{"id":14140,"date":"2021-06-29T11:33:00","date_gmt":"2021-06-29T09:33:00","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=14140"},"modified":"2021-06-17T11:50:14","modified_gmt":"2021-06-17T09:50:14","slug":"parkett-als-zeitloser-klassiker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=14140","title":{"rendered":"Parkett als zeitloser Klassiker"},"content":{"rendered":"\n<p>Dinge, die nie aus der Mode kommen, gelten als zeitlos. Dazu geh\u00f6ren auch B\u00f6den aus Holz, unabh\u00e4ngig davon, ob sie gef\u00e4rbt, ge\u00f6lt oder lackiert worden sind. Solche B\u00f6den gab es schon im Mittelalter und seit dem 17. Jahrhundert wird Parkett, so wie wir es kennen, verlegt. Zuerst gab es Parkett in Herrensitzen und Schl\u00f6ssern, sp\u00e4ter hielt der Bodenbelag auch in B\u00fcrgerh\u00e4usern Einzug. Bis zum heutigen Tag verbreitet dieser Bodenbelag einen Eindruck von \u00c4sthetik und Luxus, inzwischen ist er aber, anders als fr\u00fcher, f\u00fcr jeden erschwinglich. Ein Parkettboden sieht aber nicht nur gut aus, sondern l\u00e4sst sich auch leicht pflegen. Au\u00dferdem ist er robust. Soll er sehr langlebig sein, so ist es am besten, ihn vollfl\u00e4chig am Boden festzukleben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/pdpik0621-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"708\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/pdpik0621-2-1024x708.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14142\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/pdpik0621-2-1024x708.jpg 1024w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/pdpik0621-2-300x207.jpg 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/pdpik0621-2-768x531.jpg 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/pdpik0621-2-1536x1061.jpg 1536w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/pdpik0621-2-2048x1415.jpg 2048w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/pdpik0621-2-392x272.jpg 392w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/pdpik0621-2-130x90.jpg 130w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/pdpik0621-2-1320x912.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Ob im Alt- oder Neubau: Echtholzbel\u00e4ge lassen jeden Raum im Glanz erstrahlen. Aber nicht nur die Vielfalt an Farben und Oberfl\u00e4chenstrukturen beeindruckt. Parkett zeigt sich auch sehr strapazierf\u00e4hig und pflegeleicht. Wer m\u00f6glichst lange Freude an seinem Holzboden haben m\u00f6chte, klebt ihn vollfl\u00e4chig auf den Untergrund. Durch die feste Haftung ist der Boden auch sehr viel leiser, indem die Gehger\u00e4usche direkt in den Estrich \u00fcbertragen werden und dort ohne Verst\u00e4rkung ausklingen. (Foto: \u00a9 virtua73\/stock.adobe.com\/PIK)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Holz bringt W\u00e4rme und Behaglichkeit in jeden Raum. Au\u00dferdem l\u00e4sst es sich leicht reinigen und immer wieder erneuern. Das erkannte man schon im Mittelalter. Von Parkett war damals freilich noch nicht die Rede. Es fing an mit grob zurechtgeschnittenen Bohlen, die man einfach nebeneinander legte. Sp\u00e4ter wurden flach zugeschnittene gehobelte Dielen aus einheimischen H\u00f6lzern wie Fichte oder Kiefer verlegt. Bis heute gibt es noch in so mancher Burg prachtvolle Holzb\u00f6den zu bestaunen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Tafelparkett wurde im 17. Jahrhundert in Frankreich erfunden und in prunkvollen Barockschl\u00f6ssern wie Versailles verlegt. Auch in deutschen Pal\u00e4sten schlummert noch wertvolles Tafelparkett, so zum