{"id":22229,"date":"2025-01-14T10:02:30","date_gmt":"2025-01-14T09:02:30","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=22229"},"modified":"2025-01-07T10:09:32","modified_gmt":"2025-01-07T09:09:32","slug":"beton-trifft-glastechnologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=22229","title":{"rendered":"Beton trifft Glastechnologie"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Maxit-Gruppe aus Azendorf sorgt mit einer Produktinnovation &#8211;  dem Infraleichtbeton &#8211; f\u00fcr Aufmerksamkeit in der Betonindustrie. Durch die Anwendung der Ecosphere-Technologie, bei der mikroskopisch kleine Hohlglaskugeln als Zuschlagstoff verwendet werden, ist es gelungen, einen neuen Beton zu entwickeln, der nicht nur \u00fcber hervorragende Druckfestigkeit verf\u00fcgt, sondern auch extrem gute W\u00e4rmed\u00e4mmeigenschaften aufweist. Dieser innovative Baustoff vereint die Vorteile von Leichtbeton und schwerem Beton und bietet vielseitige Einsatzm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den modernen Bau. Als pumpf\u00e4higes Material oder dichte Mischung ist er universell einsetzbar.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Maxit_UltraleichtBeton.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Maxit_UltraleichtBeton-1024x684.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-22224\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Maxit_UltraleichtBeton-1024x684.webp 1024w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Maxit_UltraleichtBeton-300x200.webp 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Maxit_UltraleichtBeton-768x513.webp 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Maxit_UltraleichtBeton.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">maxit Gruppe\/ fotolism_thai\nBildunterschrift: Die werksseitige Vorfertigung von Betonbauteilen beschleunigt Bauprozesse deutlich. Bestehen sie aus dem neuen Infraleichtbeton von Maxit, gestalten sich auch Transport und Aufbau erheblich einfacher und klimaschonender.\n&#8211; Quelle: Maxit Gruppe\/fotoslim_thai<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>\u201eUmsetzbar sind einfache und robuste Wandkonstruktionen mit geringem Instandhaltungsaufwand in Sichtbeton-Qualit\u00e4t\u201c, erl\u00e4utert Johannes Eberlein, Leiter Produktmanagement bei Maxit. Ob Wohnh\u00e4user oder Nutzbauten: Als pumpf\u00e4hige und mechanisch stabile Mischung eignet sich der Infraleichtbeton f\u00fcr automatisierte Prozesse zur werksseitigen Herstellung von Betonbauteilen jeglicher Art.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beton gilt als wandlungsf\u00e4higer Baustoff, der in sehr verschiedenen Variationen verf\u00fcgbar ist \u2013 je nachdem, welche Anforderungen es zu erf\u00fcllen gilt. Leichtbeton etwa verf\u00fcgt \u00fcber eine vergleichsweise geringe Rohdichte und sorgt auf diese Weise f\u00fcr guten W\u00e4rmeschutz. Verantwortlich daf\u00fcr sind hohe Anteile an Lufteinschl\u00fcssen, die der Betonmasse eine porige Struktur verleihen. Jetzt geht die Maxit-Gruppe noch einen Schritt weiter und bringt einen neuen Infraleichtbeton auf den Markt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser fu\u00dft auf der preisgekr\u00f6nten Ecosphere-Technologie, bei der dem bestehenden Bindemittelsystem mikroskopisch kleine Hohlglaskugeln (MHGK) als Leichtzuschlagstoff beigef\u00fcgt werden. Das erste Mal wurde die Technologie f\u00fcr die Herstellung der gleichnamigen mineralischen Spritzd\u00e4mmung genutzt, mit der Maxit im Jahr 2019 die Innen- und Au\u00dfend\u00e4mmung von Mauerwerk revolutionierte. Die Entwickler der Ecosphere-Spritzd\u00e4mmung wurden daraufhin f\u00fcr den \u201eDeutschen Zukunftspreis 2020\u201c \u2013 den hiesigen \u201eOskar der T\u00fcftler\u201c \u2013 nominiert sowie mit mehreren Fachpreisen, wie etwa dem \u201eArchitects\u2018 Darling Award\u201c in Gold, geehrt. \u201eJetzt konnten wir die erfolgreiche Ecosphere-Technologie auf die Herstellung von hochw\u00e4rmed\u00e4mmendem Infraleichtbeton \u00fcbertragen. So ist letztlich ein Hightech-Baustoff entstanden, der die Potenziale des Schweren mit den Vorteilen des Leichten verbindet\u201c, erkl\u00e4rt Johannes Eberlein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beton mit Glasbonus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dessen Entwicklung war nicht einfach. Bei der Suche nach einem geeigneten Leichtf\u00fcllstoff zur Optimierung des bestehenden Bindemittelsystems