{"id":8928,"date":"2018-07-04T11:25:14","date_gmt":"2018-07-04T09:25:14","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=8928"},"modified":"2018-06-25T12:27:15","modified_gmt":"2018-06-25T10:27:15","slug":"mehr-energiesparen-im-smart-home","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=8928","title":{"rendered":"Mehr Energiesparen im Smart Home"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/?attachment_id=8925\" rel=\"attachment wp-att-8925\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8925\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Polarstern-300x200.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Polarstern-300x200.png 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Polarstern.png 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das gro\u00dfe Ziel der meisten Smart-Home-Anwender ist es, Energiekosten zu sparen. Werden Anlagen und Ger\u00e4te sinnvoll vernetzt, ist das besonders wirkungsvoll und komfortabel. &#8222;Um die Stromkosten sp\u00fcrbar zu senken, m\u00fcssen die Ger\u00e4te untereinander und idealerweise mit einer eigenen Solaranlage sinnvoll vernetzt sein. Damit sparen sie ein Vielfaches mehr und r\u00fcsten sich f\u00fcr weitere, k\u00fcnftige Stromsparl\u00f6sungen&#8220;, sagt Florian Henle, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des \u00d6koenergieversorgers Polarstern. Das R\u00fcckgrat der Energieversorgung sei dabei das heimische Stromnetz. Dieses m\u00fcsse smart gemacht werden. &#8222;Alles andere ist eine \u00dcbergangsl\u00f6sung, mit der nur ein Teil des Sparpotenzials gehoben wird.&#8220;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Intelligente Stromz\u00e4hler, sogenannte Smart Meter, sind ein wichtiger Schritt zum smarten Stromnetz. Indem sie den Stromfluss erfassen und er visualisiert in einer App dargestellt wird, kann ein Haushalt erkennen, welche Ger\u00e4te viel Strom verbrauchen. Ist au\u00dferdem eine Photovoltaikanlage vorhanden, kann der selbst erzeugte Strom so effizienter genutzt werden.<\/p>\n<p>&#8222;Haushalte mit Smart Meter sparen im Schnitt rund 15 Prozent Stromkosten, allein deshalb, weil sie Strom bewusster nutzen&#8220;, sagt Florian Henle. Zum Beispiel, weil sie ihre Waschmaschine und ihren Trockner voll anstatt halbvoll anstellen und die Spielkonsole nicht das ganze Wochenende im Standby belassen. Das sei verglichen zu einem einzelnen smarten Ger\u00e4t auch deshalb mehr, weil die Haushalte ihren gesamten Stromverbrauch und damit alle Ger\u00e4te im Blick haben.<\/p>\n<p>Polarstern bietet Haushalten einen Smart-Meter-Tarif. Bei Kunden, die selbst Strom erzeugen, sind Smart Meter ein fester Bestandteil des Wirklich Eigenstrom-Angebots von Polarstern. Das Gleiche gilt f\u00fcr Kunden mit einem Wirklich Autostromtarif.<\/p>\n<p>Einzelne smarte Ger\u00e4te und Smart Meter sind der Einstieg in das Smart Home. Sobald mehrere Ger\u00e4te vorhanden oder geplant sind, kommt automatisch das Thema Vernetzung auf. &#8222;Erst, wenn ich nicht in f\u00fcnf Apps gehen oder f\u00fcnf verschiedene Sprachbefehle erteilen muss, sondern einen, und automatisch gewisse Vorg\u00e4nge ausgel\u00f6st werden, wird es richtig komfortabel und ich kann richtig wirkungsvoll Energie sparen&#8220;, sagt Florian Henle. Das ist in der Praxis aber nicht ganz so einfach. Denn einen einheitlichen Kommunikationsstandard, mit dem jedes Elektroger\u00e4t und jede Anlage funktioniert, gibt es bisher nicht.