{"id":20836,"date":"2024-05-27T14:31:13","date_gmt":"2024-05-27T12:31:13","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=20836"},"modified":"2024-05-16T14:53:31","modified_gmt":"2024-05-16T12:53:31","slug":"e-handwerke-verzeichnen-verstaerkten-nachwuchs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=20836","title":{"rendered":"E-Handwerke verzeichnen verst\u00e4rkten Nachwuchs"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Attraktivit\u00e4t der Ausbildung im E-Handwerk wird durch die Zahl der Auszubildenden verdeutlicht, die jedes Jahr ihre Ausbildung im mittlerweile gr\u00f6\u00dften installierenden Gewerk durchf\u00fchren. Es sind schon seit Jahren Anstiege bei den E-Handwerken zu verzeichnen, das gilt sowohl f\u00fcr die Anzahl der Neuvertr\u00e4ge, als auch hinsichtlich des Auszubildendenbestands. Dieser Trend setzte sich letztes Jahr fort. 2022 gab es insgesamt 45.967 Auszubildende, 2023 stieg diese Zahl auf 46.196 an.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/ZVEH.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"583\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/ZVEH-1024x583.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-20847\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/ZVEH-1024x583.webp 1024w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/ZVEH-300x171.webp 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/ZVEH-768x437.webp 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/ZVEH-1536x874.webp 1536w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/ZVEH-1320x751.webp 1320w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/ZVEH.webp 1662w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Entwicklung der Auszubildendenzahlen im E-Handwerk bis 2023. (Quelle: ZVEH)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Leichtes Plus bei Gesamtbestand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit 0,5 Prozent f\u00e4llt das Plus geringer aus als erwartet, da das Corona-Jahr 2020, in dem eine deutlich geringere Zahl an jungen Leuten eine Ausbildung begonnen hatte, erstmals nicht mehr in die Wertung f\u00e4llt. Erfreulich ist der Zuwachs aber dennoch, zumal sich insbesondere bei einer Zielgruppe, die mit steigendem Fachkr\u00e4ftebedarf noch mehr in den Fokus ger\u00fcckt ist, ein deutlicher Zuwachs zeigt: den Elektronikerinnen. 1.196 Frauen wurden 2022 in der e-handwerklichen Ausbildung gez\u00e4hlt, 2023 stieg deren Zahl um stattliche 10,8 Prozent auf 1.325.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erfreuliches Wachstum bei Neuvertr\u00e4gen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Deutlich kr\u00e4ftiger ist das Auszubildendenwachstum bei den im vergangenen Jahr abgeschlossenen Ausbildungsvertr\u00e4gen (Neuvertr\u00e4ge). Hier stieg die Zahl der Auszubildenden von 15.521 im Jahr 2022 auf 16.134 in 2023 an \u2013 ein Plus in H\u00f6he von 3,9 Prozent beziehungsweise 613 Auszubildenden. Frauen haben daran einen klaren Anteil. Schlossen 2022 noch 436 Nachwuchselektronikerinnen einen Ausbildungsvertrag in den Elektrohandwerken ab, waren es 2023 insgesamt 530, was einem Wachstum von 21,6 Prozent (plus 94 weibliche Azubis) entspricht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beliebter Beruf legt weiter zu<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Betrachtet man die einzelnen e-handwerklichen Berufsbilder, ist der\/die Elektroniker\/-in Fachrichtung Energie- und Geb\u00e4udetechnik nach wie vor der gr\u00f6\u00dfte und damit wichtigste Beruf. Wurden hier 2022 insgesamt 40.517 Auszubildende gez\u00e4hlt, stieg die Zahl der Auszubildenden im beliebtesten Beruf der E-Handwerke 2023 um 1,2 Prozent auf 41.018 Auszubildende. Bei den Neuvertr\u00e4gen legte der\/die Elektroniker\/-in Fachrichtung Energie- und Geb\u00e4udetechnik um 604 Auszubildende auf 14.454 Auszubildende (2022: 13.850) zu. Das entspricht einem Plus von 4,4 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Grund hierf\u00fcr sind sicherlich auch Energiewende und Elektrifizierung, in deren Zug e-handwerkliche Dienstleistungen \u2013 klassische wie die Elektroinstallation ebenso wie die sogenannten \u201egr\u00fcnen Technologien\u201c, zum Beispiel die Installation von Photovoltaik-Anlagen, W\u00e4rmepumpen, Speichern oder Ladeinfrastruktur f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t \u2013 wieder st\u00e4rker ins Blickfeld ger\u00fcckt sind. Auch, dass E-Handwerker durch Digitalisierung und Energiewende in der \u00d6ffentlichkeit immer st\u00e4rker als Fortschrittmacher und Klimasch\u00fctzer wahrgenommen werden, k\u00f6nnte dem Berufsbild weiteren Auftrieb gegeben haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neuer Beruf kommt an<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine positive Entwicklung zeigt sich aber auch im noch relativ neuen Beruf \u201eElektroniker\/-in f\u00fcr Geb\u00e4udesystemintegration\u201c (GSI). 348 angehende Vernetzungsspezialisten befanden sich 2023 in einer Ausbildung. Dass die Zahlen vergleichsweise niedrig sind, hat mehrere Gr\u00fcnde: In dem Beruf wird erst seit 2021 ausgebildet. Zudem richtet sich das nicht als Mengenberuf angelegte Berufsbild explizit an Abiturienten\/-innen und Studienumsteiger\/-innen. Und last but not least: Bis neue Berufsbilder ausreichend bekannt sind und auch von Schulen und Berufsberatungen kommuniziert werden, dauert es erfahrungsgem\u00e4\u00df einige Zeit. Umso erfreulicher ist es, dass 2023 bei den Neuvertr\u00e4gen im Bereich des GSI ein Wachstum von 13,1 Prozent verbucht werden konnte. Konkret hei\u00dft das: Im vergangenen Jahr begannen 173 junge Leute eine Ausbildung in diesem Berufsbild (plus 20 Auszubildende in 2022: 153).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Drei Berufsbilder r\u00fcckl\u00e4ufig<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die anderen Berufsbilder verzeichneten im vergangenen Jahr eher r\u00fcckl\u00e4ufige Zahlen. Den gr\u00f6\u00dften R\u00fcckgang im Hinblick auf den Gesamtbestand gab es mit 9,9 Prozent beim Berufsbild \u201eElektroniker\/-in Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik\u201c (2022: 1.299 Auszubildende; 2023: 1.171). Bei den Neuvertr\u00e4gen wiederum war der prozentuale R\u00fcckgang im Beruf \u201eElektroniker\/-in f\u00fcr Maschinen und Antriebstechnik\u201c mit 1,7 Prozent am gr\u00f6\u00dften.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.zveh.de\">www.zveh.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Attraktivit\u00e4t der Ausbildung im E-Handwerk wird durch die Zahl der Auszubildenden verdeutlicht, die jedes Jahr ihre Ausbildung im mittlerweile gr\u00f6\u00dften installierenden Gewerk durchf\u00fchren. Es sind schon seit Jahren Anstiege bei den E-Handwerken zu verzeichnen, das gilt sowohl f\u00fcr die Anzahl der Neuvertr\u00e4ge, als auch hinsichtlich des Auszubildendenbestands. 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