{"id":21817,"date":"2024-11-12T11:12:37","date_gmt":"2024-11-12T10:12:37","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=21817"},"modified":"2024-11-12T11:12:42","modified_gmt":"2024-11-12T10:12:42","slug":"zehnder-mehrfamilienhaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=21817","title":{"rendered":"Zehnder Mehrfamilienhaus"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein ganz besonderes Pilotprojekt hat ein K\u00f6lner Mehrfamilienhaus aus einer engergetischen Mangel-Situation zu einem KfW Effizienzhaus 40 EE Standard gemacht. Einsetzt wurde das Energiesprong-Verfahren, bei welchem digitalisierte und standardisierte Prozesse eingesetzt werden und vorgefertigter Elemente genutzt werden. Alle Bewohner konnten in ihren Wohnungen bleiben und profitieren nun von einer luftdichten D\u00e4mmung. Um das Raumklima optimal zu steuern, wurden alle Wohnungen mit den Komfort-L\u00fcftungsger\u00e4ten Zehnder ComfoAir Fit 100 ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ZehnderSanierungMehrfamilienhaus.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ZehnderSanierungMehrfamilienhaus-1024x683.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-21844\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ZehnderSanierungMehrfamilienhaus-1024x683.webp 1024w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ZehnderSanierungMehrfamilienhaus-300x200.webp 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ZehnderSanierungMehrfamilienhaus-768x512.webp 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ZehnderSanierungMehrfamilienhaus.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit der Aufstockung der D\u00e4mmung w\u00e4re eine ausreichende Luftzufuhr f\u00fcr die 16 Wohnungen nicht mehr gew\u00e4hrleistet gewesen. Eine passende L\u00f6sung fand man bei Raumklimaspezialist Zehnder. &#8211; Quelle: Zehnder<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Noch immer hat der Geb\u00e4udesektor die wenig schmeichelhafte Rolle als einer der weltweit gr\u00f6\u00dften Energieverbraucher inne. Das liegt unter anderem am allgegenw\u00e4rtigen Sanierungsstau, von dem auch Deutschland nicht ausgenommen ist und dank dem das Erreichen der Klimaschutzziele bis 2045 erheblich gef\u00e4hrdet ist. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die geringe Sanierungsrate von unter einem Prozent sind vielf\u00e4ltig und liegen u.a. in aufwendigen Planungen, hohen Investitionskosten, dem allgegenw\u00e4rtigen Fachkr\u00e4ftemangel sowie geringer Akzeptanz von Mieterseite begr\u00fcndet. Doch das aus den Niederlanden stammende Energiesprong-Prinzip schickt sich an, der Sanierungsquote nun auch hierzulande auf die Spr\u00fcnge zu helfen, indem es eine schnelle, minimalinvasive und kosteng\u00fcnstige Instandsetzung von Mehrfamilienh\u00e4usern verspricht. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat den neuartigen Sanierungsansatz in Deutschland initiiert, finanziert wird er vom deutschen Wirtschaftsministerium und Unterst\u00fctzung kommt zus\u00e4tzlich vom Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW). Energiesprong-Sanierungen zeichnen sich durch eine Reihe von Besonderheiten aus: Ganze Mehrfamilienh\u00e4user werden \u00e4hnlich dem Fertighausbau mit Hilfe von vorgefertigten Bau- und Technikelementen und auf Basis digitalisierter und standardisierter Prozesse auf den nachhaltigen und energieeffizienten NetZero Standard gebracht. Dies hat nicht nur zur Folge, dass die Sanierung besonders schnell \u00fcber die B\u00fchne geht und damit auch g\u00fcnstiger ausf\u00e4llt, sondern so wird auch verhindert, dass die Mieterinnen und Mieter mit einer Erh\u00f6hung der Kaltmiete konfrontiert werden. Denn dank der enormen Energiekosteneinsparung finanziert sich die Sanierung \u00e0 la Energiesprong zu einem gro\u00dfen Teil von selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Das 1961 erbaute Mehrfamilienhaus der als Bauherrin fungierenden \u201eWohnungsgenossenschaft am Vorgebirgspark\u201c im K\u00f6lner Stadtteil Zollstock mit seinen 992 m<sup>2<\/sup> Fl\u00e4che wurde 2021 als Energiesprong-Pilotprojekt ausgew\u00e4hlt und ist eines der ersten Geb\u00e4ude, das hierzulande nach dem neuartigen Prinzip saniert wird. Es entspricht dabei exakt der beschriebenen Kategorie an Geb\u00e4uden, die durch schlechte D\u00e4mmung sowie ineffiziente W\u00e4rmeerzeugung und -verteilung zum \u201eKlimakiller\u201c-Image des Geb\u00e4udesektors beitragen. Damit geh\u00f6rt es zu den ca. 500.000 Geb\u00e4uden in Deutschland, die sich laut Auskunft der dena f\u00fcr eine Energiesprong-Sanierung eignen, n\u00e4mlich \u201einsbesondere Wohnh\u00e4user, aus den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren mit bis zu drei Etagen, einfacher H\u00fclle und einem hohen Energieverbrauch von rund 130 kWh\/m<sup>2<\/sup>a oder mehr\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Konzeption und Umsetzung der Sanierungsma\u00dfnahmen betraute die Wohnungsgenossenschaft die Planer vom \u201eenergieb\u00fcro vom Stein\u201c sowie das Architekturb\u00fcro \u201eZeller K\u00f6lmel Architekten\u201c. Beide Unternehmen sind f\u00fcr ihren \u00f6kologischen Anspruch bekannt und setzten sich f\u00fcr eine L\u00f6sung ein, die m\u00f6glichst energiesparend und gleichzeitig regenerativ und r\u00fcckbaubar funktioniert. Mit Korona Holzbau aus dem benachbarten Bergisch-Gladbach fand man zudem einen regional ans\u00e4ssigen Hersteller von nachhaltigen Fertigh\u00e4usern und Hauselementen aus Holz, der aufgrund seiner ganzheitlichen Herangehensweise und Erfahrung im Bausektor hauptverantwortlich mit der Umsetzung betraut wurde. Durch die regionale Ans\u00e4ssigkeit konnten au\u00dferdem lange und energieintensive Transportwege vermieden werden. In der firmeneigenen Werkstatt wurde nicht nur die neue, stark ged\u00e4mmte Geb\u00e4udeh\u00fclle modelliert und hergestellt, die Firma \u00fcbernahm auch die komplette SHK-Installation.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der enormen Aufstockung der D\u00e4mmung w\u00e4re eine ausreichende Luftzufuhr f\u00fcr die 16 Wohnungen in K\u00f6ln-Zollstock allerdings nicht mehr gew\u00e4hrleistet gewesen. Zwar lie\u00dfen sich die Wohneinheiten wie zuvor per Fenster bel\u00fcften, doch damit w\u00fcrde die aufwendige Abdichtung der Geb\u00e4udeh\u00fclle nutzlos gemacht und wertvolle Heizenergie verschwendet werden. Die Planer- und Architektenb\u00fcros suchten also nach einer passenden L\u00f6sung zur kontrollierten Bel\u00fcftung der einzelnen Mietparteien. Dabei stellte sich jedoch schnell heraus, dass der Markt schlicht keine L\u00fcftungsger\u00e4te bereithielt, die den Anforderungen gerecht wurden, wie Klaus Zeller, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter bei Zeller K\u00f6lmel Architekten, berichtet: \u201eZentrale L\u00fcftungsger\u00e4te in jeder Wohnung konnten wir logistisch nicht unterbringen, da hierf\u00fcr ein gesonderter Technikraum oder anderweitig Wohnfl\u00e4che notwendig gewesen w\u00e4re, und f\u00fcr dezentrale L\u00f6sungen fehlten die passenden Au\u00dfenwandfl\u00e4chen\u201c. Einen Ausweg aus diesem Dilemma brachte die Bekanntschaft der beiden Unternehmen mit Marcus Bieleit, dem u.a. f\u00fcr den Gro\u00dfraum K\u00f6ln zust\u00e4ndigen Gebietsleiter Wohnrauml\u00fcftung beim Raumklimaspezialisten Zehnder aus Lahr\/Schwarzwald.