{"id":9352,"date":"2018-10-16T11:36:42","date_gmt":"2018-10-16T09:36:42","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=9352"},"modified":"2018-10-15T10:38:45","modified_gmt":"2018-10-15T08:38:45","slug":"die-wichtigsten-heiztipps-fuer-den-winter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=9352","title":{"rendered":"Die wichtigsten Heiztipps f\u00fcr den Winter"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_9353\" aria-describedby=\"caption-attachment-9353\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/?attachment_id=9353\" rel=\"attachment wp-att-9353\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9353\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Heiz-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Heiz-300x200.jpg 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Heiz.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9353\" class=\"wp-caption-text\">Geb\u00e4udeenergieberater geben praktische Heiztipps und beraten zu moderner Heizungstechnik (Foto: Zukunft Altbau)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Von Oktober bis April entf\u00e4llt der Gro\u00dfteil der in deutschen Haushalten verbrauchten Energie auf das Heizen. Mit ein paar Kniffen k\u00f6nnen Haushalte die Kosten daf\u00fcr deutlich verringern. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-W\u00fcrttemberg gef\u00f6rderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. \u201eWohnr\u00e4ume werden h\u00e4ufig viel zu stark aufgeheizt. Dabei reicht eine Raumtemperatur von 20 Grad am Tag und 15 Grad in der Nacht zum Wohlf\u00fchlen aus\u201c, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Auch effizientes Querl\u00fcften verringere den Verbrauch, so Hettler. Das finanzielle Einsparpotenzial ist recht hoch: In einer 110 Quadratmeter gro\u00dfen Wohnung kann vern\u00fcnftiges Heizen je nach energetischem Standard 150 bis 250 Euro pro Jahr sparen. Das entspricht bis zu 20 Prozent der gesamten Heizkosten. Auch bauliche Ma\u00dfnahmen wie eine effektive W\u00e4rmed\u00e4mmung oder neue Fenster und T\u00fcren senken den Heizenergiebedarf nachhaltig. Auskunft erhalten Hauseigent\u00fcmer bei Geb\u00e4udeenergieberatern und regionalen Energieagenturen. Neutrale Informationen gibt es kostenfrei \u00fcber das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder unter <a href=\"http:\/\/www.zukunftaltbau.de\">www.zukunftaltbau.de<\/a>.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Knapp 60 Prozent der Nebenkosten entfallen bei einem Durchschnittshaushalt auf die Heizenergie. Manchmal ist das Heizverhalten der Verbraucher die Ursache f\u00fcr hohe Heizkosten. 19 bis 20 Grad Celsius betr\u00e4gt w\u00e4hrend der Heizperiode die optimale Innentemperatur in h\u00e4ufig genutzten Wohnr\u00e4umen. Viele heizen jedoch auf 23 bis 24 Grad auf. Das erh\u00f6ht die Heizkosten um 24 Prozent \u2013 sechs Prozent pro Grad lautet die Faustregel. Gut ged\u00e4mmte Wohnungen m\u00fcssen zudem weniger warm sein, um sich genauso behaglich zu f\u00fchlen: Liegt die Temperatur der Au\u00dfenwand h\u00f6her, reicht eine niedrigere Raumtemperatur.<\/p>\n<p>Um 20 Grad zu erreichen, m\u00fcsse das Thermostatventil auf Stufe drei eingestellt werden, erkl\u00e4rt Dieter Bindel vom Geb\u00e4udeenergieberaterverband GIH und deckt zugleich einen weitverbreiteten Irrglauben auf: \u201eViele Verbraucher drehen das Thermostat auf Stufe vier oder f\u00fcnf, damit die R\u00e4ume schneller warm werden. Die Stufen beeinflussen jedoch nicht die Aufw\u00e4rmgeschwindigkeit, sondern nur die Temperatur, bis zu der ein Heizk\u00f6rper einen Raum weiter aufheizt.\u201c Stufe f\u00fcnf erw\u00e4rmt einen Raum auf 28 Grad. \u201eR\u00e4ume im Winter auf solch hochsommerliche Temperaturen aufzuheizen, ist unn\u00f6tig, erh\u00f6ht die Energiekosten und schadet dem Klima\u201c, warnt Bindel.