{"id":16395,"date":"2022-07-19T11:12:00","date_gmt":"2022-07-19T09:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=16395"},"modified":"2022-06-27T10:06:28","modified_gmt":"2022-06-27T08:06:28","slug":"beim-duschen-co2-einsparen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=16395","title":{"rendered":"Beim Duschen CO2 einsparen"},"content":{"rendered":"\n<p>In einem typischen Badezimmer ergeben sich etwa 90 Prozent der CO2-Emissionen aus der Nutzung. Diese Erkenntnis wird jetzt von hansgrohe und AXOR genutzt, um Brausen und Armaturen in Zukunft sparsamer auszulegen. In diesem Zusammenhang erkl\u00e4rte der Vorsitzende des Vorstands der Hansgrohe SE Hans J\u00fcrgen Kalmbach, dass das gesamte wasserf\u00fchrende Produktspektrum des Unternehmens bis 2030 auf Technologien umgestellt werden soll, die Energie und Wasser sparen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-sparen-beim-duschen-16x9-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-sparen-beim-duschen-16x9-1-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16396\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-sparen-beim-duschen-16x9-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-sparen-beim-duschen-16x9-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-sparen-beim-duschen-16x9-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-sparen-beim-duschen-16x9-1-1320x742.jpg 1320w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-sparen-beim-duschen-16x9-1.jpg 1480w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Copyright: Hansgrohe SE<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>&#8222;Die genannten wasser- und energiesparenden Technologien m\u00fcssen k\u00fcnftig zu jeder energetischen Sanierung und jedem energieeffizienten Neubau geh\u00f6ren. Wir engagieren uns dort, wo es um das gemeinsame Drehen an emissionsrelevanten Stellschrauben im Bereich Bad und K\u00fcche geht\u201c, so Kalmbach weiter.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Hansgrohe sieht sich als Hersteller in der direkten Verantwortung. \u201eBereits 1987 f\u00fchrten wir mit der Mistral Eco Handbrause unser erstes wassersparendes Produkt ein. Aber auch Privathaushalte tragen Verantwortung, indem sie sich ihre Rolle als Warmwasserverbraucher und CO2-Emittent klar machen und bewusst damit umgehen\u201c, so Steffen Erath, Head of Innovation &amp; Sustainability, Hansgrohe SE.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schon wenige Ma\u00dfnahmen bringen den Klimaschutz voran<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bereits durch die Verwendung eines wassersparenden Duschsystems aus Kopf- und Handbrause lassen sich \u00fcber die gesamte Nutzungsphase rund 14 Prozent CO2 einsparen. Solche innovativen Technologien reduzieren nicht nur den Wasserdurchfluss bei gleichbleibendem Duschkomfort, sondern auch den warmwasserbedingten Energiebedarf. So verweist auch die aktuelle Verbraucherkampagne \u201e80 Millionen gemeinsam f\u00fcr Energiewechsel\u201c des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz auf das Energiesparpotenzial von Wassersparbrausen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig kann ein Vier-Personen-Haushalt durch die Anpassung seiner Duschgewohnheiten den pers\u00f6nlichen CO2-Fu\u00dfabdruck in der 20-j\u00e4hrigen Nutzungsphase, inklusive Erstellung und Entsorgung, um insgesamt 30 Prozent von 18.110 Kilogramm auf 12.680 Kilogramm verringern. Das entspricht einer Einsparung von 22.630 kWh Energie bei der Warmwassererzeugung. Eine solche Reduktion l\u00e4sst sich erzielen, indem man neben der Verwendung eines