{"id":22656,"date":"2025-03-25T07:15:00","date_gmt":"2025-03-25T06:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=22656"},"modified":"2025-03-11T11:36:05","modified_gmt":"2025-03-11T10:36:05","slug":"smart-meterering-im-trend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=22656","title":{"rendered":"Smart Metering im Trend"},"content":{"rendered":"\n<p>Smart Metering gewinnt in der Immobilienbranche zunehmend an Bedeutung. Eine aktuelle Umfrage des Energiedienstleisters Techem zeigt, dass sowohl private als auch gewerbliche Vermietende gro\u00dfes Potenzial in der Technologie sehen. Besonders die M\u00f6glichkeit einer pr\u00e4ziseren Abrechnung und die Reduzierung des Verwaltungsaufwands sind f\u00fcr viele ausschlaggebende Gr\u00fcnde f\u00fcr den Einbau intelligenter Messsysteme. Dennoch bestehen weiterhin Vorbehalte, vor allem in Bezug auf die Kosten und die technische Umsetzung. Der Ausbau von Smart Metern k\u00f6nnte jedoch einen entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung der Energiewende und zur Verbesserung der Energieeffizienz leisten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Oliver-Roesler-Techem.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Oliver-Roesler-Techem-1024x683.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-22658\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Oliver-Roesler-Techem-1024x683.webp 1024w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Oliver-Roesler-Techem-300x200.webp 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Oliver-Roesler-Techem-768x512.webp 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Oliver-Roesler-Techem.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gero L\u00fccking h\u00e4lt das Herzst\u00fcck einer nachhaltigen, digital gesteuerten Stromversorgung in der Hand: Ein intelligentes Messsystem, das aus einem digitalen Stromz\u00e4hler und einem Smart-Meter-Gateway besteht. &#8211; Quelle: Oliver Roesler \/ Techem<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Mehrheit der privat Vermietenden (86 %) und Gesch\u00e4ftskunden, also gewerblich Vermietenden oder Verwaltenden (94 %), sind davon \u00fcberzeugt, dass mit dem Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) die Einf\u00fchrung von Smart Metern in Deutschland beschleunigt und die Technologie einen gro\u00dfen Einfluss auf die Immobilienwirtschaft haben wird (57 % bzw. 83 %). Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Umfrage des Energiedienstleisters Techem.<br>Als Grund f\u00fcr den Einbau von Smart Metern in ihre Immobilien gaben beide Gruppen am h\u00e4ufigsten die vereinfachte Abrechnung von Nebenkosten durch pr\u00e4zise Verbrauchsdaten an (48 % bzw. 55 %), gefolgt von der Reduzierung des Verwaltungsaufwands (38 % bzw. 54 %). Platz drei belegte mit 43 % bei den gewerblich Vermietenden bzw. Verwaltenden die Erf\u00fcllung von Nachhaltigkeitszielen, bei den privat Vermietenden war es mit 36 % die Verbesserung der Energieeffizienz des Geb\u00e4udes. Gero L\u00fccking, Head of Smart Metering bei Techem: \u201eUnter den Vermietenden, die in ihren Liegenschaften bereits intelligente Messsysteme verbaut haben, herrscht Zufriedenheit insbesondere im Hinblick auf Datengenauigkeit, die Transparenz bei Energierechnungen sowie bei Zuverl\u00e4ssigkeit und Nutzerfreundlichkeit.\u201c<br><br>Zur\u00fcckhaltung beim Smart-Meter-Ausbau<br>Dennoch zeigt die Umfrage auch, dass viele Vermietende noch z\u00f6gern, intelligente Messsysteme in ihren Immobilien zu installieren. Als Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die Zur\u00fcckhaltung nannten die Befragten ohne Smart-Meter-Ausstattung zu hohe Kosten (33 % bzw. 35 %) und fehlende Informationen zum Thema Smart Metering (33 % bzw. 35 %). Nur 8 % der privat Vermietenden und 25 % der Gesch\u00e4ftskunden berichten, in den n\u00e4chsten sechs Monaten eine (weitere) Ausstattung ihrer Immobilie mit Smart Metern zu planen. Rund ein F\u00fcnftel (21 %) der Befragten (sowohl privat Vermietende als auch Gesch\u00e4ftskunden), die urspr\u00fcnglich einen Einbau von Smart Metern angedacht hatten, gab an, ihre Pl\u00e4ne zum Einbau eines intelligenten Messsystems aufzuschieben, bis eine neue Regierung gebildet wurde. Besonders unter den privat Vermietenden war die Zur\u00fcckhaltung gegen\u00fcber des Smart-Meter-Ausbaus deutlich sp\u00fcrbar: Knapp die H\u00e4lfte der Befragten (47 %) sagte aus, keine Ausstattung geplant zu haben.