{"id":18035,"date":"2023-04-27T11:15:52","date_gmt":"2023-04-27T09:15:52","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=18035"},"modified":"2023-04-18T11:30:27","modified_gmt":"2023-04-18T09:30:27","slug":"energetische-sanierung-als-chance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=18035","title":{"rendered":"Energetische Sanierung als Chance"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Geb\u00e4udesanierungen, die der Staat in der letzten Zeit vorschreibt, erscheinen vielen sinnlos. Viele Ma\u00dfnahmen sollen wohl zu einem perfekten Ergebnis f\u00fchren, ohne dass dazu die Kosten als zentraler Faktor ausreichend ber\u00fccksichtigt worden sind. Um den Klimaschutz ausreichend sicher zu stellen und gleichzeitig den Geldbeutel zu schonen, steht oftmals aber durchaus ein Mittelweg zur Verf\u00fcgung. Hier ein paar Sanierungswege, die sich mehrfach lohnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/WBD-Immo_Energetisches-Sanieren_aussen_vorher.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/WBD-Immo_Energetisches-Sanieren_aussen_vorher-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18037\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/WBD-Immo_Energetisches-Sanieren_aussen_vorher-768x1024.jpg 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/WBD-Immo_Energetisches-Sanieren_aussen_vorher-225x300.jpg 225w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/WBD-Immo_Energetisches-Sanieren_aussen_vorher-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/WBD-Immo_Energetisches-Sanieren_aussen_vorher-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/WBD-Immo_Energetisches-Sanieren_aussen_vorher-1320x1760.jpg 1320w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/WBD-Immo_Energetisches-Sanieren_aussen_vorher.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Energetische Sanierung kann sich f\u00fcr alle Beteiligten lohnen (Bild: WBD Immo)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Innerhalb des letzten Jahrzehnts haben sich die Vorschriften von staatlicher Seite \u2013 also die rechtlichen Auflagen hinsichtlich Brandschutz sowie Art und Umfang der D\u00e4mmung \u2013, massiv ver\u00e4ndert. Deshalb mussten Bauende f\u00fcr Bauleitung, -\u00fcberwachung und -ausf\u00fchrung deutlich h\u00f6here Kosten kalkulieren und der Gesamtpreis einer Immobilie ging in vielen F\u00e4llen durch die Decke. Ein durch staatliche Vorgaben induzierter Leistungsaufwand spiegelt sich letztlich auch im Kostenapparat wider. Eigennutzer erwartet ein teurerer Kaufpreis sowie h\u00f6here Kreditraten. Auf Kapitalanlegende kommen Mehrkosten zu, die sich nur in Form h\u00f6herer Weitervermietungspreise abdecken lassen \u2013 das verstimmt so manch Mietenden schnell.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.haufe.de\/immobilien\/wirtschaft-politik\/green-deal-eu-liefert-investitionsplan-fuer-gebaeudesektor_84342_507868.html\"><strong>Richtlinien zur EU-weiten Geb\u00e4udesanierung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Aktuellen Untersuchungen zufolge belaufen sich die Sanierungskosten auf zirka 1.500 Euro pro Quadratmeter. Zudem l\u00e4sst sich bei gut 50 Prozent aller Bestandsobjekte im deutschen Raum eine Energieeffizienzklasse E oder schlechter konstatieren. Diese m\u00fcssten gem\u00e4\u00df den EU-Zwangsvorgaben allesamt bis zum Jahr 2033 mindestens auf eine Energieeffizienzklasse D pflichtsaniert werden. In Summe gilt es demnach, in den n\u00e4chsten zehn Jahren 10.000.000 Objekte energetisch zu sanieren. Dabei handelt es sich zumeist um teure Grundsanierungsprozesse: neue D\u00e4mmungen und Fenster, die vollst\u00e4ndige Sanierung des Daches sowie eine generelle \u00dcberholung der Heizung \u2013 auch in Hinblick auf das ab 2024 geltende Verbot der Nutzung fossiler Brennstoffe f\u00fcr die Heiztechnik. Mit der Einf\u00fchrung des Sanierungszwangs durch das EU-Parlament, steht eine v\u00f6llige Spaltung von sanierten und unsanierten Objekten auf dem Markt ins Haus.