{"id":10895,"date":"2019-10-10T11:52:36","date_gmt":"2019-10-10T09:52:36","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=10895"},"modified":"2019-10-07T11:06:51","modified_gmt":"2019-10-07T09:06:51","slug":"drei-tipps-fuer-die-heizsaison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=10895","title":{"rendered":"Drei Tipps f\u00fcr die Heizsaison"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Start der Heizsaison ist es wieder so weit: Wer den Thermostat voll aufdreht und falsch l\u00fcftet, riskiert eine unn\u00f6tig hohe Nebenkostenabrechnung und belastet \u00fcber Geb\u00fchr das Klima. Das l\u00e4sst sich ganz einfach vermeiden. Am wichtigsten ist es, den Thermostat nicht \u00fcber Stellung drei aufzudrehen und regelm\u00e4\u00dfig querzul\u00fcften. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-W\u00fcrttemberg gef\u00f6rderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. \u201eWer sich an diese einfachen Tipps h\u00e4lt, kann die Heizkosten um bis zu 20 Prozent reduzieren. Das hilft auch dem Klima\u201c, erkl\u00e4rt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Hauseigent\u00fcmer sollten besonders Kippl\u00fcften sowie einen W\u00e4rmestau an den Heizk\u00f6rpern durch zu nah platzierte M\u00f6bel oder \u00fcberh\u00e4ngende Gardinen vermeiden. Auch den Thermostat auf vier oder f\u00fcnf zu drehen, um es schneller warm zu haben, ist ein Irrglaube. Zu Beginn der kalten Jahreszeit lohnt es sich zudem, die Heizk\u00f6rper zu entl\u00fcften. Solch einfache Verhaltens\u00e4nderungen sparen je nach Gr\u00f6\u00dfe und energetischem Standard der Wohnung zwischen 100 und 250 Euro pro Jahr. Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei \u00fcber das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon [at] zukunftaltbau.de.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"450\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Richtigheizenundl\u00fcften-GrafikZukunftAltbau-e1569911251601.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10896\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Richtigheizenundl\u00fcften-GrafikZukunftAltbau-e1569911251601.jpg 750w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Richtigheizenundl\u00fcften-GrafikZukunftAltbau-e1569911251601-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption> Die richtigen Tipps zum Heizen helfen Energie, Geld und CO2 einzusparen (Grafik: Zukunft Altbau)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jedes Jahr, meist im Oktober, beginnt in Deutschland die Heizsaison. Bis April entf\u00e4llt dann ein Gro\u00dfteil der verbrauchten Energie im Wohnbereich auf das Heizen. Was viele nicht wissen: Der tats\u00e4chliche W\u00e4rmeverbrauch liegt meist deutlich \u00fcber dem eigentlichen W\u00e4rmebedarf. Das f\u00fchrt zu unn\u00f6tig hohen Heizkosten. Steigt die Raumtemperatur nur um ein Grad Celsius, erh\u00f6hen sich die Heizkosten bereits um sechs Prozent. Umgekehrt ist auch das Einsparpotenzial je Grad weniger Raumtemperatur entsprechend hoch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Richtig L\u00fcften ist ein Muss<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Ma\u00dfnahme, um kostensparend zu Heizen, ist richtiges L\u00fcften: Hier wird viel falsch gemacht. Hauseigent\u00fcmer und Mieter sollten unbedingt vermeiden, die Fenster im Winter zum L\u00fcften zu kippen, sagt Gerhard Freier von der Ingenieurkammer Baden-W\u00fcrttemberg. Der Grund: Der Luftaustausch geschieht sehr langsam, in dieser Zeit k\u00fchlt das Mauerwerk rund um die Fenster aus. Je l\u00e4nger das Fenster gekippt bleibt, desto mehr W\u00e4rme geht verloren. Verzichten Hauseigent\u00fcmer dagegen ganz auf regelm\u00e4\u00dfiges L\u00fcften, bleibt zwar die W\u00e4rme in den R\u00e4umen, jedoch auch die sauerstoffarme und feuchte Luft. \u201eDas beg\u00fcnstigt die Bildung von Schimmel\u201c, warnt Freier. