Arthur D. Little: Nord Stream 2 bietet wirtschaftlichen Nutzen, bringt Innovationen hervor und trägt zur Entwicklung der Vertragspartner bei

Der zweite Teil eines aktuellen Berichts von Arthur D. Little (ADL) “Nord Stream 2 wirtschaftlicher Nutzen in der Bauphase” analysiert die wirtschaftlichen Effekte (Arbeitsplatzeffekte sowie Wirtschaftswachstum) des laufenden Projekts, bei dem zwei neue Gaspipelines von Russland nach Deutschland gebaut werden. Der gesamte wirtschaftliche Nutzen für die Europäische Union durch den Bau liegt demnach bei 9,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum ersten Bericht, der 2017 zur Zeit der Auftragsvergabe erstellt wurde, befindet sich das Projekt mittlerweile mitten im Bau und es sind doppelt so viele Investitionen in EU- und Nicht-EU-Ländern getätigt oder zugesagt worden. Mehr als 1000 Vertragspartner aus ganz Europa und Russland tragen zur Realisierung des Projekts bei. Dazu gehören sowohl große internationale Unternehmen, die Material liefern und Bauleistungen erbringen, als auch kleine Unternehmen und Experten, die als Sachverständige zum Projekt beitragen. Darüber hinaus werden im Zuge der Investition über Jahre hinweg in der EU 57.500 Vollzeitjobs geschaffen. Das BIP wird um 4,7 Milliarden Euro über verschiedene Branchen hinweg wachsen.

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