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit Marcus Bieleit und Zehnder besteht seit vielen Jahren ein reger Austausch und Zehnder war auch der erste L\u00fcftungshersteller, der uns f\u00fcr dieses Pionierprojekt in den Sinn kam\u201c, so J\u00f6rg vom Stein, seines Zeichens Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des gleichnamigen Planungsb\u00fcros. \u201eGemeinsam mit Herrn Bieleit suchten wir also nach einer L\u00f6sung f\u00fcr unser Problem. Und wie sich zeigen sollte, hatten wir dabei gro\u00dfes Gl\u00fcck\u201c, f\u00fcgt der impulsgebende Planer hinzu. Zu diesem Zeitpunkt war n\u00e4mlich die Entwicklung eines neuen, kompakten Zehnder Komfort-L\u00fcftungsger\u00e4ts, das exakt auf die Anforderungen in Mehrfamilienh\u00e4usern zugeschnitten ist, bereits weit vorangeschritten. \u201eDie Idee f\u00fcr Zehnder ComfoAir Fit 100 wurde tats\u00e4chlich im Vertrieb geboren, da es immer wieder Nachfragen nach einem kompakteren zentralen Komfort-L\u00fcftungsger\u00e4t gab, das von der Gr\u00f6\u00dfe her genau zwischen unseren dezentralen und zentralen Ger\u00e4ten liegt\u201c, gibt Marcus Bieleit Einblick in die Entstehungsgeschichte und erz\u00e4hlt weiter: \u201eAls die Firmen vom Stein und Zeller K\u00f6lmel w\u00e4hrend ihrer Suche auf mich zukamen, dachte ich nat\u00fcrlich sofort an unsere neueste Entwicklung. Und dank einer gemeinsamen Anstrengung der Zehnder \u201aL\u00fcftungsstandorte\u2018 Lahr, Reinsdorf und dem niederl\u00e4ndischen Zwolle gelang es uns einen exklusiven Prototyp f\u00fcr den Einsatz im K\u00f6lner Sanierungsprojekt fr\u00fchzeitig fertigzustellen\u201c. Dieser Prototyp stie\u00df auf Begeisterung seitens der Projektverantwortlichen: Besonders dank seiner kompakten Abmessungen von gerade einmal 821 x 465 x 216 mm und der Option einer versteckten Montage in der Wand bei gleichzeitig gewohnt hoher Leistung und Effizienz, bekam Zehnder ComfoAir Fit 100 schnell den Segen aller Beteiligten. Daraufhin wurden 15 weitere Exemplare bestellt, welche Zehnder in Rekordzeit produzierte und bereitstellte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlle Zehnder ComfoAir Fit 100 verf\u00fcgen au\u00dferdem \u00fcber einen integrierten Enthalpietauscher, der f\u00fcr effiziente W\u00e4rme- und komfortable Feuchter\u00fcckgewinnung sorgt. Dadurch kommen wir hier komplett ohne Kondensatanschluss aus und den Bewohnern droht weder trockene Luft im Winter noch Schimmelbildung aufgrund zu hoher Luftfeuchte. Ganz zu schweigen von der W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung, die einen Gro\u00dfteil der Heizkosten einspart\u201c, fasst Marcus Bieleit die Vorz\u00fcge der neuen Komfort-L\u00fcftungsger\u00e4te stolz zusammen. In dem K\u00f6lner Mehrfamilienhaus konnten diese elegant in der neuen Au\u00dfenfassade versteckt werden. So geht keinerlei Wohnraum verloren und die Bewohner bekommen abseits des behaglichen Luftwechsels und der frischen Raumluft nichts von der intelligenten Haustechnik mit. Der besondere Clou dabei: Die 16 Exemplare von Zehnder ComfoAir Fit 100 besitzen Revisions\u00f6ffnungen an der Geb\u00e4udefassade