konnten die mikroskopisch kleinen Hohlglaskugeln jedoch restlos \u00fcberzeugen. So verleihen sie dem Infraleichtbeton eine geschlossene Porosit\u00e4t und erm\u00f6glichen dichte, wartungsarme Oberfl\u00e4chen sowie hohen W\u00e4rmeschutz. Dank der enormen Festigkeit der Glashohlkugeln kann trotz des geringen Gewichts die mechanische Stabilit\u00e4t und Pumpf\u00e4higkeit der Mischung gew\u00e4hrleistet werden \u2013 zugunsten einer gleichbleibenden Qualit\u00e4t und hohen Reproduzierbarkeit. Mit seiner geringen Trockenrohdichte von 500 bis knapp 800 kg\/m3 grenzt sich Infraleichtbeton zudem von den nach DIN EN 206 definierten Leichtbetonen ab, deren Trockenrohdichten von 800 kg\/m3 bis 2.000 kg\/m3 reichen. Nicht zuletzt zeigt er ein reduziertes Riss- und Schwindverhalten, gew\u00e4hrleistet einen hohen Brandschutz und erweist sich als frostbest\u00e4ndig.<br>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>&nbsp;Kategorie<\/strong><\/td><td><strong>&nbsp;Werte<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;Nassrohdichte<\/td><td>&nbsp;0,760 &#8211; 1.100 kg\/dm\u00b3<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;Trockenrohdichte<\/td><td>&nbsp;0,5 \u2013 0,8 kg\/dm\u00b3<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;Ergiebigkei<\/td><td>&nbsp;1.500 &#8211; 1.900 l\/t<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;Biegezugfestigkeit<\/td><td>&nbsp;1,20 &#8211; 3,50 N\/mm\u00b2<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;Druckfestigkeit<\/td><td>&nbsp;5,0 &#8211; 17,0 N\/mm\u00b2<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit<\/td><td>&nbsp;0,0686 &#8211; 0,095 W\/(m*K)<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;E-Modul<\/td><td>&nbsp;ca. 4.000 N\/mm\u00b2<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Vielf\u00e4ltig und \u00f6kologisch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt stellt die Maxit-Gruppe ab sofort drei neue Infraleichtbeton-Produktlinien f\u00fcr die werksseitige Vorfertigung zur Verf\u00fcgung. Die erste hei\u00dft <strong>Maxit ecomold ILB<\/strong> und dient der Herstellung von w\u00e4rmed\u00e4mmenden Sandwichelementen f\u00fcr monolithische Wohnh\u00e4user. Dort ist der Infraleichtbeton f\u00fcr den konstruktiven Einsatz in tragender und d\u00e4mmender Funktion konzipiert. Mit dem pumpf\u00e4higen <strong>Maxit ecoflow ILB<\/strong> kann die maschinelle Fertigung von Betonelementen jeglicher Art umgesetzt werden, sofern diese \u00fcber geringe Gewichte und hohen W\u00e4rmeschutz verf\u00fcgen sollen. <strong>Maxit ecoprint\u00ae ILB<\/strong> hingegen wurde f\u00fcr die Erstellung individueller Objekte im 3D-Druckverfahren entwickelt. Damit liegen die multiplen Einsatzbereiche auf der Hand, f\u00fcr die auch das Einstellen verschiedener Rohdichte- und Festigkeitsklassen sowie in flie\u00dff\u00e4hige und standfeste Systeme m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Errichtung energieeffizienter Bauten ist nicht der einzige Beitrag zur Umwelt, den Infraleichtbeton von Maxit leistet. Schon sein geringes Gewicht optimiert die \u00d6kobilanz sowohl bei der Herstellung als auch beim Transport des Baustoffes. Da dank des neuen Zuschlagstoffes zudem knapper Bausand als Beigabe ersetzt werden kann, lassen sich wertvolle Ressourcen schonen. Wird die Mischung nicht vollst\u00e4ndig verbraucht, kann sie in Silos eingelagert werden. Ein Entmischungsvorgang entf\u00e4llt. Zudem ist das rein mineralische Material vollst\u00e4ndig recycelbar. \u201eAktuell planen wir ein komplettes Geb\u00e4ude aus Infraleichtbeton zu errichten, sodass wir seine Effizienz bald mit Daten aus der Praxis belegen k\u00f6nnen\u201c, so Eberlein.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Fachwelt werden die drei neuen Infraleichtbeton-Produktlinien erstmals auf der Leitmesse BAU 2025 (13. bis 17. Januar) in M\u00fcnchen pr\u00e4sentiert \u2013 und zwar in Halle A1 am Messestand 240 von Maxit. Weitere Details zur neuen monolithischen Sichtbetonl\u00f6sung erhalten interessierte Fachleute direkt beim Hersteller \u2013 bestellbar per Telefon (<strong>09220\u2013180<\/strong>) oder E-Mail (<a href=\"mailto:info@maxit.de\"><strong>info@maxit.de<\/strong><\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Maxit-Gruppe aus Azendorf sorgt mit einer Produktinnovation &#8211;  dem Infraleichtbeton &#8211; f\u00fcr Aufmerksamkeit in der Betonindustrie. 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