<\/p>\n<p>Robert Klug, Vorstand des Smart-Home-Softwareanbieters iHaus, unterstreicht: &#8222;Wenn ich am Morgen einen Sprachbefehl gebe und mein eigenes, definiertes \u201aGuten-Morgen-Szenario&#8216; startet, beginnt bei uns Smart Home. In meinem Beispiel gehen in den gew\u00fcnschten R\u00e4umen die Lichter in einer angenehmen Stimmung an, mein Lieblingsradiosender beginnt zu spielen, die Rolll\u00e4den fahren nach oben, die Kaffeemaschine l\u00e4uft, mein Ofen heizt sich auf und im Winter regelt die Heizung im Bad um zwei Grad nach oben. Und das alles mit nur einem Sprachbefehl.&#8220;<\/p>\n<p>Deshalb hat er mit seinem Unternehmen iHaus eine kostenlose All-in-One-App entwickelt, die verschiedene Kommunikationsstandards integriert; von Sprachassistenten wie Alexa, Apple HomeKit-L\u00f6sungen bis hin zu Hausautomationssystemen wie KNX oder EnOcean. Auch Smart Meter der Firma Discovergy lassen sich integrieren. So k\u00f6nnen die vom Stromz\u00e4hler erfassten Daten mit Haushaltsger\u00e4ten und anderen Stromverbraucher verkn\u00fcpft und daraufhin ganze Szenen erstellt werden.<\/p>\n<p>Aus Verbrauchersicht ist die Vernetzung verschiedener Standards ein wichtiger Aspekt, um sich nicht auf einen Hersteller oder Systemanbieter festzulegen und auch \u00e4ltere, bestehende und oftmals energieintensive Ger\u00e4te in das Smart Home zu integrieren. &#8222;Das hei\u00dft aber nicht, dass alle Ger\u00e4te im Haushalt smart vernetzt werden m\u00fcssen. Ziel ist es, den Stromverbrauch daheim effizient zu steuern und dazu die Ger\u00e4te sinnvoll zu vernetzen&#8220;, betont Florian Henle. Zum Beispiel keine Elektroger\u00e4te unn\u00f6tig in Betrieb zu lassen und Stromerzeugung und -bedarf bestm\u00f6glich aufeinander abzustimmen.<\/p>\n<p>&#8222;Wer zuhause sein Stromnetz und nicht nur einzelne Endger\u00e4te smart macht, der kann weitere Sparpotenziale in seiner Energieversorgung erschlie\u00dfen&#8220;, erkl\u00e4rt Florian Henle vom \u00d6koenergieversorger Polarstern. W\u00e4rmepumpen und intelligente Ladestellen f\u00fcr Elektroautos k\u00f6nnten durch ihre integrierten Energie- und Batteriespeicher netzdienliche Leistungen erbringen; in der Fachsprache bekannt unter dem Begriff Demand Side Flexibility. Das bedeutet, dass ihr Strombezug unter gewissen Voraussetzungen unterbrochen oder umgekehrt forciert werden kann, je nachdem, ob gerade viel Strom im Netz zur Verf\u00fcgung steht oder nicht. &#8222;F\u00fcr diese, das Stromnetz stabilisierende Leistung werden die Haushalte belohnt, sprich gewisse Bestandteile des Strompreises entfallen.&#8220; Voraussetzung daf\u00fcr sind entsprechende Stromtarife etwa von Polarstern, zum Beispiel W\u00e4rmepumpenstrom oder Wirklich Autostrom Plus, und in der Regel eigene Stromz\u00e4hler an den jeweiligen Anlagen.<\/p>\n<p>Perspektivisch sind flexible Stromtarife m\u00f6glich, bei denen der anteilige Arbeitspreis an den Stromkosten entsprechend der Netzauslastung variiert. Ist viel Strom im \u00f6ffentlichen Netz verf\u00fcgbar, sind die Preise niedrig, herrscht ein Mangel, liegen sie h\u00f6her. &#8222;Damit kann ein das Stromnetz stabilisierender Strombezug durch jeden Haushalt unterst\u00fctzt werden; unabh\u00e4ngig von der Anlagentechnik im Haus.&#8220;<\/p>\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"https:\/\/www.polarstern-energie.de\">https:\/\/www.polarstern-energie.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das gro\u00dfe Ziel der meisten Smart-Home-Anwender ist es, Energiekosten zu sparen. 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