{"id":15293,"date":"2022-01-24T11:44:00","date_gmt":"2022-01-24T10:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=15293"},"modified":"2022-01-18T11:37:08","modified_gmt":"2022-01-18T10:37:08","slug":"viele-aeltere-heizkessel-die-vor-1992-in-betrieb-genommen-wurden-muessen-dieses-jahr-ersetzt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=15293","title":{"rendered":"Viele \u00e4ltere Heizkessel, die vor 1992 in Betrieb genommen wurden, m\u00fcssen dieses Jahr ersetzt werden"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heizungen, die \u00e4lter als 30 Jahre sind, m\u00fcssen dieses Jahr eventuell ersetzt werden. Deswegen ergibt es Sinn, das Alter des eigenen Kessels einmal unter die Lupe zu nehmen. Es l\u00e4sst sich entweder \u00fcber die Bauunterlagen, oder \u00fcber die Schornsteinfegerprotokolle beziehungsweise das Typenschild herausfinden. Nur Konstanttemperaturkessel sind von der Regelung betroffen, f\u00fcr Brennwert- und Niedertemperaurkessel gilt sie nicht. Au\u00dferdem m\u00fcssen alle Eigent\u00fcmerinnen und Eigent\u00fcmer, die schon lange in ihren Ein- und Zweifamilienh\u00e4usern wohnen, ihre Heizungen nicht ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Heizungsraum-Senioren_FotoZukunftAltbau-kleiner-e1642152436695-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Heizungsraum-Senioren_FotoZukunftAltbau-kleiner-e1642152436695-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15294\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Heizungsraum-Senioren_FotoZukunftAltbau-kleiner-e1642152436695-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Heizungsraum-Senioren_FotoZukunftAltbau-kleiner-e1642152436695-300x200.jpg 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Heizungsraum-Senioren_FotoZukunftAltbau-kleiner-e1642152436695-768x511.jpg 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Heizungsraum-Senioren_FotoZukunftAltbau-kleiner-e1642152436695-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Heizungsraum-Senioren_FotoZukunftAltbau-kleiner-e1642152436695-2048x1364.jpg 2048w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Heizungsraum-Senioren_FotoZukunftAltbau-kleiner-e1642152436695-1320x879.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Ein Heizkessel muss nach 30 Jahren Betrieb in der Regel ersetzt werden. Welche Heizung am besten zum Haus passt, erkl\u00e4ren Geb\u00e4udeenergieberater. (Foto: Zukunft Altbau)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach 30 Jahren Betrieb m\u00fcssen Heizkessel in der Regel ausgetauscht werden. Die Gesetzespflicht ist als Ansto\u00df f\u00fcr Geb\u00e4udeeigent\u00fcmer zu verstehen: Erreichen \u00d6l- und Gasheizungen dieses Betriebsalter, belasten sie Geldbeutel und Klima und drohen unerwartet auszufallen. Die H\u00e4lfte der Heizkessel in Deutschland ist bereits \u00e4lter als 20 Jahre. Der Anteil der \u00fcber 30 Jahre alten Heizkessel steht nicht exakt fest, Experten gehen jedoch von rund zwei Millionen aus. \u201eDiese Uraltkessel sollten unbedingt erneuert werden\u201c, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. \u201eNeue Heizungen haben deutlich bessere Wirkungsgrade, die Investition rechnet sich in vielen F\u00e4llen schon nach wenigen Jahren. Dies ist umso schneller der Fall, wenn zus\u00e4tzliches Energiesparpotenzial bei der Optimierung von Regelung und Hydraulik genutzt wird.\u201c Bereits ab einem Alter von 20 Jahren sollten Hauseigent\u00fcmer pr\u00fcfen lassen, ob sich ein Tausch gegen eine moderne und effiziente Anlage lohnt, raten viele Fachleute.  Neutrale Informationen gibt es kostenfrei am Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an <a href=\"mailto:beratungstelefon@zukunftaltbau.de\">beratungstelefon@zukunftaltbau.de<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Aus f\u00fcr Konstanttemperaturkessel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur f\u00fcr Konstanttemperaturkessel mit einer Nennleistung zwischen vier und 400 Kilowatt endet die Betriebserlaubnis nach drei Jahrzehnten. Brennwert- und Niedertemperaturanlagen d\u00fcrfen weiterlaufen. Die Eigentumsverh\u00e4ltnisse in Wohngeb\u00e4uden sind ebenfalls von Bedeutung: Haben Eigent\u00fcmerinnen und Eigent\u00fcmer eine Wohnung in einem Geb\u00e4ude mit weniger als drei Wohneinheiten zum 1. Februar 2002 selbst bewohnt, d\u00fcrfen sie ihre Heizung weiter betreiben, auch wenn es sich um Konstanttemperaturkessel handelt. Bei einem Eigent\u00fcmerwechsel gilt dann die Austauschpflicht. Die neuen Eigent\u00fcmer haben zwei Jahre Zeit, die Heizung zu tauschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie sie das Alter ihrer Heizung ermitteln k\u00f6nnen, ist den meisten Heizungseigent\u00fcmerinnen und -eigent\u00fcmern unklar. \u201eDas Typenschild auf dem Heizkessel gibt neben Hersteller und Leistung auch das Baujahr an\u201c, wei\u00df J\u00f6rg Knapp vom Fachverband Sanit\u00e4r-Heizung-Klima Baden-W\u00fcrttemberg. \u201eEs zu finden, ist jedoch nicht immer leicht. Bei manchen Heizkesseln befindet sich das Schild unter einer Abdeckung.