Beispiel in der W\u00fcrzburger Residenz oder im M\u00fcnchner Schloss Nymphenburg. Bei der Herstellung des Tafelparketts werden unterschiedlich gro\u00dfe Holzelemente zu geometrischen Mustern wie beispielsweise Rauten, W\u00fcrfeln oder Sternen zusammengef\u00fcgt und dann auf einer Tr\u00e4gerplatte aus Holz, die man als Tafel bezeichnet, verleimt. Vorzugsweise kamen dabei H\u00f6lzer wie Eiche, Kirsche, Nussbaum oder Birnbaum zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Laufe der Zeit wurden immer kompliziertere Muster und verspieltere Intarsien erstellt. Au\u00dferdem konnte man jetzt das Holz durch die Technik des Beizens f\u00e4rben. Aus den Kolonien wurden edle H\u00f6lzer importiert und sogleich in Schl\u00f6ssern sowie herrschaftlichen Landh\u00e4usern verlegt. Heutzutage ist Tafelparkett vor allem gefragt, wenn es um die Restaurierung alter B\u00f6den geht. Daneben wird es nach wie vor in vornehmen und repr\u00e4sentativen Anwesen als Versailler oder Wiener Parkett beziehungsweise auch in modernen Mustern verlegt. Die Variationen sind grenzenlos.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Industrialisierung erm\u00f6glichte es, Parkett mit Hilfe von Dampfmaschinen und in S\u00e4gewerken zu verarbeiten. Dadurch konnten wesentlich d\u00fcnnere St\u00e4be produziert werden, w\u00e4hrend die breiten Dielen kaum mehr gefragt waren. Dank diesem Fortschritt konnte sich endlich der Normalb\u00fcrger einen Parkettboden leisten. Auch die Verlegemethode \u00e4nderte sich. Anstelle mit N\u00e4geln wurde der Belag jetzt erstmals mit Klebstoff auf dem Untergrund befestigt. Durch diese stabile Verbindung der Parkettst\u00e4be verbessert sich der Halt des Belags insgesamt. Er bleibt immer fest an seinem Platz und verrutscht nicht. Ein lose verlegter Belag ger\u00e4t dagegen gerne in Bewegung, wodurch er weniger belastbar ist und sich schneller abnutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch ein wichtiges Datum: 1926 wird in Frankreich das Mosaikparkett erfunden. Mitte des Jahres 1945 brachte die chemische Industrie deutlich verbesserte Klebstoffe und Versiegelungen auf den Markt, wodurch die Nachfrage nach Parkett stieg.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>So setzen heutzutage immer mehr Bauherrn und Renovierer auf Parkett als Bodenbelag. Nicht nur wegen der Optik: Holz h\u00e4lt auch die F\u00fc\u00dfe warm und sorgt f\u00fcr ein angenehmes Raumklima. Auch die Vielfalt an Mustern, Farben und Oberfl\u00e4chenstrukturen spricht f\u00fcr Parkett. Von der Landhausdiele \u00fcber den Stab bis hin zum Fischgratmuster \u2013 es ist f\u00fcr jeden etwas dabei. Die Haltbarkeit des Holzbodens wird durch die Art der Verlegung entscheidend beeinflusst. So empfiehlt der Fachmann, das Parkett auf ganzer Fl\u00e4che zu verkleben. So bleibt der Belag nicht nur l\u00e4nger in Form, er ist auch deutlich leiser, da die Gehger\u00e4usche direkt in den Estrich abgeleitet werden und dort ohne Verst\u00e4rkung ausklingen. Und wenn nach einiger Zeit doch einmal eine Renovierung der Oberfl\u00e4che ansteht, so kann das Parkett problemlos abgeschliffen und neu ge\u00f6lt oder versiegelt werden \u2013 dies sogar mehrfach. Parkett ist somit sehr nachhaltig und eine gute Wertanlage.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"https:\/\/initiative-pik.com\/\">Initiative pik \u2013 Parkett im Klebeverbund (initiative-pik.com)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dinge, die nie aus der Mode kommen, gelten als zeitlos. 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