{"id":8331,"date":"2018-01-30T11:28:56","date_gmt":"2018-01-30T10:28:56","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=8331"},"modified":"2018-01-29T10:34:29","modified_gmt":"2018-01-29T09:34:29","slug":"gruene-hauptstadt-europas-essen-2017-ist-voller-erfolg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=8331","title":{"rendered":"Gr\u00fcne Hauptstadt Europas \u2013 Essen 2017 ist voller Erfolg"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/?attachment_id=8332\" rel=\"attachment wp-att-8332\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8332\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/HEIMATGRUEN_01_2018_D1-003-300x257.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/HEIMATGRUEN_01_2018_D1-003-300x257.png 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/HEIMATGRUEN_01_2018_D1-003-768x658.png 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/HEIMATGRUEN_01_2018_D1-003-1024x878.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vorletztes Wochenende hat die Stadt Essen den Titel Gr\u00fcne Hauptstadt Europas an die niederl\u00e4ndische Stadt Njimegen weitergegeben. Kurz vorher zogen die Verantwortlichen Bilanz. 453 Projekte \u2013 davon 187 Eigenprojekte, 56 Tagungen und Konferenzen und 210 B\u00fcrgerprojekte \u2013 wurden im Titeljahr realisiert. Rund 200.000 Besucherinnen und Besucher kamen zu den Veranstaltungen. Eindeutiges Fazit: Die Gr\u00fcne Hauptstadt Europas \u2013 Essen 2017 war ein voller Erfolg und ist nachhaltiger Motor f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Entwicklung der Stadt Essen und der Region. Diese startete mit Essens Titeljahr in eine Gr\u00fcne Dekade: Noch in diesem Jahr endet der Steinkohlebergbau in der Region, der Emscherumbau wird 2020 fertiggestellt, im Jahr 2022 finden die Ergebnispr\u00e4sentationen der KlimaExpo.NRW und der klimametropole RUHR 2022 statt und 2027 pr\u00e4sentiert die Metropole Ruhr ihre Internationale Gartenausstellung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u201eEs ist uns gelungen, Essen als pulsierende, zukunftsf\u00e4hige und moderne Gr\u00fcne Hauptstadt Europas zu pr\u00e4sentieren, auf die die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu Recht stolz sein k\u00f6nnen. Dieses Bild ist um die Welt gegangen \u2013 Essen ist nicht mehr die Kohle- und Stahlstadt von einst, sondern eine Metropole, deren beeindruckender Wandel als Zukunftsmodell f\u00fcr andere St\u00e4dte im Strukturwandel dient. Dabei ist mir eines besonders wichtig: Die Essenerinnen und Essener haben selbst den Wandlungsprozess angesto\u00dfen und sind ein wesentlicher Teil dieses Prozesses\u201c, sagte Thomas Kufen, Oberb\u00fcrgermeister von Essen. Dank der finanziellen Unterst\u00fctzung der Stadt, der Landesregierung NRW, des Bundesumweltministeriums und von Sponsoren stand dem Projekt ein Gesamtbudget von 16,5 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. Davon flossen \u00fcber 50 Prozent direkt in die Projekte. Von den rund 8,6 Millionen Euro Projektmitteln wurden 71 Prozent f\u00fcr nachhaltige Projekte, Bauma\u00dfnahmen, Ausstellungen, Tagungen und Konferenzen ausgegeben, 29 Prozent wurden f\u00fcr Events, wie die Er\u00f6ffnung und das Familien- und Gartenfest \u201eGr\u00fcn auf! Altendorf\u201c und Ausstellungen verausgabt.<\/p>\n<p>\u201eNachhaltigkeit \u2013 das war die zentrale Forderung in unserem Jahr als Gr\u00fcne Hauptstadt. Wir haben Projekte durchgef\u00fchrt, die die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zum Umdenken angeregt und sie f\u00fcr gr\u00fcne Themen sensibilisiert haben \u2013 ohne erhobenen Zeigefinger. Und wir haben Projekte umgesetzt, die im Stadtbild \u00fcber das Jahr 2017 hinaus sichtbar sein werden. Wir bleiben Gr\u00fcne Hauptstadt Europas und wir werden weiter die Ziele verfolgen, die wir uns gesetzt haben\u201c, sagt Simone Raskob, Umwelt-, Bau- und Sportdezernentin der Stadt Essen und Projektleiterin der Gr\u00fcnen Hauptstadt Europas \u2013 Essen 2017.