wassersparenden Duschsystems die Duschtemperatur von 40 Grad Celsius auf 35 Grad absenkt (f\u00fcnf Prozent), die Duschdauer von vier auf zwei Minuten reduziert (16 Prozent) und nur jeden dritten statt jeden zweiten Tag duscht (15 Prozent). Nimmt man \u00e4hnliche Ma\u00dfnahmen zus\u00e4tzlich auch bei Badewanne und Waschtisch vor, so bel\u00e4uft sich das Einsparpotenzial des CO2-Fu\u00dfabdrucks in Summe sogar auf 44 Prozent, n\u00e4mlich von 18.110 Kilogramm CO2 auf 10.180 Kilogramm CO2. Insgesamt k\u00f6nnen so 33.890 kWh Energie bei der Warmwassererzeugung eingespart werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Grundlage: Analyse \u201eAuf dem Weg zum gr\u00fcnen Bad\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\u00a0Installation des CO2-Fu\u00dfabdrucks eines Badezimmers ist Ergebnis einer wissenschaftlichen Analyse von Timo Armbruster (M. Sc.), die er f\u00fcr Hansgrohe an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Wirtschaft und Recht an der Hochschule Pforzheim erbracht hat. Die Berechnungen beziehen sich auf einen Vier-Personen-Haushalt und ber\u00fccksichtigen nicht nur den Wasserverbrauch, sondern auch das Badezimmerinterieur und Verbrauchsmaterialien wie Toilettenpapier, Zahnpasta, Fl\u00fcssigseife, Deodorant oder M\u00fcllbeutel. Sogar die w\u00f6chentliche Badezimmerreinigung und der halbj\u00e4hrliche Wechsel der Toilettenb\u00fcrste flie\u00dfen in das Zahlenwerk hinein. Das Modellbadezimmer hat eine Gr\u00f6\u00dfe von zehn Quadratmetern und ist auf dem aktuellen Stand der Technik. Bei der Emissionsberechnung wird von einer modernen W\u00e4rmeerzeugungstechnologie in Neubauten und einem Strommix-Bezug aus fossilen und erneuerbaren Energien ausgegangen. Die Badnutzung bel\u00e4uft sich auf 345 Anwesenheitstage im Jahr, bei einer t\u00e4glichen Badezimmerzeit von 40 Minuten pro Person und Tag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diese Hebel beeinflussen die CO2-Emissionen positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt also insgesamt drei zentrale Hebel, um die CO2-Emissionen im Badezimmer positiv zu beeinflussen. Wer als Nutzer seltener, k\u00fcrzer und weniger warm duscht sowie zu wassersparenden Duschbrausen greift, schont die Umwelt. Hersteller k\u00f6nnen ihrerseits durch technische Innovationen daf\u00fcr sorgen, den Wasserdurchfluss der Duschbrausen zu reduzieren und energiesparende Armaturenmodelle anbieten \u2013 so wie Hansgrohe unter anderem mit der CoolStart Technologie: Hier startet der Wasserdurchfluss mit kaltem statt mit vorgew\u00e4rmtem Wasser. Eine dritte M\u00f6glichkeit: Die Wassererw\u00e4rmung mit alternativer CO2-neutraler Energie (Solarthermie).\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlles was wir tun, hat Auswirkungen auf das Klima. Dessen m\u00fcssen wir uns bewusst sein, jeder von uns. Idealerweise bedeutet verantwortliches Handeln aber nicht gleichzeitig Verzicht \u2013 Verzicht auf Duschkomfort etwa\u201c, sagt Steffen Erath. \u201eWir treiben unsere Dusch- und Armaturensysteme technologisch voran, sodass weniger Wasser pro Minute nicht zu weniger Wassererlebnis f\u00fcr den Nutzer f\u00fchrt.\u201c\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"https:\/\/www.hansgrohe.de\/\">Armaturen f\u00fcr Bad, Dusche &amp; K\u00fcche | hansgrohe DE<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem typischen Badezimmer ergeben sich etwa 90 Prozent der CO2-Emissionen aus der Nutzung. Diese Erkenntnis wird jetzt von hansgrohe und AXOR genutzt, um Brausen und Armaturen in Zukunft sparsamer auszulegen. 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