Neues Gebäudeenergiegesetz gültig

Das seit Anfang des Monats gültige Gebäudeenergiegesetz (GEG) verfolgt das Ziel, ein Regelwerk für energetische Anforderungen für Bauwerke bereit zu stellen, das einheitlich ist. Darüber hinaus soll es deren Umsetzung leichter machen und den Niedrigstenergiegebäudestandard (NZEB), eine Regelung, die von der EU vorgeschrieben wurde, rechtlich verankern. Das GEG umfasst Vorgaben zur Klima- und Heizungstechnik sowie zum Wärmeschutz und zwar für Bestandsgebäude und Neubauten. Auf diese Weise soll der Energiebedarf des jeweiligen Bauwerks begrenzt werden.

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Aus für Heizungen nach 30 Jahren

Über zwei Millionen Öl- und Gasheizungen in Deutschland sind seit diesem Jahr mehr als 30 Jahre in Betrieb. Damit überschreiten sie in vielen Fällen die erlaubte Nutzungsdauer und müssen 2020 erneuert werden. Hauseigentümer sollten deshalb prüfen, ob ihr Heizkessel vor 1990 eingebaut wurde und zu den austauschpflichtigen Geräten zählt. Dazu rät Zukunft Altbau, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm. Das Alter der Heizung ist auf dem Typenschild, im Schornsteinfegerprotokoll oder in den Bauunterlagen angegeben. Von der Austauschpflicht sind vor allem Konstanttemperaturkessel betroffen. Niedertemperatur- und Brennwertkessel hingegen dürfen weiterlaufen. Prüfen sollte man jedoch, ob es sich lohnt, sie schon früher auszutauschen. „Beim Heizungstausch sollten Hauseigentümer möglichst ein Modell wählen, das mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Sie sind wirtschaftlich und schonen die Umwelt“, empfiehlt Frank Hettler von Zukunft Altbau. So mache man sich außerdem unabhängiger von steigenden CO2-Preisen und Ölpreisschwankungen. Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei am Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon [at] zukunftaltbau.de.

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