\u201c Weitere M\u00f6glichkeiten zur Bestimmung des Alters sind die Rechnung der Heizung, Protokolle des Schornsteinfegers oder Datenbl\u00e4tter zur Heizung. \u201eWer gar keine Informationen mehr zur Hand hat, kann sich an Fachleute wenden\u201c, so Knapp. \u201eSchornsteinfeger sind in der Lage, das Alter der Heizung bei der Kontrolle festzustellen.\u201c Eine weitere M\u00f6glichkeit ist die Wartung der Heizung; dort lassen sich Alter und Heizungstechnik ebenfalls aufkl\u00e4ren. Vor Ort k\u00f6nnen die Fachleute au\u00dferdem eine Empfehlung abgeben, ob es sich lohnt, die Heizung bereits vor Ablauf der 30 Jahre auszutauschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>K\u00fcnftig auf erneuerbare Energien setzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer eine neue Heizung erwirbt, sollte darauf achten, dass sie m\u00f6glichst wenig Schadstoffe und Kohlendioxid (CO2) ausst\u00f6\u00dft. Am besten eignen sich Ger\u00e4te, die erneuerbare Energien nutzen. Dazu z\u00e4hlen vor allem W\u00e4rmepumpen und \u2013 mit Abstrichen \u2013 auch Holz- und Pelletheizungen. Erstere k\u00f6nnen gut mit Photovoltaikanlagen kombiniert werden, letztere mit Solarthermieanlagen. Auch der Anschluss an ein W\u00e4rmenetz liefert oft W\u00e4rme aus regenerativen Quellen. Ist ein Tausch auf Basis erneuerbarer Energien vorgesehen, m\u00fcssen Hauseigent\u00fcmer Folgendes ber\u00fccksichtigen: Die \u00d6koheizungen werden umso effizienter, je niedriger die erforderliche Temperatur des Heizungswassers, die sogenannte Vorlauftemperatur, ist. Eine gute W\u00e4rmed\u00e4mmung reduziert sie deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die W\u00e4rmewende zuhause lohnt sich. Erneuerbare-Energien-Heizungen schonen nicht nur das Klima, sondern verursachen auch weniger Kosten. Ihre Anschaffungskosten sind nach Abzug der F\u00f6rderung mit denen von \u00d6l- und Erdgasheizungen vergleichbar. Sie sind jedoch nicht von der steigenden CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe betroffen. Au\u00dferdem macht die Nutzung erneuerbarer W\u00e4rme unabh\u00e4ngiger von fossiler Energie und ihren Preisschwankungen. Wichtig ist auch: Die Bundesregierung plant laut Koalitionsvertrag, dass zum 1. Januar 2025 jede neu eingebaute Heizung auf der Basis von 65 Prozent erneuerbarer Energien betrieben werden soll. Daher hei\u00dft es an dieser Stelle aus vielerlei Gr\u00fcnden rechtzeitig vorauszudenken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Geb\u00e4udeenergieberatung hilft bei der richtigen Wahl<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Hauseigent\u00fcmerinnen und -eigent\u00fcmer bei der Wahl der passenden Heizung die richtige Wahl treffen wollen, sollten sie eine professionelle Geb\u00e4udeenergieberatung durchf\u00fchren lassen, r\u00e4t Frank Hettler von Zukunft Altbau. Fachleute beraten vor Ort und wissen auch, welche F\u00f6rderprogramme zur Verf\u00fcgung stehen. Ihre Dienstleistung wird zu 80 Prozent finanziell unterst\u00fctzt, bis zu 1.300 Euro bei Ein- und Zweifamilienh\u00e4usern und maximal 1.700 Euro bei Wohnh\u00e4usern mit mindestens drei Wohneinheiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.zukunftaltbau.de\">www.zukunftaltbau.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heizungen, die \u00e4lter als 30 Jahre sind, m\u00fcssen dieses Jahr eventuell ersetzt werden. Deswegen ergibt es Sinn, das Alter des eigenen Kessels einmal unter die Lupe zu nehmen. Es l\u00e4sst sich entweder \u00fcber die Bauunterlagen, oder \u00fcber die Schornsteinfegerprotokolle beziehungsweise das Typenschild herausfinden. Nur Konstanttemperaturkessel sind von der Regelung betroffen, f\u00fcr Brennwert- und Niedertemperaurkessel gilt sie nicht. 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