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hauseigent\u00fcmer und Mieter sollten deshalb mehrmals am Tag sto\u00dfl\u00fcften. Am besten eignet sich Querl\u00fcften f\u00fcr den schnellen Luftaustausch: Alle Fenster werden hierf\u00fcr zwei bis vier Mal t\u00e4glich \u00fcber eine Dauer von wenigen Minuten weit ge\u00f6ffnet. Das sorgt f\u00fcr frische Luft, ohne die R\u00e4ume zu sehr auszuk\u00fchlen. Besonders wichtig ist es, nach dem Kochen oder Duschen zu l\u00fcften, um die feuchte Luft nach drau\u00dfen zu bringen. Wem L\u00fcften per Hand zu aufwendig ist, dem bieten sich L\u00fcftungsanlagen an. Die Bewohner k\u00f6nnen so die Luftqualit\u00e4t auch bei geschlossenen Fenstern wunschgem\u00e4\u00df regulieren. Anlagen mit W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung sorgen zudem daf\u00fcr, dass kaum W\u00e4rme verloren geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die bestm\u00f6gliche Raumtemperatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf die richtige Raumtemperatur zu achten, ist ein weiterer Energiespartipp. F\u00fcr h\u00e4ufig genutzte Wohnr\u00e4ume betr\u00e4gt die bestm\u00f6gliche Innentemperatur 19 bis 20 Grad Celsius. Dazu muss der Thermostat im Winter auf Stufe drei gedreht werden. Auf die Stufen vier und f\u00fcnf sollten Hauseigent\u00fcmer und Mieter verzichten. Sie erm\u00f6glichen es, je nach Einstellung der Heizungsregelung im Keller, den Raum auf 24 bis 28 Grad Celsius zu erw\u00e4rmen \u2013 das ist viel zu warm. \u201eR\u00e4ume im Winter auf unn\u00f6tig hohe Temperaturen aufzuheizen, die wir im Sommer vermeiden wollen, ist nicht sinnvoll, kostet unn\u00f6tig Geld und schadet dem Klima\u201c, sagt Frank Hettler. \u201eDass h\u00f6here Thermostatstufen einen Raum schneller erw\u00e4rmen, ist zudem ein Irrglaube.\u201c Mit den Stufen drei, vier und f\u00fcnf des Thermostats wird die Wohlf\u00fchltemperatur von 20 Grad Celsius innerhalb der gleichen Zeit erreicht. Die Stufen vier und f\u00fcnf heizen jedoch \u00fcber die beste Innentemperatur hinaus weiter, bis hochsommerliche Temperaturen erreicht sind. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht durchgehend genutzte R\u00e4ume wie Schlafzimmer, Bad und K\u00fcche haben ihre optimale Temperatur bereits bei 16 bis 18 Grad Celsius erreicht. Das entspricht Thermostatstufe zwei. Sind die Bewohner nicht zu Hause, reicht eine Temperatur von 15 bis 16 Grad bei Thermostatstufe ein bis zwei. Das gilt auch in der Nacht. Zus\u00e4tzliche Kosten spart zudem, wer die Heizung eine Stunde vor dem Schlafengehen herunterdreht. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hierzu eignet sich besonders gut die Zeitschaltuhr des Heizungsreglers: Dort kann man f\u00fcr die Nachtstunden eine niedrigere Raumtemperatur einstellen. Eine Stunde vor dem Aufstehen sollte die Temperatur dann wieder auf den normalen Sollwert f\u00fcr den Tagbetrieb eingestellt werden. So ist es bereits angenehm warm, wenn die Bewohner aufwachen. Auch tags\u00fcber, wenn niemand zuhause ist, empfiehlt sich eine niedrigere Temperatureinstellung. Alternativ gibt es digitale Regler, die teilweise per Smartphone angesteuert werden k\u00f6nnen. Am Heizungsregler kann im \u00dcbrigen auch die Heizkurve ver\u00e4ndert werden, also das Heizungswasser nur gerade so weit aufgeheizt werden, dass die R\u00e4ume ausreichend warm werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>W\u00e4rme richtig verteilen und im Raum halten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Regelm\u00e4\u00dfiges Entl\u00fcften der Heizk\u00f6rper sorgt ebenfalls f\u00fcr eine ausreichende Aufheizung. Mit einem Heizungsschl\u00fcssel ist das Entl\u00fcften auch f\u00fcr Laien kein