Europas Weg zur Klimaneutralität führt über das Klimamanagement von Gebäuden

Bis zum Jahr 2050 hat sich Europa zum Ziel gesetzt klimaneutral zu sein. Ein weiter Weg, indem vor allem ein Thema behandelt werden muss – das Klimamanagement von Gebäuden. Denn das Heizen und Kühlen von Gebäuden ist verantwortlich für die Hälfte des Energieverbrauchs in der EU. Allein Heizung und Warmwasser machen 79 Prozent des Energieverbrauchs in europäischen Haushalten aus. Smarte Thermostate, wie beispielsweise die von tado°, können bis zu 31 Prozent Energie einsparen. Technologie spielt hier also eine entscheidende Rolle. Heizen und Kühlen mit intelligenten Algorithmen zu verbinden schafft einen Paradigmenwechsel darin, wie Energie genutzt, gespeichert und verteilt wird.

Bild: tado°

Weniger Verbrauch, mehr Komfort

Um das Zuhause energieeffizienter zu gestalten gibt es verschiedene Maßnahmen, die große Unterschiede bezüglich Anfangsinvestition und Amortisationszeit aufweisen. Aber auch schon mit geringer Investition kann bereits ein großer Energiespar-Hebel in Bewegung gesetzt werden. Im Gegensatz zu den üblichen energetischen Sanierungsmaßnahmen, wie beispielsweise der Fassadendämmung, benötigt eine intelligente Heizungsregelung keine hohe Anfangsinvestition, spart bis zu 31 Prozent und rechnet sich dadurch bereits nach ein bis zwei Jahren. Dieses Potential haben einige Regierungen in Europa auch bereits erkannt und intelligente Thermostate in unterschiedlichste Förderprogramme und Gesetze aufgenommen. Ein Beispiel ist der deutsche Steuerbonus. Die Bundesregierung unterstützt Hauseigentümer seit Anfang des Jahres dabei, ihr Zuhause mit smarten Thermostaten energieeffizienter zu machen.

Smarte Thermostate verfügen über intelligente Funktionen, die sich darum kümmern, dass beim Heizen keine Energie verschwendet wird. So stellt beispielsweise die Geofencing Funktion von tado° sicher, dass nur geheizt wird, wenn auch jemand zuhause ist. Zudem reagiert tado° auf offene Fenster und dreht automatisch die Heizung herunter. Auch die lokale Wettervorhersage wird bei der Regelung berücksichtigt. Zusätzlich geben detaillierte Analysen und Berichte Aufschluss über den eigenen Energieverbrauch, sowie Einsparungen und fördern so ein energiebewusstes Verhalten bei den Verbrauchern.

Flexibilität im Energienetz

Smart Heating und Cooling hilft aber nicht nur den Energieverbrauch zu reduzieren, sondern auch dabei Energienetze effizienter zu managen. Denn die Energiewende stellt das Stromsystem vor große Herausforderungen. Bald wird es möglich sein, die Energieauslastung und -nachfrage der Verbraucher im Tagesverlauf so zu verschieben, dass Spitzenlasten ausgeglichen werden können. Mit sogenannten “flexiblen Stromtarifen” können Verbraucher zudem von günstigeren Strompreisen profitieren. In den Stunden beispielsweise, in denen mehr Energie produziert als verbraucht wird, sind die Preise niedriger. Wird dann der Pufferspeicher der Heizung oder der Warmwassertank aufgeheizt, spart er.

Diese Flexibilität im Energienetz bereitet außerdem den Weg für mehr erneuerbare Energien, ohne dass zusätzliche, ausgleichende Spitzenlastkraftwerke oder Speicher benötigt werden. Laut Angaben von Eurostat aus dem Jahr 2018 stammen 75 Prozent der Energie, die zum Heizen und Kühlen benötigt wird, immer noch von fossilen Brennstoffen, während gerade einmal 19 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird. In Zukunft wird sich unser Energieverbrauch daran anpassen, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint.

Für den Verbraucher werden diese Prozesse nahtlos im Hintergrund ablaufen und so für maximalen Einsparungen und Komfort zu Hause sorgen. Auch Unternehmen werden von niedrigeren Betriebskosten profitieren. Der größte Gewinner von allen wird aber die Umwelt sein.

Weitere Informationen: Smarte Steuerung für Heizung und Klimaanlage | tado°