<br><br>Intelligente Geb\u00e4udetechnologien besonders bei gewerblich Vermietenden gefragt<br>Vor allem vor dem Hintergrund der Gemeinschaftlichen Geb\u00e4udeversorgung (GGV) spielt der Smart-Meter-Rollout eine entscheidende Rolle. Im Rahmen dieses Versorgungsmodells wird den Nutzenden einer Immobilie anteilig der Strom aus einer auf dem Geb\u00e4ude installierten Photovoltaikanlage zur Verf\u00fcgung gestellt. Durch die genaue Erfassung der Erzeugungsmengen sowie der Strombezugsmengen der teilnehmenden Mietparteien schaffen intelligente Messsysteme die Voraussetzung f\u00fcr die praktische Umsetzung der Gemeinschaftlichen Geb\u00e4udeversorgung.<br><br>Bei der Frage, wie vertraut die Teilnehmenden mit diesem Konzept sind, zeigte sich im Rahmen der Techem-Umfrage eine deutliche Diskrepanz zwischen privat Vermietenden und Gesch\u00e4ftskunden. W\u00e4hrend knapp die H\u00e4lfte (47 %) der gewerblich Vermietenden bzw. Verwaltenden angab, mit der M\u00f6glichkeit der Gemeinschaftlichen Geb\u00e4udeversorgung vertraut zu sein, trafen lediglich 11 % der privat Vermietenden diese Aussage. 58 % der privat Vermietenden und 66 % der Gesch\u00e4ftskunden, die das GGV-Konzept kannten, planten eine Umsetzung dieses Versorgungsmodells innerhalb der n\u00e4chsten sechs Monate.<br>Auch bei der Planung des Einbaus von E-Lades\u00e4ulen und W\u00e4rmepumpen in den n\u00e4chsten sechs Monaten zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den beiden Kundengruppen: Jeweils 41 % der Gesch\u00e4ftskunden gaben an, in den n\u00e4chsten sechs Monaten E-Lades\u00e4ulen bzw. W\u00e4rmepumpen in ihre Liegenschaften einbauen zu wollen, w\u00e4hrend dies unter den privat Vermietenden nur 13 % angaben.<br><br>\u201eTechem ist wettbewerblicher Messstellenbetreiber und bietet das Smart Metering f\u00fcr Strom und Gas sparten\u00fcbergreifend an. Unsere digitale Z\u00e4hlerinfrastruktur schafft die Basis f\u00fcr Transparenz, ESG-Reporting und optimierte Energieeffizienz im Geb\u00e4ude. T\u00e4gliche Verbrauchsanalysen, der Abschluss dynamischer Stromtarife und die Einbindung in digitale Gesch\u00e4ftsmodelle werden so m\u00f6glich. Mit allen energierelevanten Daten aus einer Hand werden Immobilienbesitzer datenbasierte Entscheidungen f\u00fcr eine nachhaltige Energieversorgung effizient treffen k\u00f6nnen\u201c, so Gero L\u00fccking abschlie\u00dfend.<br>Hintergrund<br><br>Haushalte mit einem Stromverbrauch von mehr als 6.000 kWh\/Jahr sind verpflichtet, einen Smart Meter zu nutzen. Ebenso m\u00fcssen Betreiber einer Photovoltaik-Anlage, deren Leistung zwischen sieben und 100 kW liegt, sowie Besitzer einer steuerbaren Verbrauchseinrichtung \u2013 dazu z\u00e4hlen W\u00e4rmepumpen oder auch E-Ladestationen oder station\u00e4re Batteriespeicher in Zusammenhang mit PV-Anlagen \u2013 ein intelligentes Messsystem installiert haben. Diese gesetzliche Vorgabe soll die Transparenz bei Energieerzeugung und -verbrauch erh\u00f6hen, die Anlagen perspektivisch steuerbar machen und so die Integration erneuerbarer Energien erleichtern.<br><br>Mehr zu den Vorteilen von Smart Metering mit Techem und wie es genau funktioniert, k\u00f6nnen Sie hier nachlesen: <a href=\"https:\/\/www.techem.com\/re\/de\/digitale-Immobilienverwaltung\/smart-metering\">Techem Smart Metering<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Befragung<br>Die vorliegende Umfrage wurde im Januar 2025 online durchgef\u00fchrt. Dabei wurden 400 privat Vermietende und 88 Gesch\u00e4ftskunden (gewerblich Vermietende und Verwaltende) mittels einer quantitativen Befragung zu ihren Einstellungen in Bezug auf das Thema Smart Metering, das GNDEW sowie das Prinzip der gemeinschaftlichen Geb\u00e4udeversorgung und damit verkn\u00fcpfter Technologien befragt. Sowohl die Grundgesamtheit der privat Vermietenden als auch der Gesch\u00e4ftskunden wurde dabei entlang spezifischer Kriterien definiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Smart Metering gewinnt in der Immobilienbranche zunehmend an Bedeutung. Eine aktuelle Umfrage des Energiedienstleisters Techem zeigt, dass sowohl private als auch gewerbliche Vermietende gro\u00dfes Potenzial in der Technologie sehen. Besonders die M\u00f6glichkeit einer pr\u00e4ziseren Abrechnung und die Reduzierung des Verwaltungsaufwands sind f\u00fcr viele ausschlaggebende Gr\u00fcnde f\u00fcr den Einbau intelligenter Messsysteme. 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