{"id":13442,"date":"2021-02-26T11:10:00","date_gmt":"2021-02-26T10:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=13442"},"modified":"2021-02-23T10:16:31","modified_gmt":"2021-02-23T09:16:31","slug":"waermepumpen-im-einsatz-in-bestandsgebaeuden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=13442","title":{"rendered":"W\u00e4rmepumpen im Einsatz in Bestandsgeb\u00e4uden"},"content":{"rendered":"\n<p>In Neubauten stellen W\u00e4rmepumpen fast die H\u00e4lfte aller Heizungsinstallationen. Bei Bestandsgeb\u00e4uden sieht das anders aus, der Trend geht aber auch hier immer mehr in Richtung dieser Heizungssysteme. Neue Forschungsergebnisse untermauern, dass die klima- und umweltfreundlichen W\u00e4rmepumpen auch in \u00e4lteren Geb\u00e4uden gut funktionieren. Deshalb ergibt es Sinn, bei jedem Heizungstausch zu pr\u00fcfen, ob auch eine W\u00e4rmepumpe zum Einsatz kommen k\u00f6nnte. Frank Hettler von Zukunft Altbau weist allerdings in diesem Zusammenhang darauf hin, dass f\u00fcr einen erfolgreichen Betrieb auch etliche \u00e4u\u00dfere Faktoren eine Rolle spielen. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise der Energiebedarf und die D\u00e4mmung des Hauses. \u00dcbrigens ist die W\u00e4rmepumpenf\u00f6rderung dieses Jahr erneut gestiegen und K\u00e4ufer k\u00f6nnen jetzt bis zu 50 Prozent ihrer Investitionskosten zur\u00fcck bekommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_AWI_5707-kleiner-FotoZukunftAltbau_0e5fad844d.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"580\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_AWI_5707-kleiner-FotoZukunftAltbau_0e5fad844d-1024x580.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13443\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_AWI_5707-kleiner-FotoZukunftAltbau_0e5fad844d-1024x580.jpg 1024w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_AWI_5707-kleiner-FotoZukunftAltbau_0e5fad844d-300x170.jpg 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_AWI_5707-kleiner-FotoZukunftAltbau_0e5fad844d-768x435.jpg 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_AWI_5707-kleiner-FotoZukunftAltbau_0e5fad844d.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>W\u00e4rmepumpen k\u00f6nnen auch im sanierten Altbau sinnvoll sein (Foto: Zukunft Altbau)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei am Beratungstelefon von Zukunft Altbau unter 08000 12 33 33 oder per E-Mail an <a href=\"mailto:beratungstelefon@zukunftaltbau.de\">beratungstelefon@zukunftaltbau.de<\/a>. W\u00e4rmepumpen heizen die Wohnung und erw\u00e4rmen zudem das Wasser f\u00fcr K\u00fcche und Bad. Rund 50 Prozent aller Neubauten werden inzwischen mit der Technologie ausgestattet. Beim Heizungstausch im Geb\u00e4udebestand ist der Anteil geringer. Auch hier ist jedoch ein Trend zur W\u00e4rmepumpe zu beobachten. Ein Blick auf die F\u00f6rderantr\u00e4ge zeigt, dass sich allein 2020 beispielsweise 30.000 Hauseigent\u00fcmer f\u00fcr eine W\u00e4rmepumpe als Ersatz f\u00fcr eine alte \u00d6lheizung entschieden haben.<br><br>Doch noch scheuen einige Hauseigent\u00fcmer den Einbau einer W\u00e4rmepumpe in bestehende Wohnh\u00e4user. Weit verbreitet ist die Meinung, dass die W\u00e4rmeerzeuger im Bestand nicht genug und zuverl\u00e4ssig W\u00e4rme liefern sowie zu wenig Kohlendioxid einsparen k\u00f6nnen. Diese Bedenken r\u00e4umt ein Feldtest des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Solare Energiesysteme ISE nun gr\u00fcndlich aus. Die Ergebnisse der im Sommer 2020 ver\u00f6ffentlichten Studie: Die untersuchten W\u00e4rmepumpen lieferten die gew\u00fcnschte W\u00e4rme und waren kaum von Betriebsst\u00f6rungen betroffen. Die errechneten Kohlendioxid-Emissionen der Au\u00dfenluft-W\u00e4rmepumpen lagen 19 bis 47 Prozent unter denen von Gas-Brennwertheizungen. Bei den Erdreich-W\u00e4rmepumpen waren die entsprechenden Werte sogar 39 bis 57 Prozent niedriger.