Heizungsmodernisierung: Es muss nicht immer der Komplettaustausch sein

Der Sommer ist die ideale Jahreszeit für Hausbesitzer, sich über die Effizienz des Heizsystems Gedanken zu machen und eine Modernisierung in Erwägung zu ziehen – schließlich lassen sich mit modernen Systemen nicht nur deutlich Kosten sparen, auch die Umwelt profitiert von energieeffizienten Heizungen. Aktuelle Erhebungen zeigen, wie hoch der Modernisierungsbedarf in Deutschland ist: Mehr als jede zweite Heizung arbeitet nicht ausreichend effizient, da sie älter als 20 Jahre ist. Ein Heizkessel gilt als energetisch ineffizient, wenn er länger als 15 Jahre in Betrieb ist. „Wenn die Heizung in die Jahre gekommen ist, muss man aber nicht gleich das komplette System austauschen“ stellt Hans-Jürgen Nowak von der Initiative WÄRME+ fest. „Auch mit Teilsanierungen lässt sich viel in punkto Energieeffizienz und damit Klimaschutz erreichen.“

Weiterlesen

Im Sommer an die Heizung denken: Jährliche Wartung der Heizung erhöht die Sicherheit und Lebensdauer der Anlage

Mit steigenden Temperaturen geht auch die Heizperiode endgültig zu Ende. In Haushalten, in denen die Warmwasserversorgung nicht über die Zentralheizung läuft, kann diese nun sogar ganz abgeschaltet werden. Dennoch sollte die Heizung über die Sommermonate nicht in Vergessenheit geraten, denn jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, die Anlage auf den Prüfstand zu stellen. „Häufig merkt man erst im Herbst mit den ersten kalten Nächten, wenn die Heizung nicht einwandfrei läuft und sitzt dann schnell im Kalten“, erklärt Michael Muerköster von der Initiative WÄRME+. „Daher sollte man die komplette Heizungsanlage am besten im Sommer von einem Fachmann überprüfen lassen. Stehen Reparaturen oder sogar ein kompletter Austausch an, hat man noch genügend Zeit für die Umsetzung, bevor es wieder kalt wird.“ Eine jährliche Überprüfung hilft dabei, die Sicherheit und Lebensdauer der Anlage zu erhöhen und Energie und Betriebskosten einzusparen.

Weiterlesen