und lassen sich daher von au\u00dfen warten. Und trotz des einfachen Zugriffs bleibt der Frostschutz der Komfort-L\u00fcftungsger\u00e4te auch bei eisigen Temperaturen stets gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wohnungsgenossenschaft lag nicht nur am Herzen, dass die Mietparteien keiner finanziellen Mehrbelastung ausgesetzt werden, sondern sogar w\u00e4hrend des kompletten Sanierungszeitraums in ihren Wohnungen bleiben k\u00f6nnen. F\u00fcr die beteiligten Unternehmen war das jedoch mehr Motivation als Einschr\u00e4nkung: Um den operativen Eingriff in die Geb\u00e4udeh\u00fclle so wenig invasiv wie m\u00f6glich zu gestalten, entschied man sich dazu, die neue Fassade mit einer D\u00e4mmung von ca. 45 cm und inklusive vormontierter Fenster und T\u00fcren komplett vorzufertigen und im n\u00e4chsten Schritt damit das Bestandsgeb\u00e4ude einzukleiden. Diese Vorgehensweise erforderte auch, dass die L\u00fcftungsger\u00e4te sowie die Luftverteilung bereits im Vorhinein in die neue Fassade integriert werden. \u201eDaf\u00fcr haben wir in der Werkstatt von Korona Holzbau gemeinsam an der optimalen L\u00f6sung get\u00fcftelt\u201c, berichtet Marcus Bieleit. Zur Veranschaulichung wurde dort erst mit Modellen gearbeitet, bis die richtigen Ma\u00dfe und die perfekte Auslegung feststanden. Dann fertigte das Holzbauunternehmen die Elemente der neuen Au\u00dfenfassade und setzte dabei bereits bauseits die L\u00fcftungskomponenten ein, sodass auf der Baustelle lediglich Kernlochbohrungen und finale Installationsschritte vorgenommen werden mussten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die 16 Mietparteien in K\u00f6ln-Zollstock profitieren seit dem Abschluss der kurzen Sanierungsphase im Dezember 2022 nicht nur von erheblich reduzierten Heizkosten, sondern auch von behaglicher Frischluft in allen R\u00e4umen. Dabei k\u00f6nnen die Fenster allzeit geschlossen bleiben und dank CO<sub>2<\/sub>&#8211; und Feuchte-Sensoren arbeiten die Komfort-L\u00fcftungsger\u00e4te Zehnder ComfoAir Fit 100 bedarfsgerecht und vollautomatisch. Dank effektiver W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung sind diese zudem ma\u00dfgeblich daran beteiligt, dass das Mehrfamilienhaus mit dem Effizienzhaus 40 EE Standard dieh\u00f6chste Stufe des KfW-F\u00f6rderstatus erreicht. Das gesamte Geb\u00e4ude ben\u00f6tigt also nur 40 % der Energie eines konventionellen Neubaus und mindestens 65 % davon werden mit erneuerbaren Energien abgedeckt. Zudem erf\u00fcllt das Energiesprong-Pilotprojekt den sogenannten NetZero Standard, was bedeutet, dass am und im Geb\u00e4ude \u00fcber das gesamte Jahr betrachtet, ebenso viel erneuerbare Energie selbst erzeugt wird, wie die Bewohner mit Heizung, Warmwasser und Strom verbrauchen. Diese gr\u00fcne Energie liefert eine gro\u00dfe Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Geb\u00e4udes, die ebenfalls neu angebracht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus umfasst die Sanierung eine lange Liste an Ma\u00dfnahmen, die alle zum hohen Energiestandard des Geb\u00e4udes beitragen: Die Fassadenelemente sind in Holztafelbauweise hergestellt und mit Zellulosed\u00e4mmstoff gef\u00fcllt. Damit besteht die neue Fassade weitestgehend aus \u00f6kologischen Baustoffen und ist r\u00fcckbau- und wiederverwertbar, was K\u00f6ln-Zollstock zum ersten Energiesprong-Projekt macht, bei dem die Prinzipien des kreislaufgerechten Bauens umgesetzt wurden. Auch das Dach des Mehrfamilienhauses wurde mit