<br><br><strong>Erfolgreicher Betrieb h\u00e4ngt auch von \u00e4u\u00dferen Faktoren ab<\/strong><br><br>Hauseigent\u00fcmer m\u00fcssen jedoch bedenken, dass \u00e4u\u00dfere Faktoren f\u00fcr einen erfolgreichen Betrieb von W\u00e4rmepumpen wichtig sind. Dazu z\u00e4hlt vor allem der energetische Zustand des Hauses. Nur mit einer ausreichenden D\u00e4mmung der Au\u00dfenbauteile sinken die W\u00e4rmeverluste des Geb\u00e4udes und damit das erforderliche Temperaturniveau der Heizung. F\u00fcr W\u00e4rmepumpen ist das entscheidend, denn sie arbeiten bei niedrigen Vorlauftemperaturen wesentlich effizienter. Die Vorlauftemperatur sollten m\u00f6glichst nicht \u00fcber 50\u00b0C liegen.<br><br>Je geringer die Temperaturdifferenz zwischen der Vorlauftemperatur und der aus der Umwelt aufgenommenen W\u00e4rme ist, desto weniger Strom ben\u00f6tigt die W\u00e4rmepumpe. Eine D\u00e4mmung des Geb\u00e4udes ist daher n\u00f6tig. Wer eine W\u00e4rmepumpe installieren l\u00e4sst, sollte au\u00dferdem im Idealfall eine Fu\u00dfboden-, Wand- oder Deckenheizung nutzen, da diese Heizfl\u00e4chen in der Regel mit niedrigeren Temperaturen unter 40 Grad Celsius auskommen.<br><br>\u201eWichtig f\u00fcr einen effizienten Betrieb ist zudem eine sorgf\u00e4ltige Fachplanung inklusive einer guten Einbindung in das Heizsystem\u201c, sagt J\u00f6rg Knapp vom Fachverband Sanit\u00e4r-Heizung-Klima Baden-W\u00fcrttemberg. \u201eUnter anderem ist ein hydraulischer Abgleich der Heizung dringend erforderlich.\u201c Er sollte unbedingt nach dem Berechnungsverfahren B ermittelt werden. Mit dem Verfahren berechnen Experten pr\u00e4zise die Heizlast f\u00fcr jeden einzelnen Raum. Hauseigent\u00fcmer erhalten so die exakte Leistungsanforderung an die W\u00e4rmepumpe. Es erm\u00f6glicht einen besonders effizienten und kostensparenden Betrieb.<br><br><strong>Welche W\u00e4rmepumpen gibt es und wie funktionieren sie?<\/strong><br><br>Es gibt verschiedene Arten von W\u00e4rmepumpen: Bei Erdw\u00e4rmepumpen beispielsweise wird eine Fl\u00fcssigkeit durch im Erdreich verlegte Rohrleitungen gepumpt und dabei von der Temperatur des Bodens erw\u00e4rmt. Grundwasserpumpen saugen Grundwasser an und entziehen ihm W\u00e4rme. Luftw\u00e4rmepumpen nutzen Au\u00dfenluft als W\u00e4rmequelle. \u201eAlle Arten von W\u00e4rmepumpen haben gemeinsam, dass die aufgenommene W\u00e4rme anschlie\u00dfend mit Hilfe von Strom auf ein h\u00f6heres, nutzbares Temperaturniveau f\u00fcr Heizung und Warmwasser gebracht wird\u201c, erkl\u00e4rt Knapp. Manche W\u00e4rmepumpen k\u00f6nnen im Sommer \u00fcbrigens auch k\u00fchlen. Ist das der Fall, entziehen sie den Innenr\u00e4umen \u00fcber die Heizfl\u00e4chen W\u00e4rme und geben sie an die Luft, das Grundwasser oder das Erdreich ab. Im letzten Fall wird gleichzeitig der Untergrund f\u00fcr den n\u00e4chsten Winter vorgew\u00e4rmt.<br><br>Welche Art von W\u00e4rmepumpe sich im Einzelfall am besten eignet, h\u00e4ngt von verschiedenen Faktoren ab. So sind Luftw\u00e4rmepumpen zwar preiswerter, zum Teil aber ger\u00e4uschintensiver und daher nicht immer f\u00fcr den Einsatz in dichtbesiedelten Gebieten geeignet. Zudem liefern sie weniger W\u00e4rme pro eingesetzter Kilowattstunde Strom. Erdw\u00e4rmepumpen sind hingegen besonders energieeffizient und leise, aber gegen\u00fcber anderen W\u00e4rmepumpentypen aufgrund der notwendigen Erdarbeiten kostenintensiver. Grundwasserpumpen sind am wenigsten verbreitet, bieten aber vor allem f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Projekte in der N\u00e4he von Seen oder Fl\u00fcssen eine interessante Alternative. Bedacht werden sollte: W\u00e4rme aus Erde oder Grundwasser kann aufgrund geologischer oder wasserrechtlicher Gegebenheiten nicht \u00fcberall uneingeschr\u00e4nkt genutzt werden. Interessierte Hauseigent\u00fcmer sollten sich daher bei den \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden \u00fcber die Genehmigungsvorgaben vorab informieren.<br><br><strong>Warum sind W\u00e4rmepumpen klimafreundlich?<\/strong><br><br>Den \u00fcberwiegenden Teil der Energie gewinnen die Ger\u00e4te aus ihrer direkten Umwelt \u2013 der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Die W\u00e4rme aus der Umgebung steht praktisch unbegrenzt zur Verf\u00fcgung. Um die Temperatur auf das notwendige Niveau anzuheben, ben\u00f6tigen W\u00e4rmepumpen elektrischen Strom, der immer h\u00e4ufiger aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen stammt. Das macht die Technologie Jahr f\u00fcr Jahr immer klimafreundlicher. In Deutschland stammt der f\u00fcr den Betrieb verwendete Strom aus dem Netz inzwischen zu rund 45 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Wer auf einen besonders kohlendioxidarmen Betrieb Wert legt, sollte die W\u00e4rmepumpe m\u00f6glichst viel mit Strom von der eigenen Solarstromanlage betreiben.