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Themenfelder wurden im Rahmen der Gr\u00fcnen Hauptstadt in den Mittelpunkt ger\u00fcckt: \u201eMein Gr\u00fcn\u201c, \u201eMeine Fl\u00fcsse\u201c, \u201eMein Einkauf\u201c, \u201eMeine Wege\u201c und \u201eMeine Zukunft\u201c. Die Er\u00f6ffnung von zwei Mobilstationen an zentralen Haltepunkten der Ruhrbahn mit E-Auto-Lade- und Leihfahrr\u00e4der-Stationen, das E-Rikschaprojekt \u201eRadeln ohne Alter\u201c, das 843 Seniorinnen und Senioren zu ihren Lieblingsorten in der Stadt brachte, die Ruhr-Badestelle am Seaside Beach Baldeney, die MS innogy, die die Fahrg\u00e4ste emissionsarm \u00fcber den Baldeneysee schippert, und die 3.000 mit Spr\u00fcchen beklebten M\u00fclleimer im gesamten Stadtgebiet sind nur einige der nachhaltigen Projekte. \u201eIm Themenfeld \u201aMeine Zukunft\u2018 setzten wir vor allem auf Bildung \u2013 unter anderem gemeinsam mit der Schule Natur, der Volkshochschule Essen und der Universit\u00e4t Duisburg-Essen. Und auch die 56 Tagungen und Konferenzen mit rund 12.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu unterschiedlichsten gr\u00fcnen Themen pr\u00e4sentierten nachhaltige und zukunftsgerichtete Ideen und L\u00f6sungen\u201c, sagt Simone Raskob.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Auswirkungen hatte der Titel auch auf die Netzwerkarbeit. So engagierten sich mehr als 50 Partner und Sponsoren auf lokaler und regionaler Ebene f\u00fcr die Gr\u00fcne Hauptstadt Europas \u2013 Essen 2017. Und auch international arbeitet Essen nun als Modellstadt des Wandels in erster Reihe mit: Keine deutsche Stadt hatte so viele Auftritte auf der Weltklimakonferenz COP 23 in Bonn wie die Ruhrmetropole. Delegationen und Journalisten aus rund vierzig L\u00e4ndern der Welt \u2013 unter anderem aus den USA, aus China, Peru, Australien, Namibia und zahlreichen Staaten Europas \u2013 informierten sich vor Ort \u00fcber die Entwicklung der Stadt Essen und berichteten in ihrer Heimat. \u201eWir haben im Gr\u00fcne Hauptstadt-Jahr ein neues Bild von Essen gezeigt, das um die Welt gegangen ist und viele \u00fcberrascht und begeistert hat\u201c, sagt Thomas Kufen.<\/p>\n<p>Und das sorgte daf\u00fcr, dass Essen international an Ansehen gewann: Die Stadt arbeitet mit in international aufgestellten Netzwerken wie der \u201eClimate Alliance\u201c, \u201eEurocities\u201c und der \u201eUrban Transition Alliance\u201c, die Essen gemeinsam mit Fachkollegen aus dem Ruhrgebiet, den USA und China und ICLEI \u2013 Local Governments for Sustainability im Rahmen der COP 23 ins Leben rief.<\/p>\n<p>Auch touristisch hat die Stadt von der Gr\u00fcnen Hauptstadt profitiert: 384.000 zus\u00e4tzliche Besuche von Tagestouristen und 120.000 zus\u00e4tzliche \u00dcbernachtungen wurden in einem vergleichsweise messeschwachen Jahr gez\u00e4hlt. Der Grugapark kann auf ein Rekordjahr zur\u00fcckblicken: In 2017 kamen 1,1 Millionen Besucher und somit 7,5 Prozent mehr als in 2016.<\/p>\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.essengreen.capital\">www.essengreen.capital<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.essen.de\">www.essen.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorletztes Wochenende hat die Stadt Essen den Titel Gr\u00fcne Hauptstadt Europas an die niederl\u00e4ndische Stadt Njimegen weitergegeben. 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