{"id":8773,"date":"2018-05-26T11:25:30","date_gmt":"2018-05-26T09:25:30","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=8773"},"modified":"2018-05-17T11:27:51","modified_gmt":"2018-05-17T09:27:51","slug":"unternehmen-warum-sich-die-investition-in-eine-solaranlage-rechnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=8773","title":{"rendered":"Unternehmen: Warum sich die Investition in eine Solaranlage rechnet"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_8769\" aria-describedby=\"caption-attachment-8769\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/?attachment_id=8769\" rel=\"attachment wp-att-8769\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8769\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/SC_BW-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/SC_BW-300x200.jpg 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/SC_BW.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-8769\" class=\"wp-caption-text\">Photovoltaikanlagen sind auch f\u00fcr Unternehmen profitabel (Foto: Goldbeck Solar)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Photovoltaikanlagen lohnen sich nicht nur f\u00fcr Hauseigent\u00fcmer. Auch Unternehmen und Besitzer von Gewerbeimmobilien profitieren von der klimafreundlichen Energietechnologie finanziell, sichern damit ihre Stromkosten langfristig und verbessern das Firmenimage. Dieses Jahr ist die Installation von Solarmodulen auf dem Firmendach sogar noch profitabler geworden. Darauf weisen die Experten des Solar Clusters Baden-W\u00fcrttemberg hin. W\u00e4hrend die Einspeiseverg\u00fctung stabil blieb, sind die Kosten f\u00fcr die Solarmodule in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten weiter gesunken. Bereits die vollst\u00e4ndige Einspeisung des Solarstroms in das Netz ergibt inzwischen eine Rendite von rund sechs Prozent. Nutzen Handel, Gewerbe und Industrie den g\u00fcnstigen Strom vom Dach selbst, steigt die Rentabilit\u00e4t deutlich an.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Nachfrage nach Solarmodulen auf dem Dach ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Die neu installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland summierte sich insgesamt auf 1,75 Gigawatt, ein Plus von 15 Prozent gegen\u00fcber 2016. Zwar liegt der Zubau noch hinter unter dem politisch festgelegten Ziel von 2,5 Gigawatt pro Jahr. Das Wachstum zeigt aber, dass es wieder interessanter wird, mit Solarzellen selbst Strom zu erzeugen. \u201eF\u00fcr Unternehmen ist es dank g\u00fcnstiger Rahmenbedingungen derzeit besonders lohnend, Photovoltaikanlagen auf Geb\u00e4uden zu installieren\u201c, sagt Franz P\u00f6ter, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Solar Clusters.<\/p>\n<p>Die Dachfl\u00e4chen der \u00fcber 3,5 Millionen Unternehmen bieten ein gro\u00dfes Potenzial: In Deutschland gibt es vier bis f\u00fcnf Millionen Nichtwohngeb\u00e4ude, allein in Baden-W\u00fcrttemberg sind es 440.000. Zu den meist gro\u00dfen Fl\u00e4chen auf dem Dach kommen unz\u00e4hlige Freifl\u00e4chen in Industrie- und Gewerbegebieten hinzu, die als Konversionsfl\u00e4chen ausgewiesen sind.<\/p>\n<p>Es sind in diesem Jahr vor allem zwei Gr\u00fcnde, die den \u00d6kostrom finanziell noch attraktiver machen: \u201eDie Unternehmen profitieren zum einen von gesunkenen Preisen\u201c, berichtet Daniel Brandl von Orange Solar. \u201eUm drei bis f\u00fcnf Prozent sind handels\u00fcbliche Solaranlagen in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten g\u00fcnstiger geworden.\u201c Hinzu kommt: Die feste Verg\u00fctung f\u00fcr den in das Stromnetz eingespeisten Sonnenstrom \u00fcber das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist f\u00fcr alle Anlagengr\u00f6\u00dfen gleichgeblieben.