{"id":17259,"date":"2022-12-10T11:56:51","date_gmt":"2022-12-10T10:56:51","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=17259"},"modified":"2022-11-29T12:34:20","modified_gmt":"2022-11-29T11:34:20","slug":"private-notstromaggregate-sind-mit-vorsicht-zu-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=17259","title":{"rendered":"Private Notstromaggregate sind mit Vorsicht zu nutzen"},"content":{"rendered":"\n<p>Stromausf\u00e4lle legen in der Regel fast alle technischen Ger\u00e4te in einem Haushalt lahm. Es gibt keine Heizung und kein Licht mehr und auch das Kochen wird unm\u00f6glich. Aufgrund der aktuellen Energiekrise w\u00e4chst bei vielen Menschen die Angst, dass ein l\u00e4ngerer Blackout erfolgen k\u00f6nnte. Deswegen stehen Stromgeneratoren hoch im Kurs, denn die Anschaffung eines solchen Ger\u00e4ts kann sicher stellen, dass der Haushalt auch dann mit Energie versorgt wird, wenn die regul\u00e4re Stromversorgung ausf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Tuev.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"646\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Tuev-1024x646.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-17262\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Tuev-1024x646.webp 1024w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Tuev-300x189.webp 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Tuev-768x485.webp 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Tuev-1320x833.webp 1320w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Tuev.webp 1442w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Screenshot: DeinEnergieportal<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>\u201eBeim Einsatz m\u00fcssen Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings eine Reihe von Sicherheitsaspekten beachten\u201c, sagt Dr. Hermann Dinkler, Experte f\u00fcr Brand- und Explosionsschutz beim T\u00dcV-Verband. \u201eBei einem leichtfertigen Umgang mit Notstromaggregaten und besonders mit den f\u00fcr den Betrieb ben\u00f6tigten Kraftstoffen droht sogar Lebensgefahr.\u201c \u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Backup f\u00fcr die W\u00e4rmepumpe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon die Auswahl der Ger\u00e4te ist knifflig. Kleinere Aggregate haben eine Leistung von um die 1.000 Watt. \u201eMit Tausend-Watt-Ger\u00e4ten ist es m\u00f6glich, zwei Laptops, Kochplatten oder eine K\u00fchlbox zu betreiben \u2013 aber es l\u00e4sst sich keinesfalls die Stromversorgung einer ganzen Wohnung aufrechterhalten\u201c, sagt Dinkler. \u201eSolche Ger\u00e4te sind eher f\u00fcr den Campingplatz geeignet.\u201c Sinnvoll k\u00f6nne der Einsatz im Haushalt allerdings sein, wenn der Betrieb lebenswichtiger medizinischer Ger\u00e4te oder wichtiger Versorgungsger\u00e4te ohne Unterbrechung sichergestellt sein m\u00fcsse. Dinkler: \u201eMit einem kleinen Stromgenerator kann beispielsweise eine W\u00e4rmepumpe oder die Umlaufpumpe einer Heizung im Fall eines Blackouts versorgt werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Doch beim Betrieb ist Vorsicht geboten. \u201eNotstromaggregate d\u00fcrfen niemals in der Wohnung selbst genutzt werden\u201c, sagt Dinkler. Wer in einem Mehrfamilienhaus lebt, k\u00f6nne erw\u00e4gen, den Generator auf dem Balkon zu betreiben. Dann allerdings drohe \u00c4rger mit den Nachbarn wegen der Abgase und des betr\u00e4chtlichen L\u00e4rms, den die Ger\u00e4te verursachen. Selbst wer in einem Einfamilienhaus auf den Garten ausweichen k\u00f6nne, muss R\u00fccksicht auf die Anwohner nehmen. \u201eBeim Betrieb in