Problem. Damit sich die Heizw\u00e4rme bestm\u00f6glich im Raum verteilt, gilt es zudem, einen W\u00e4rmestau zu vermeiden. Dazu sollten M\u00f6belst\u00fccke nie direkt vor den Heizk\u00f6rpern stehen. Au\u00dferdem sollten Fenster nachts m\u00f6glichst au\u00dfen durch Rolll\u00e4den oder Jalousien verdeckt werden. Das vermindert W\u00e4rmeverluste. T\u00fcren geschlossen zu halten, hilft auch, Heizkosten zu senken. Das gilt vor allem beim \u00dcbergang von warmen zu k\u00fchleren Wohnr\u00e4umen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bewohner von Geb\u00e4uden mit guter W\u00e4rmed\u00e4mmung der Fassade, des Dachs und der Kellerdecke profitieren \u00fcbrigens besonders. Denn in gut ged\u00e4mmten Wohnungen reicht eine geringere Raumtemperatur f\u00fcr ein behagliches Wohngef\u00fchl: Bei einer gut ged\u00e4mmten und daher auf der Innenseite w\u00e4rmeren Wand, reicht eine etwas niedrigere Raumtemperatur. Auch die Kleidung der Bewohner hat Auswirkungen: \u201eDie richtige Kleidung kann die Wohlf\u00fchltemperatur um ein bis zwei Grad Celsius pro Raum senken. Dicke Socken und kuschelige Pullis sind der Jahreszeit gem\u00e4\u00df und sorgen f\u00fcr den richtigen Wohlf\u00fchl-Effekt in den kalten Monaten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.zukunftaltbau.de\">www.zukunftaltbau.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Start der Heizsaison ist es wieder so weit: Wer den Thermostat voll aufdreht und falsch l\u00fcftet, riskiert eine unn\u00f6tig hohe Nebenkostenabrechnung und belastet \u00fcber Geb\u00fchr das Klima. Das l\u00e4sst sich ganz einfach vermeiden. Am wichtigsten ist es, den Thermostat nicht \u00fcber Stellung drei aufzudrehen und regelm\u00e4\u00dfig querzul\u00fcften. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-W\u00fcrttemberg gef\u00f6rderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. \u201eWer sich an diese einfachen Tipps h\u00e4lt, kann die Heizkosten um bis zu 20 Prozent reduzieren. Das hilft auch dem Klima\u201c, erkl\u00e4rt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Hauseigent\u00fcmer sollten besonders Kippl\u00fcften sowie einen W\u00e4rmestau an den Heizk\u00f6rpern durch zu nah platzierte M\u00f6bel oder \u00fcberh\u00e4ngende Gardinen vermeiden. Auch den Thermostat auf vier oder f\u00fcnf zu drehen, um es schneller warm zu haben, ist ein Irrglaube. Zu Beginn der kalten Jahreszeit lohnt es sich zudem, die Heizk\u00f6rper zu entl\u00fcften. Solch einfache Verhaltens\u00e4nderungen sparen je nach Gr\u00f6\u00dfe und energetischem Standard der Wohnung zwischen 100 und 250 Euro pro Jahr. Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei \u00fcber das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon [at] zukunftaltbau.de.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":10896,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[7325,3],"tags":[1249,11615,2464,1518,10714,11616,570,3565,1965,34,4716,3526,11614,9277,3563],"class_list":["post-10895","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-heizung","category-news","tag-dammung","tag-entlueften","tag-hauseigentuemer","tag-heizen","tag-heizkurve","tag-kleidung","tag-kosten","tag-lueften","tag-lueftungsanlage","tag-mieter","tag-temperatur","tag-thermostat","tag-waermestau","tag-zeitschaltuhr","tag-zukunft-altbau"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Richtigheizenundl\u00fcften-GrafikZukunftAltbau-e1569911251601.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10895"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10895\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10897,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10895\/revisions\/10897"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10896"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}