<br><br>Bedingung f\u00fcr einen klimafreundlichen Betrieb ist jedoch immer, dass die Jahresarbeitszahl (JAZ) der W\u00e4rmepumpe ein bestimmtes Niveau nicht unterschreitet. Die JAZ beschreibt das Verh\u00e4ltnis zwischen erzeugter W\u00e4rmemenge und verbrauchtem Strom. F\u00fcr eine Luft-W\u00e4rmepumpe sollte die JAZ beispielsweise mindestens 3,5 betragen.<br><br><strong>M\u00f6gliche F\u00f6rderung erneut erh\u00f6ht<\/strong><br><br>Die F\u00f6rderung f\u00fcr effiziente W\u00e4rmepumpen wurde im Januar 2021 noch einmal erh\u00f6ht. Wer bei einem \u00d6lkesseltausch eine W\u00e4rmepumpe einbaut und den seit Jahresbeginn g\u00fcltigen iSFP-Bonus nutzt, erh\u00e4lt vom Staat nicht mehr wie bisher 45 Prozent der f\u00f6rderf\u00e4higen Investitionskosten, sondern 50 Prozent. Den iSFP-Bonus k\u00f6nnen Eigent\u00fcmer in Anspruch nehmen, wenn sie eine gef\u00f6rderte Geb\u00e4udeenergieberatung mit einem individuellen Sanierungsfahrplanes (iSFP) f\u00fcr Wohngeb\u00e4ude durchf\u00fchren lassen oder bereits einen vom Bund gef\u00f6rderten Sanierungsfahrplan vorliegen haben und eine Ma\u00dfnahme daraus realisieren. Neu ist zudem: Die F\u00f6rderung gilt jetzt auch f\u00fcr den Austausch von Heizungen, die \u00e4lter sind als 30 Jahre.<br><br>Zu den f\u00f6rderf\u00e4higen Kosten z\u00e4hlen die Ausgaben f\u00fcr Kauf, Installation und Inbetriebnahme sowie viele der daf\u00fcr erforderlichen Begleitma\u00dfnahmen. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise die W\u00e4rmed\u00e4mmung von Rohrleitungen, der Ersatz alter Standardheizk\u00f6rper durch Niedertemperatur-Heizk\u00f6rper, Fl\u00e4chenheizungen einschlie\u00dflich der erforderlichen Aufbauten, die Kosten f\u00fcr die Warmwasserbereitung und n\u00f6tige Umbauarbeiten von Heiz- und Technikr\u00e4umen sowie der R\u00fcckbau des Schornsteins.<br><br>Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.zukunftaltbau.de\">www.zukunftaltbau.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Neubauten stellen W\u00e4rmepumpen fast die H\u00e4lfte aller Heizungsinstallationen. Bei Bestandsgeb\u00e4uden sieht das anders aus, der Trend geht aber auch hier immer mehr in Richtung dieser Heizungssysteme. Neue Forschungsergebnisse untermauern, dass die klima- und umweltfreundlichen W\u00e4rmepumpen auch in \u00e4lteren Geb\u00e4uden gut funktionieren. Deshalb ergibt es Sinn, bei jedem Heizungstausch zu pr\u00fcfen, ob auch eine W\u00e4rmepumpe zum Einsatz kommen k\u00f6nnte. Frank Hettler von Zukunft Altbau weist allerdings in diesem Zusammenhang darauf hin, dass f\u00fcr einen erfolgreichen Betrieb auch etliche \u00e4u\u00dfere Faktoren eine Rolle spielen. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise der Energiebedarf und die D\u00e4mmung des Hauses. \u00dcbrigens ist die W\u00e4rmepumpenf\u00f6rderung dieses Jahr erneut gestiegen und K\u00e4ufer k\u00f6nnen jetzt bis zu 50 Prozent ihrer Investitionskosten zur\u00fcck bekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13443,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7325,3],"tags":[9646,1249,418,5082,197,5145,3563],"class_list":["post-13442","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-heizung","category-news","tag-bestandsgebaeude","tag-dammung","tag-forderung","tag-heizungstausch","tag-sanierung","tag-warmepumpe","tag-zukunft-altbau"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_AWI_5707-kleiner-FotoZukunftAltbau_0e5fad844d.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13442"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13442\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13460,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13442\/revisions\/13460"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/13443"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}