{"id":11411,"date":"2020-03-05T11:54:00","date_gmt":"2020-03-05T10:54:00","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=11411"},"modified":"2020-03-02T11:58:22","modified_gmt":"2020-03-02T10:58:22","slug":"fruehjahrscheck-maximiert-ertraege-und-eigenverbrauch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=11411","title":{"rendered":"Fr\u00fchjahrscheck maximiert Ertr\u00e4ge und Eigenverbrauch"},"content":{"rendered":"\n<p>Photovoltaikanlagen auf dem Dach k\u00f6nnen im Winter von Schnee, Eis, Hagel und Laub besch\u00e4digt werden. Das reduziert m\u00f6glicherweise die Stromertr\u00e4ge in der sonnenreichen Jahreszeit deutlich. Hauseigent\u00fcmerinnen und Hauseigent\u00fcmer sollten deshalb rechtzeitig einen Solaranlagencheck in Auftrag geben. Dazu r\u00e4t das vom Umweltministerium Baden-W\u00fcrttemberg gef\u00f6rderte Informationsprogramm Zukunft Altbau. Gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den lassen sich selbst erkennen. Eine genaue \u00dcberpr\u00fcfung, das professionelle Entfernen von Schmutz sowie eine m\u00f6gliche Reparatur sollten jedoch Fachleute \u00fcbernehmen. In diesem Zuge lohnt sich auch eine Inspektion des Stromspeichers. Wer die \u00dcberpr\u00fcfungen im Fr\u00fchjahr vornimmt, sichert sich im Sommer maximale Stromertr\u00e4ge und kann m\u00f6glichst viel selbst erzeugten Solarstrom direkt verbrauchen. Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei am Beratungstelefon von Zukunft Altbau unter 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon [at] zukunftaltbau.de.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"450\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/AWI_5869-scaled-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11412\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/AWI_5869-scaled-1.jpg 750w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/AWI_5869-scaled-1-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption> Solaranlagen: Noch vor Beginn des Sommers sollten Hauseigent\u00fcmer Sch\u00e4den und Verschmutzungen aus dem Winter beseitigen lassen. Das verhindert Ertragseinbu\u00dfen. (Foto: Zukunft Altbau)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Nur ein F\u00fcnftel der j\u00e4hrlichen Stromerzeugung einer Solaranlage entfallen auf die Monate Oktober bis M\u00e4rz. Im Herbst und Winter entstehen jedoch die meisten Sch\u00e4den an den Solarmodulen auf dem Dach. Die Gr\u00fcnde sind Niederschl\u00e4ge, Vereisungen und Verunreinigung durch V\u00f6gel, herunterfallende Bl\u00e4tter oder Silvesterraketen. \u201eAuch kleine, versteckte M\u00e4ngel k\u00f6nnen die Leistung der Anlage im Sommer empfindlich st\u00f6ren und sollten nicht untersch\u00e4tzt werden\u201c, wei\u00df Frank Hettler von Zukunft Altbau. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Solarstrom im Eigenheim: Ger\u00e4te selbst \u00fcberpr\u00fcfen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ob die Anlage die kalte Jahreszeit gr\u00f6\u00dftenteils unbeschadet \u00fcberstanden hat, k\u00f6nnen Hauseigent\u00fcmer mit einfachen Schritten selbst \u00fcberpr\u00fcfen. Das gilt nicht nur f\u00fcr Photovoltaik-Anlagen, die Solarstrom erzeugen, sondern auch f\u00fcr Solarthermieanlagen, mit denen Wasser erw\u00e4rmt und gegebenenfalls die Heizung mit Sonnenenergie unterst\u00fctzt wird. Auch bei Batteriespeichern l\u00e4sst sich nachvollziehen, ob die Speicherung von Solarstrom f\u00fcr Bedarfszeiten noch einwandfrei funktioniert. Dadurch wird sichergestellt, dass m\u00f6glichst viel der produzierten Energie auch selbst genutzt werden kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Photovoltaikanlagen und Solarstromspeicher lassen sich mit einem \u00dcberwachungssystem leicht eigenst\u00e4ndig kontrollieren: Auf digitalen Plattformen erhalten Hauseigent\u00fcmer per Smartphone oder Computer Zugriff auf die Ertragsdaten der Anlage beziehungsweise die Leistung des Stromspeichers. So lassen sich die Daten mit den Werten des Vorjahres oder mit Durchschnittswerten aus dem Internet vergleichen. Starke Abweichungen nach unten beim erzeugten und gespeicherten Solarstrom sind ein Indiz f\u00fcr Defekte. Eine automatische Warnmeldung zeigt \u00fcbrigens an, wenn St\u00f6rungen die Funktionsf\u00e4higkeit der Ger\u00e4te einschr\u00e4nken. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Detaillierter Check durch Fachleute<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben der elektronischen \u00dcberwachung ist eine einfache j\u00e4hrliche Sichtpr\u00fcfung der Solaranlage und des Speichers zu empfehlen. Dies k\u00f6nnen auch die Eigent\u00fcmer vornehmen. Aber: Nicht alle Sch\u00e4den sind sichtbar. Eine genaue \u00dcberpr\u00fcfung und m\u00f6gliche Reparaturen sollten Fachhandwerkern vorbehalten bleiben. Das geschulte Personal kontrolliert den Speicher sowie die komplette Solaranlage, samt Befestigung, elektrischer Anschl\u00fcsse, Verkabelungen, Verglasung und Wechselrichter. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBei Solaranlagen ist eine professionelle Kontrolle alle zwei bis drei Jahre sinnvoll. Gibt es keine Auff\u00e4lligkeiten, reicht bei Solarstromspeichern eine detaillierte Pr\u00fcfung alle drei bis vier Jahre aus\u201c, erkl\u00e4rt Martina Riel vom PV-Netzwerk Baden-W\u00fcrttemberg. \u201eHauseigent\u00fcmer sollten darauf achten, dass der Energiespeicher in einem eher k\u00fchlen Raum steht. Das verlangsamt den Alterungsprozess von Lithium-Ionen-Akkus.\u201c Die empfohlene Temperatur liegt in der Regel zwischen null und 20 Grad Celsius \u2013 eine Garage oder ein warmer Heizungskeller sind also ungeeignet. <\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"www.zukunftaltbau.de\" target=\"_blank\">www.zukunftaltbau.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Photovoltaikanlagen auf dem Dach k\u00f6nnen im Winter von Schnee, Eis, Hagel und Laub besch\u00e4digt werden. Das reduziert m\u00f6glicherweise die Stromertr\u00e4ge in der sonnenreichen Jahreszeit deutlich. 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