinrichtungen ab 2027 zusätzlich für Flexibilitätsdienste zur Verfügung, kann er dafür weitere rund 400 bis 800 Euro erzielen, womit in der Spitze bis zu um die 1.500 Euro pro Jahr möglich sind.
„Unsere Branche ist bei der Installation neuer Anlagen mittlerweile deutlich schneller als bei deren Vernetzung. Wer Flexibilität im Eigenheim erschließen will, setzt jetzt auf beide Wege: die Cloud-Anbindung, um schnell eine hohe Anzahl von Fahrzeugen zu verknüpfen, und das lokale Gateway, um das volle Steuerungs- und Optimierungspotenzial des Gesamtsetups auszuschöpfen. Weder Energieversorger noch KundInnen sollten sich zwischen Tempo und Wertschöpfung entscheiden müssen“, sagt Jonas Quilitz, geschäftsführender Chief Product Officer von gridX.
Herstellerpartnerschaften sichern Interoperabilität und Komfort
Eigene Erhebungen unter InstallateurInnen zeigten, dass der vollständige Scan aller Netzwerkkomponenten im Schnitt in weniger als 90 Sekunden erfolgt und 63 % der gridBox-Installationen in weniger als zehn Minuten abgeschlossen sind. In der Folge bewerteten sie die Installationsfreundlichkeit mit durchschnittlich 4,1 von 5 Sternen. Möglich macht solche Ergebnisse die hohe Interoperabilität der XENON Plattform bzw. der gridBox mit über 500 Geräten von mehr als 50 internationalen Herstellern. Bei der Installation von Geräten von Ready for gridX-Partnern wie beispielsweise go-e oder Huawei reduzieren die vorvalidierten Integrationen die Menge der Supporttickets um drei Viertel.
Best Practice der neuen Remote-Installation mit Koehrer Solar
Ein benutzerfreundlicher und effizienter Installationsprozess treibt die Vernetzung dezentraler Energieanlagen voran. Mit Unterstützung seines Partners Koehrer Solar hat gridX die Remote-Installation der gridBox ausgerollt. Dessen Geschäftsführer Raphael Köhrer erklärt: „Die Möglichkeit, die Kommissionierung aus der Ferne im Backoffice vorzubereiten und anschließend nur noch die Hardwareeinrichtung bei KundInnen vor Ort durchzuführen, spart unseren InstallateurInnen Zeit und macht Schulungen hinfällig. Das reduziert nicht nur die Kosten für unser Unternehmen, sondern erhöht auch die Zufriedenheit der EndnutzerInnen.“
Daneben bietet gridX drei weitere Installationsmöglichkeiten an: erstens die vollständige Eigeninstallation, die sich zunächst für das Nachrüsten bestimmter bereits vorhandener Anlagen eignet und bereits bei KundInnen von E.ON Deutschland Anwendung findet; zweitens die unterstützte Eigeninstallation, bei der der Haushalt zum Beispiel telefonisch durch den Installationsprozess geführt wird; sowie drittens die professionelle Installation und Inbetriebnahme vor Ort durch einen Installateur mithilfe des Installer Hub.
Cybersicherheit hält Energieversorgung stabil
Mit der zunehmenden Digitalisierung des Energiesektors steigt auch das Risiko für Cyberangriffe. Schätzungen zufolge kann ein solcher die Branche 2026 im globalen Schnitt etwa 5,2 Mio. US-Dollar (umgerechnet: etwa 4,5 Mio. Euro) kosten. 23 solcher Cyberangriffe wurden seit 2022 auf den europäischen Energiesektor verübt. Welche Bedeutung Cybersicherheit bei gridX hat, bestätigen die aktuelle überdurchschnittliche Cybervadis-Bewertung mit 895 von 1.000 Punkten und die durchschnittliche Plattformverfügbarkeit von 99,99 % (H1/2026).
Der Link zur Downloadseite des Reports: Connectivity Report 2026: Europas vernetzte Energiezukunft | gridX