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel: Ein \u00e4lteres Ehepaar lebt in einer d\u00f6rflichen Gegend und besitzt ein 300 Quadratmeter gro\u00dfes Haus. Das Paar entscheidet sich, das Haus renovieren zu lassen. Hier kommen nun Sanierungskosten von zirka 1.500 Euro pro Quadratmeter auf die beiden zu. Bei einer Komplettsanierung ihres Hauses warten hier Kosten im mittleren sechsstelligen Bereich auf die beiden. Kosten, die sich einerseits de facto nie im Marktwert wiederfinden und abbilden lassen und die andererseits f\u00fcr viele von vornherein gar nicht zu bew\u00e4ltigen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits jetzt ist abzusehen, dass sich die Immobilienpreise so schnell nicht erholen, auch die Kosten f\u00fcr Handwerker rangieren vorerst weiter auf einem sehr hohen Niveau. Doch der gro\u00dfe Lichtblick: Der Einsch\u00e4tzung vieler Experten nach kommt es zu einem gewaltigen Abverkauf von unsanierten Objekten in den n\u00e4chsten zehn Jahren. Wer hier als Gewinner:in hervorgehen m\u00f6chte, muss sich auf nachgefragten Wachstumsstandorten in B-Lagen fokussieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer A-Lage sagt, muss auch B-Lage sagen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Praxis haben B-Standorte ein deutlich besseres Preis-Leistungsverh\u00e4ltnis, deutlich g\u00fcnstigere Einkaufspreise und \u00e4hnlich attraktive Mieten wie Immobilien in A-Lagen. Hier schlummert viel Wachstumspotenzial. Wer eine energieeffiziente Immobilie kauft, erlebt in den kommenden Jahren einen massiven Wertzuwachs. Heute schon l\u00e4sst sich mit bereits sanierten Objekten ertragsreich kalkulieren, da deren Attraktivit\u00e4t in den n\u00e4chsten zehn bis 20 Jahren immens wachsen wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Appell an Bestandsimmobilienbesitzer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Immobilien in schlechter Lage verkaufen! So hei\u00dft die Devise. Mit dem Sanierungszwang wartet im worst case ein Bewirtschaftungsverbot f\u00fcr Immobilienbesitzende. Einmal ausgesprochen lassen sich Objekte f\u00fcr lange Zeit weder bewohnen noch weitervermieten, was im finanziellen Ruin enden kann. Auch der Fachkr\u00e4ftemangel nimmt weiter zu; und gut ausgebildetes Personal aus dem Ausland kommt nicht so schnell nach, wie es die Nachfrage an renovierungsbed\u00fcrftigen Immobilien erfordert. Daher hei\u00dft es: jetzt genau kalkulieren und die richtigen Ma\u00dfnahmen treffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tipps f\u00fcr Bauherrn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Energieeffiziente Sanierungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die eigene Immobilie erschlie\u00dfen.<\/li>\n\n\n\n<li>Zu bedenken: Welche intelligenten Heizkonzepte stehen zur Verf\u00fcgung? Gibt es unter Umst\u00e4nden attraktive Hybridl\u00f6sungen oder Heizkonzepte, die g\u00e4nzlich ohne die Nutzung fossiler Brennstoffe gelingen?<\/li>\n\n\n\n<li>Kommen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten der KfW infrage? Die WBD Immo beispielsweise realisiert KfW-85, -55 oder -40 gef\u00f6rderte Sanierungsprojekte von Bestandsimmobilien.<\/li>\n\n\n\n<li>KfW-F\u00f6rderungsprogramme winken zudem mit attraktiven Zinsen von bislang noch unter einem Prozent und Tilgungszusch\u00fcsse von bis zu 40 Prozent.<\/li>\n\n\n\n<li>Lohnt sich der wertgesteigerte Verkauf einer Immobilie nach einer Haltedauer von zehn Jahren?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Best Case<br><\/strong>Am untenstehenden Beispiel l\u00e4sst sich verdeutlichen, wie die WBD Immo an einem bestehenden Objekt ressourcenschonend erfolgreich bauliche Sanierungsma\u00dfnahmen durchf\u00fchrte:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Vollst\u00e4ndige Neud\u00e4mmung der Kellergeschossdecke und der Fassade mit nachhaltigen, atmungsaktiven Werkstoffen zum Erreichen eines Energieeffizienzwertes von 22 kWh<\/li>\n\n\n\n<li>Installation von dreifach verglasten Kunststofffenstern und neuen T\u00fcren<\/li>\n\n\n\n<li>Modernisierung der Balkonanlage<\/li>\n\n\n\n<li>Abriss, Neuaufbau und Neueindeckung der gesamten Dachanlage<\/li>\n\n\n\n<li>Implementierung eines modernen Heizkonzepts aus intelligentem Energiemix (fossile und nachhaltig erzeugte Energien)<\/li>\n\n\n\n<li>Kein Geb\u00e4udeabriss und Neubau n\u00f6tig, sondern komplette energetische Sanierung an einem \u00fcber 100 Jahre alten Bestandsobjekt<\/li>\n\n\n\n<li>Mietparteien konnte w\u00e4hrend der Umbau- und Sanierungsarbeiten weiterhin die Anlage bewohnen; kein Leerstand!<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Kund:innen erhielten eine Kaufpreisfinanzierung von 0,99 Prozent auf 1\/3 des Gesamtkaufpreises; zus\u00e4tzlich eine Tilgungsbezuschussung von bis zu 40 Prozent durch die KfW.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"https:\/\/wbd-immo.de\/\">Verm\u00f6gensaufbau durch Immobilien &#8211; WBD Immo (wbd-immo.de)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geb\u00e4udesanierungen, die der Staat in der letzten Zeit vorschreibt, erscheinen vielen sinnlos. 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