{"id":14933,"date":"2021-11-21T08:24:00","date_gmt":"2021-11-21T07:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=14933"},"modified":"2021-11-15T11:26:40","modified_gmt":"2021-11-15T10:26:40","slug":"warum-ein-geschmiedetes-kochmesser-einfach-besser-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=14933","title":{"rendered":"Warum ein geschmiedetes Kochmesser einfach besser ist"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Messermanufaktur G\u00fcde erkl\u00e4rt uns, warum sie bei der traditionellen Technologie des Gesenkschmiedens geblieben ist. Schon seit 1910 werden die Messer in gleicher Weise bei gro\u00dfer Hitze und mit gro\u00dfer Kraft in Form gebracht. Nicht nur f\u00fcr Design und Form sondern auch f\u00fcr gro\u00dfe Materialfestigkeit ist diese Art der Herstellung von Vorteil. Lesen Sie hier im Detail, wie dies funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Schmieden ist das Druckumformen von Metallen oder Legierungen zwischen zwei Werkzeugen, liest man bei Wikipedia. Der Prozess der Umformung kann freih\u00e4ndig &#8211; wie beim Hufschmied &#8211; zwischen Hammer und Amboss vonstattengehen. Schmieden kann aber auch maschinell erfolgen. Der Messermacher unterscheidet dabei zwischen dem Gesenkschmiede- und dem Stauchschmiede-Verfahren. Der Vorteil eines geschmiedeten Messers ist die gezielte \u00c4nderung des Gef\u00fcges im Stahl und damit die gr\u00f6\u00dfere Festigkeit im Vergleich zu einer gestanzten Klinge. Welchen Unterschied aber macht nun das Schmiedeverfahren, mit dem ein Messer geschmiedet wurde?<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/GUeDE_Design_Gesenkschmieden.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"667\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/GUeDE_Design_Gesenkschmieden-1024x667.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14934\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/GUeDE_Design_Gesenkschmieden-1024x667.jpg 1024w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/GUeDE_Design_Gesenkschmieden-300x196.jpg 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/GUeDE_Design_Gesenkschmieden-768x500.jpg 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/GUeDE_Design_Gesenkschmieden.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>G\u00fcde Design &#8211; The Knife &#8211; Foto: G\u00fcde<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Schmieden im Gesenk<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Manche Technologien haben Jahrtausende \u00fcberlebt und bergen dennoch Innovationspotenzial. So dienten schon gegen 1500 v. Chr. einseitig hohle Formen zum Gesenkschmieden. Dabei wurde der Schmiede-Rohling mit einem Hammer in eine Form geschlagen. Im Jahr 1848 wurden laut Wikipedia erstmals Messer in einem Gesenk geschmiedet. Danach war der Siegeszug einer heute geradezu archaisch anmutenden Technologie nicht mehr aufzuhalten. Denn durch die Erfindung der Dampfmaschine und der mit Dampfkraft betriebenen Schmiedeh\u00e4mmer konnten nun auch gro\u00dfe Teile geschmiedet werden.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Und das geht so: Beim Gesenkschmieden wird ein gl\u00fchend hei\u00dfer Schmiede-Rohling in ein Untergesenk gelegt und zwischen Untergesenk und Obergesenk durch den Einsatz hoher Kr\u00e4fte in Form gedr\u00fcckt. Schmiedeh\u00e4mmer f\u00fcr Kochmesser wirken heute mit einem Gewicht von ca. 2,5 Tonnen aus einer Fallh\u00f6he von bis zu 1,6 Metern auf das Werkst\u00fcck ein. Der gesamte Schmiede-Rohling wird erw\u00e4rmt und anschlie\u00dfend verformt. F\u00fcr ein Kochmesser bedeutet dies eine (fast) freie Formensprache von der Klingenspitze bis zum Griffende. Das ist einer der Gr\u00fcnde warum die Solinger Messer-Manufaktur G\u00fcde der bew\u00e4hrten Technologie des Gesenkschmiedens seit 1910 bis heute treu geblieben ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hohe Materialfestigkeit und innovative Designs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Gestaltungsfreiheit sorgt das Schmieden im Gesenk f\u00fcr eine hohe Materialfestigkeit auch bei dynamischen Beanspruchungen. Damit sind im Gesenk geschmiedete Messer den Anforderungen von Profi- und Hobbyk\u00f6chen bestm\u00f6glich gewachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zum Gesenkschmieden wird beim Stauchschmieden nur ein kleiner, meist der mittlere Teil eines gestanzten St\u00fccks Bandstahl erw\u00e4rmt und dann zum Kropf, der Verdickung zwischen Griff und Klinge, verformt. Der Rest des Bandstahls wird also nicht geschmiedet, sondern bleibt in seinem Gef\u00fcge unver\u00e4ndert. Diese Methode wird meist aus fertigungs\u00f6konomischen Gr\u00fcnden angewendet, sie ist ganz einfach kosteng\u00fcnstiger. Aber das erzielbare Formengut ist sehr begrenzt. Messer aus der Stauchschmiede sind daher oft selbst\u00e4hnlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Formensprache wie der flie\u00dfende \u00dcbergang zwischen Griff und Klinge bei den Messern der Serie SYNCHROS oder dem Unikat THE KNIFE. sind nur im Gesenkschmiede-Verfahren m\u00f6glich. Die Serie SYNCHROS zeichnet sich durch einen weiteren Freiheitsgrad der Gesenkschmiede-Technik aus, den Quer-Erl. Dank dieses Gestaltungsprinzips kommt das innere der Hand nicht mit dem kalten Klingenstahl in Kontakt \u2013 angenehme Haptik garantiert. Der f\u00fcr die klassischen G\u00dcDE Messer der Serie Alpha typische Doppelkropf ist ebenso ein Produkt der bew\u00e4hrten Technologie des Gesenkschmiedens. Nur dank dieses Schmiedeverfahrens erlangen die Messer von G\u00fcde ihre sprichw\u00f6rtliche Ausbalancierung durch den zweiten Kropf am Griffende.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Freund hochwertiger Kochmesser sollte sich daher vor dem Kauf stets vergewissern, dass das gew\u00fcnschte Messer nicht nur durch seine Gestaltung und Funktionalit\u00e4t \u00fcberzeugt, sondern vor allem im Gesenk geschmiedet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen gibt es bei: <a href=\"http:\/\/www.guede-solingen.de\">www.guede-solingen.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Messermanufaktur G\u00fcde erkl\u00e4rt uns, warum sie bei der traditionellen Technologie des Gesenkschmiedens geblieben ist. Schon seit 1910 wer-den die Messer in gleicher Weise bei gro\u00dfer Hitze und mit gro\u00dfer Kraft in Form gebracht. Nicht nur f\u00fcr Design und Form sondern auch f\u00fcr gro\u00dfe Materialfestigkeit ist diese Art der Herstellung von Vorteil. 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