<\/p>\n<p>Die weiteren R\u00e4ume wie Schlafzimmer, Flur und K\u00fcche ben\u00f6tigen 16 bis 18 Grad \u2013 hier reicht Stufe zwei des Thermostats. Nachts ist in den Wohnr\u00e4umen 15 bis 16 Grad die richtige Zimmertemperatur. Die Heizung sollte deshalb zirka eine Stunde vor dem Zubettgehen auf Stufe eins bis zwei heruntergedreht werden. Wer zu diesem Zweck die Zeitschaltuhr am Heizungsregler im Keller nutzt, hat es besonders bequem: Dort kann man f\u00fcr die Nachtstunden entweder eine niedrigere Raumtemperatur einstellen oder die Vorlauftemperatur um etwa 15 Grad absenken.<\/p>\n<p>Morgens sollte die Heizungsanlage eine Stunde vor dem Aufstehen der Bewohner anspringen, damit es dann in der Wohnung bereits warm ist. Beim Verlassen der Wohnung oder w\u00e4hrend eines Urlaubs sollten die Bewohner die Heizung ebenfalls herunterregeln. Auch hier reichen 15 bis 16 Grad Raumtemperatur aus.<\/p>\n<p>Um die Heizw\u00e4rme im Raum zu halten, hilft es, T\u00fcren zwischen w\u00e4rmeren und k\u00fchleren R\u00e4umen geschlossen zu halten und die Rollos nachts herunter zu lassen. Auch eine regelm\u00e4\u00dfige Entl\u00fcftung der Heizk\u00f6rper kann den Aufw\u00e4rmeffekt optimieren. Die W\u00e4rme kann sich au\u00dferdem nur gleichm\u00e4\u00dfig und effizient im Raum verteilen, wenn die Heizk\u00f6rper freistehen und nicht durch Schr\u00e4nke, Sessel oder Betten zugestellt sind.<\/p>\n<p>Effizientes L\u00fcften senkt die Heizkosten ebenfalls nachhaltig. Fachleute empfehlen dabei mehrmaliges Querl\u00fcften am Tag, vor allem durch gegen\u00fcberliegende Fenster. Das erm\u00f6glicht den schnellen Austausch der verbrauchten, feuchten Luft durch sauerstoffreiche und trockene Luft. In der Regel reicht bereits ein f\u00fcnfmin\u00fctiger Durchzug, am besten morgens, mittags und abends. Entsteht beim Kochen und Duschen besonders viel Feuchtigkeit in K\u00fcche und Bad, r\u00e4t Bindel, die Zimmert\u00fcr zu schlie\u00dfen und kurz mit vollst\u00e4ndig ge\u00f6ffneten Fenstern zu l\u00fcften. Ansonsten gelangt zu viel Feuchtigkeit in die anderen Teile der Wohnung und muss wieder herausgel\u00fcftet werden.<\/p>\n<p>Luftdichte Fenster erfordern ein h\u00e4ufigeres Durchl\u00fcften. Von l\u00e4ngerem Kippen der Fenster raten Experten ab. \u201eDer Sauerstoffaustausch dauert beim Kippen besonders lange. Zus\u00e4tzlich k\u00fchlen die W\u00e4nde aus und m\u00fcssen anschlie\u00dfend mit einem hohen Energieaufwand wieder aufgew\u00e4rmt werden. Das wiederum erh\u00f6ht die Heizkosten\u201c, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau.<\/p>\n<p>Wer trotz der Tipps zu hohe Heizkosten hat, dem empfiehlt sich ein Heizungscheck. Dabei wird die Heizungspumpe \u00fcberpr\u00fcft und bei Bedarf erneuert sowie ein hydraulischer Abgleich der Anlage und eine Optimierung der Heizungsregelung durchgef\u00fchrt. Die preiswerten Ma\u00dfnahmen amortisieren sich meist nach einem oder zwei Jahren und verringern die Heizkosten um zehn bis 15 Prozent. Hauseigent\u00fcmer sollten sich dazu bei ihrer regionalen Energieagentur oder der Verbraucherzentrale erkundigen.<\/p>\n<p>Fachliche Beratung zur W\u00e4rmed\u00e4mmung oder einer neuen Heizung f\u00fchren Geb\u00e4udeenergieberater durch. Sie k\u00f6nnen am besten einsch\u00e4tzen, welche Ma\u00dfnahmen sinnvoll sind. Investitionen in eine energetische Sanierung lohnen sich durch sinkende Heizkosten und erh\u00f6hen den Wohnkomfort.<\/p>\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.zukunftaltbau.de\">www.zukunftaltbau.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Oktober bis April entf\u00e4llt der Gro\u00dfteil der in deutschen Haushalten verbrauchten Energie auf das Heizen. 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