{"id":13167,"date":"2021-01-19T11:26:00","date_gmt":"2021-01-19T10:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=13167"},"modified":"2021-01-12T11:37:06","modified_gmt":"2021-01-12T10:37:06","slug":"mehrkosten-durch-die-neue-co2-bepreisung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=13167","title":{"rendered":"Mehrkosten durch die neue CO2-Bepreisung"},"content":{"rendered":"\n<p>Seit Anfang des Jahres wird im Geb\u00e4udesektor der Verbrauch von CO2 bepreist. Pro Liter Heiz\u00f6l entstehen so dieses Jahr Mehrkosten von 7,9 Cent. In den n\u00e4chsten Jahren werden die Ausgaben f\u00fcr Erdgas und Heiz\u00f6l immer weiter zunehmen. Verbraucht ein Einfamilienhaus mit einer \u00d6lheizung zum Beispiel 3000 Liter Heiz\u00f6l pro Jahr, so werden die zus\u00e4tzlichen Kosten in den n\u00e4chsten 20 Jahren (das ist die \u00fcbliche Betriebsdauer einer Heizung) voraussichtlich zwischen 15.000 und 25.000 Euro liegen. Am st\u00e4rksten betroffen von der Kostensteigerung sind die Besitzer von unsanierten Geb\u00e4uden mit einem schlechten energetischen Zustand und fossilen Heizungsanlagen. H\u00e4user, die zum Heizen auf erneuerbare Energien setzen und die ged\u00e4mmt sind, werden dadurch attraktiver, da sie keine Zusatzkosten verursachen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Zukunftaltbau.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"580\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Zukunftaltbau-1024x580.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13168\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Zukunftaltbau-1024x580.jpg 1024w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Zukunftaltbau-300x170.jpg 300w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Zukunftaltbau-768x435.jpg 768w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Zukunftaltbau.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Wer erneuerbare Energien nutzt, hier eine Luft-W\u00e4rmepumpe, zahlt wenig bis gar keine CO2-Zusatzkosten (Foto: Zukunft Altbau)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Neutrale Informationen zu Fragen rund um die energetische Sanierung gibt es auch kostenfrei am Beratungstelefon von Zukunft Altbau unter 08000 12 33 33 (Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr) oder per E-Mail an <a href=\"mailto:beratungstelefon@zukunftaltbau.de\">beratungstelefon@zukunftaltbau.de<\/a>. Die Bepreisung ist mit einem festen System gestartet. Seit 1. Januar sind 25 Euro pro Tonne CO2 f\u00fcr Kraft- und Brennstoffe im Verkehrs- und des Geb\u00e4udebereich f\u00e4llig. Das entspricht in diesem Jahr einem Aufschlag von 79 Euro pro 1.000 Liter Heiz\u00f6l. Der CO2-Preis steigt 2022 auf 30 Euro pro Tonne CO2, 2023 auf 35 Euro, 2024 auf 45 Euro und 2025 auf 55 Euro. Danach sollen weitere Erh\u00f6hungen folgen; wie hoch sie ausfallen werden, ist aber noch unklar.<br><strong><br>Szenarien veranschaulichen die m\u00f6gliche Bandbreite der Zusatzkosten<\/strong><br><br>Hauseigent\u00fcmer, die in einem 150-Quadratmeter-Haus mit einem schlechten Energiestandard und rund 3.000 Liter Heiz\u00f6lverbrauch pro Jahr leben, m\u00fcssen f\u00fcr den Zeitraum von 2021 bis 2025 Zusatzkosten von insgesamt rund 1.800 Euro einkalkulieren.<br><br>Welche Kosten ab 2026 hinzukommen k\u00f6nnen, zeigen beispielhafte Szenarien: Steigt der CO2-Preis pro Tonne bis 2030 auf 100 Euro und verl\u00e4uft danach konstant, belaufen sich die Mehrkosten in 20 Jahren auf bereits gut 15.000 Euro. Steigt er dagegen auf den vom Umweltbundesamt empfohlenen Wert von 195 Euro, summieren sich die Zusatzkosten sogar auf gut 25.000 Euro. Selbst wenn man von keiner weiteren Erh\u00f6hung ab 2025 ausgeht, kommen in 20 Jahren rund 6.500 Euro Mehrkosten hinzu. Dass es nach 2025 bei den 55 Euro pro Tonne CO2 bleibt, halten Experten jedoch f\u00fcr sehr unwahrscheinlich.<br><br>Zum Vergleich: Bei den erneuerbaren Energietr\u00e4gern fallen nach aktuellen Vorgaben keine Zusatzkosten an. Die CO2-Emissionen von Strom werden im Rahmen des europ\u00e4ischen Emissionshandels bereits seit 2005 in den Strompreis mit eingerechnet.<br><br><strong>CO2-Bepreisung: Ein Sanierungsgrund mehr<\/strong><br><br>Heizungen auf Basis fossiler Energien werden k\u00fcnftig durch die CO2-Kosten im Betrieb deutlich teuer, vor allem in schlecht ged\u00e4mmten Geb\u00e4uden. \u201eDie neue CO2-Bepreisung ist ein Grund mehr f\u00fcr eine energetische Sanierung\u201c, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau.<br><br>Wer saniert, erh\u00e4lt seit diesem Jahr \u2013 dank der Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr effiziente Geb\u00e4ude (BEG) \u2013 au\u00dferdem deutlich mehr F\u00f6rdergeld. Zudem ist die Antragstellung mit dem BEG einfacher als fr\u00fcher. Hauseigent\u00fcmerinnen und Hauseigent\u00fcmer sollten diese Chance jetzt wahrnehmen, r\u00e4t Hettler.<br><br>Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.zukunftaltbau.de\">www.zukunftaltbau.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Anfang des Jahres wird im Geb\u00e4udesektor der Verbrauch von CO2 bepreist. Pro Liter Heiz\u00f6l entstehen so dieses Jahr Mehrkosten von 7,9 Cent. In den n\u00e4chsten Jahren werden die Ausgaben f\u00fcr Erdgas und Heiz\u00f6l immer weiter zunehmen. Verbraucht ein Einfamilienhaus mit einer \u00d6lheizung zum Beispiel 3000 Liter Heiz\u00f6l pro Jahr, so werden die zus\u00e4tzlichen Kosten in den n\u00e4chsten 20 Jahren (das ist die \u00fcbliche Betriebsdauer einer Heizung) voraussichtlich zwischen 15.000 und 25.000 Euro liegen. Am st\u00e4rksten betroffen von der Kostensteigerung sind die Besitzer von unsanierten Geb\u00e4uden mit einem schlechten energetischen Zustand und fossilen Heizungsanlagen. 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