<\/p>\n<p>Die Zahlen sprechen f\u00fcr sich: F\u00fcr eine gewerbliche Aufdachanlage fallen derzeit je nach Gr\u00f6\u00dfe 850 bis 1.000 Euro pro Kilowatt zu installierender Leistung an. Der von den Solarkraftwerken auf dem Dach erzeugte Solarstrom kostet dann zwischen sechs und sieben Cent pro Kilowattstunde bei einem Betrieb \u00fcber 20 Jahre. In den genannten Kosten enthalten ist der Aufwand f\u00fcr die Wartung und die Ausgaben f\u00fcr m\u00f6gliche Reparaturen. Bei 100 Prozent Fremdfinanzierung steigen die Kosten f\u00fcr den Solarstrom um rund 0,5 Cent pro Kilowattstunde. Wird die Anlage f\u00fcnf Jahre l\u00e4nger \u2013 also 25 Jahre \u2013 betrieben, sinken dagegen die Stromkosten bezogen auf die Gesamtlaufzeit um rund ein Cent pro Kilowattstunde auch bei Einbezug der zus\u00e4tzlichen Instandhaltungs- und Wartungskosten.<\/p>\n<p>Die Verg\u00fctungss\u00e4tze f\u00fcr neue Solaranlagen sind seit Monaten stabil. F\u00fcr Aufdachanlagen von 40 bis 100 Kilowatt installierter Leistung etwa erh\u00e4lt der Betreiber f\u00fcr den Anteil bis 10 Kilowatt 12,2 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde, von zehn bis 40 Kilowatt 11,87 Cent und f\u00fcr den Anteil von 40 bis 100 Kilowatt 10,61 Cent. F\u00fcr eine Anlage mit einer installierten Leistung von 100 Kilowatt betr\u00e4gt die Gesamtverg\u00fctung somit 11,15 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde. Bei einer Gr\u00f6\u00dfe von 100 bis 750 Kilowatt installierter Leistung muss der Strom selbst verbraucht oder \u00fcber einen Energieh\u00e4ndler direkt vermarktet werden (\u201eMarktpr\u00e4mienmodell\u201c). Hier gilt der \u201eanzulegende Wert\u201c, der 0,4 Cent h\u00f6her ist als bei der Festverg\u00fctung, um die Vermarktungskosten zu decken. Damit erh\u00e4lt ein Anlagenbetreiber bei einer Aufdachanlage mit installierter Leistung von 150 Kilowatt durchschnittlich 11,37 Cent pro Kilowattstunde und bei 750 Kilowatt immer noch im Schnitt 11,08 Cent pro Kilowattstunde.<\/p>\n<p>Haben Unternehmen ihre Anlage installiert, k\u00f6nnen sie sich auf die Verg\u00fctung verlassen. Die H\u00f6he ist f\u00fcr 20 Jahre festgeschrieben. Das schafft Kalkulationssicherheit bei den Einnahmen. \u201eDie Errichtung einer Photovoltaikanlage ist eine recht sichere Investition\u201c, so Brandl. \u201eBei einer Volleinspeisung kann ohne gro\u00dfen Aufwand eine Rendite erzielt werden, die deutlich \u00fcber dem derzeitigen Niveau von Geldanlagen liegt.\u201c<\/p>\n<p>Nutzen Firmen jetzt noch einen Teil des Solarstroms selbst, erh\u00f6ht sich die j\u00e4hrliche Rendite von sechs auf bis zu zehn Prozent. Unternehmen haben im Gegensatz zu Privathaushalten aufgrund von laufenden Produktionsmaschinen, Klimaanlagen, Beleuchtung und Computern tags\u00fcber oft einen konstanten Strombedarf. Das deckt sich mit dem Solarstrom, der vor allem von acht bis 18 Uhr erzeugt wird. Daher k\u00f6nnen Firmen Eigenverbrauchsquoten von 70 Prozent und mehr ohne Solarstromspeicher erreichen, was die attraktive Rendite der Volleinspeisung weiter erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Verbraucht ein Gewerbeunternehmen den eigenen Solarstrom, muss es daf\u00fcr keinen Netzstrom f\u00fcr 17 Cent pro Kilowattstunde kaufen. So spart es die Differenz zwischen Stromgestehungskosten und Stromeinkauf von rund zehn Cent abz\u00fcglich der anteilig zu entrichtenden EEG-Umlage von derzeit 2,7 Cent pro Kilowattstunde. Im Ergebnis erzielt der Verbrauch des Solarstroms vom eigenen Industriedach daher einen Gewinn von rund sieben Cent pro Kilowattstunde.<\/p>\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.solarcluster-bw.de\">www.solarcluster-bw.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Photovoltaikanlagen lohnen sich nicht nur f\u00fcr Hauseigent\u00fcmer. 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