vorgefertigten Elementen energetisch ert\u00fcchtigt, bevor es mit PV-Modulen best\u00fcckt wurde. F\u00fcr Heizw\u00e4rme und Warmwasser sorgt eine Luft-W\u00e4rmepumpe mit gro\u00df dimensioniertem Pufferspeicher und effizientem vollelektrischem Durchlauferhitzer. Zudem wurden die veralteten und inneffizienten Heizk\u00f6rper durch Niedertemperatur-Heizk\u00f6rper Zehnder Nova Neo ausgetauscht, die optimal mit den Luft-W\u00e4rmepumpen harmonieren. Sie verf\u00fcgen \u00fcber integrierte aktivierte L\u00fcfter, die die Konvektion zus\u00e4tzlich erh\u00f6hen und so die Aufheizphase verk\u00fcrzen und die Heizleistung erh\u00f6hen. Die Gesamtkosten der energetischen Modernisierung lagen bei 1,9 Millionen Euro, von denen 876.000 Euro \u00fcber die Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr effiziente Geb\u00e4ude (BEG) und 235.000 Euro \u00fcber das Interreg-Programm der Europ\u00e4ischen Union gef\u00f6rdert wurden. Somit sind mehr als 50 % der Sanierung mithilfe von F\u00f6rdermitteln erreicht worden. \u201eErste Messungen nach dem Einbau lieferten sehr gute Werte in Bezug auf den CO<sub>2<\/sub>-Gehalt und die Feuchtigkeit in den Wohnungen\u201c, berichtet Markus Bieleit stolz und f\u00fcgt hinzu: \u201eDie Mieterinnen und Mieter sind durch und durch sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Sanierung im Allgemeinen und dem Raumklima im Speziellen. Es gibt auch keinerlei Ger\u00e4uschbelastung durch die L\u00fcftungssysteme\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die im M\u00e4rz 2022 gestartete und bereits im Dezember desselben Jahres abgeschlossene Sanierung kann man ohne \u00dcbertreibung als deutsches Leuchtturmprojekt f\u00fcr das Energiesprong-Verfahren und als vollen Erfolg bezeichnen. Zahlreiche Faktoren wie die stabile Kaltmiete, das Tempo, in dem die Sanierung von Statten ging, die minimale Beeintr\u00e4chtigung der Mietparteien, die konstruktive und innovative Zusammenarbeit aller Beteiligten und letztlich auch der dadurch erreichte, hohe Energiestandard des sanierten Objekts zeigen die St\u00e4rken und Chancen des neuartigen Verfahrens optimal auf. Dass die planenden und ausf\u00fchrenden Unternehmen dabei im positivsten Sinne \u00fcber das Ziel hinausgeschossen sind und auf allen Ebenen auf das nachhaltige, \u00f6kologische, regenerative und energieeffiziente Maximum hingearbeitet haben, macht das Projekt zu einer Demonstration f\u00fcr optimales Sanieren. W\u00fcrde man dieses beispielhafte Vorgehen skalieren \u2013 das Energieverbrauchsproblem des Geb\u00e4udesektors in Deutschland lie\u00dfe sich schnell beseitigen. Somit kann man nur hoffen, dass sich viele Immobilienbesitzer, Wohnungsbauunternehmen und Planende von diesem Erfolg inspirieren lassen und die Vorz\u00fcge des Energiesprong-Verfahrens f\u00fcr sich nutzen. Die Bauherrin geht dabei weiterhin mit gutem Beispiel voran: Aufgrund der \u00fcberaus positiven Erfahrungen bei diesem Pilotprojekt plant die Wohnungsgenossenschaft am Vorgebirgspark rund 50 weitere Wohneinheiten \u00e0 la Energiesprong energetisch zu sanieren.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zehnder-systems.de\/de\">Zehnder Ihr Experte f\u00fcr Raumklima-Systeml\u00f6sungen | Zehnder Systems Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein ganz besonderes Pilotprojekt hat ein K\u00f6lner Mehrfamilienhaus aus einer engergetischen Mangel-Situation zu einem KfW Effizienzhaus 40 EE Standard gemacht. 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