Innenr\u00e4umen wie dem Keller gelten erh\u00f6hte Sicherheitsanforderungen\u201c, sagt Dinkler. \u201eEine Leitung f\u00fcr die Abluft nach drau\u00dfen ist n\u00f6tig \u2013 und eine weitere f\u00fcr die Versorgung mit Zuluft, also Sauerstoff, ist empfehlenswert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fachleute \u00fcbernehmen die Montage<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Besondere Umsicht ist angebracht, wenn die Generatoren an das Hausnetz angeschlossen werden. \u201eEs muss eine Anschlussleitung geben, um den Strom einzuspeisen\u201c, erl\u00e4utert Dinkler. \u201eMit dem Einbau und dem Anschluss sollte auf jeden Fall ein Elektrofachbetrieb beauftragt werden.\u201c Dabei seien Aggregate mit einer h\u00f6heren Leistung n\u00f6tig, was auch entsprechend teuer ist. Wichtig f\u00fcr Mieter: \u201eSie m\u00fcssen auf jeden Fall das Einverst\u00e4ndnis des Vermieters einholen, denn er hat die Verantwortung f\u00fcr die elektrischen Anlagen im Geb\u00e4ude\u201c, sagt Dinkler.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleinere Stromgeneratoren, die es beispielsweise in Baum\u00e4rkten gibt, werden meist mit Benzin betrieben. F\u00fcr die Lagerung des Kraftstoffs gelten strenge Vorgaben. Der Gesetzgeber beschr\u00e4nkt die Menge, die im Keller oder in der Garage aufbewahrt werden darf, auf 20 Liter \u2013 in der Wohnung selbst ist ein Liter die Obergrenze. \u201eDas schr\u00e4nkt nat\u00fcrlich die Betriebsdauer eines Aggregats stark ein\u201c, sagt Dinkler. Zudem gelte es, den Explosionsschutz im Blick zu behalten. Verbraucherinnen und Verbraucher m\u00fcssten sicherstellen, dass keine D\u00e4mpfe freiwerden. \u201eWenn sich D\u00e4mpfe ansammeln und zu einer Explosion f\u00fchren, droht Lebensgefahr\u201c, sagt Dinkler. Benzin sei ein sogenannter leicht fl\u00fcchtiger Stoff. \u201eSchon bei niedrigen Temperaturen verdampft so viel Fl\u00fcssigkeit, dass sich mit dem Sauerstoff aus der Luft eine explosionsf\u00e4hige Atmosph\u00e4re bilden kann. Die D\u00e4mpfe sind schwerer als Luft und k\u00f6nnen sich im Keller sammeln.\u201c Wer gr\u00f6\u00dfere Mengen an Kraftstoff einlagern will, m\u00fcsse besondere Vorkehrungen treffen. Dinkler: \u201eDann greift die Verordnung \u00fcber Anlagen zum Umgang mit wassergef\u00e4hrdenden Stoffen, die etwa besondere Anforderungen an die Abdichtung der R\u00e4ume stellt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eine regelm\u00e4\u00dfige Nutzung der Aggregate, um etwa eine Stromheizung zu betreiben, h\u00e4lt Dinkler nicht f\u00fcr sinnvoll. \u201eAuch bei hohen Gaspreisen lohnt sich das nicht \u2013 die Benzinkosten w\u00fcrden deutlich dar\u00fcber liegen.\u201c Als Alternative zum Notstromaggregat bieten sich Stromspeicher an. Doch auch diese liefern nur begrenzt Energie. \u201eEinen l\u00e4ngeren Blackout wird man damit nicht \u00fcberstehen\u201c, sagt Dinkler. Weiteres Problem: Wer einen Lithium-Ionen-Speicher nutzen will, m\u00fcsse sich auf Nachfragen der Hausratversicherung einstellen \u2013 denn es besteht dann ein erh\u00f6htes Brandrisiko.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.tuev-verband.de\" target=\"_blank\">www.tuev-verband.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stromausf\u00e4lle legen in der Regel fast alle technischen Ger\u00e4te in einem Haushalt lahm. Es gibt keine Heizung und kein Licht mehr und auch das Kochen wird unm\u00f6glich. Aufgrund der aktuellen Energiekrise w\u00e4chst bei vielen Menschen die Angst, dass ein l\u00e4ngerer Blackout erfolgen k\u00f6nnte. 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