WIRSOL stärkt die Energiewende in Gebäuden und Städten

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In Deutschland leben 75 Prozent der Menschen in Städten – und die Zahl steigt. Doch verbunden mit der Urbanisierung wachsen auch die Umweltbelastungen. Jetzt haben die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie für Bildung und Forschung eine gemeinsame Forschungsinitiative für energieeffiziente und klimafreundliche Gebäude und Quartiere ins Leben gerufen. WIRSOL unterstützt diesen Vorstoß.

Hintergrund der Initiative ist, dass der Primärenergiebedarf im Gebäudebereich bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent gegenüber dem Jahr 2008 gesenkt werden soll. Das Ziel: ein sauberes und bezahlbares Energiesystem, das sich Gebäude, Fassaden und Dächer zunutze macht. Um dieses Ziel zu erreichen, sieht Projektierer und Energiedienstleister WIRSOL die Solarenergie als wesentlichen Teil des zukünftigen Strom-Mix. „Photovoltaikanlagen können im Rahmen von Sanierung oder Konversion auf bestehende Gebäude installiert werden. Die Vorteile: Der Flächenverbrauch bleibt gering, eine direkte Nähe zu Lastzentren besteht und die Netz-Verträglichkeit ist gesichert“, erläutert Peter Vest, Geschäftsführer von WIRSOL. Darüber hinaus steigere Solarenergie den Standortfaktor, trüge zur Wertschöpfung bei und schaffe durch günstigen, grünen Strom einen Mehrwert.

Trotz dieser Vorteile ist der innerstädtische Ausbau von Solarenergie noch gehemmt. „Freiflächenmangel, komplexe Eigentumsverhältnisse sowie die Angst vor anfallenden Kosten, fachliche Unkenntnis und die fehlende Beteiligung von Bürgern erschweren den Ausbau.“ Für WIRSOL ist klar: Für ein nachhaltiges Energiesystem, wie es die Bundesministerien skizzieren, muss die Energieversorgung zunächst dezentral, flexibel und CO2-effizient werden. „Solarenergie ermöglicht all das, lässt eine problemlose Bürgerbeteiligung zu und schafft Unabhängigkeit von stetig steigenden Strompreisen“, betont Peter Vest. Insbesondere letzteres sei ein großer Vorteil, da die Einspeisung erneuerbarer Energien ins Netz immer unrentabler und politisch stärker eingeschränkt werde. Somit wachse das Interesse am Eigenverbrauch.

„Zwar ist eine lokale Stromvermarktung anspruchsvoller als das klassische Pachtmodell, doch das Renditepotenzial ist ungleich höher. Viel Potenzial bergen hier vor allem Mieterstrom-Modelle“, sagt Peter Vest. Beim WIRSOL Mieterstrom wird vor-Ort-produzierter Solarstrom mit Reststrom aus dem Netz zu günstiger Vollversorgung gemischt. Über das Summenzählermodell wird gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) rechtssicher abgewickelt und Sonderprozesse erlauben weiter die freie Lieferantenwahl für Verbraucher. „Wir sind uns sicher: Die Zukunft gehört den Eigenverbrauchslösungen. Doch damit die Initiative der Bundesministerien Früchte trägt, müssen zunächst die rechtlichen Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass Eigenverbrauchslösungen gefördert und nicht weiter ausgebremst werden“, fordert Peter Vest.

Weitere Informationen: www.wirsol.com