{"id":10834,"date":"2019-10-05T11:22:23","date_gmt":"2019-10-05T09:22:23","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=10834"},"modified":"2019-09-26T10:28:24","modified_gmt":"2019-09-26T08:28:24","slug":"geaendertes-eu-energielabel-fuer-neue-heizungen-ist-eingefuehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=10834","title":{"rendered":"Ge\u00e4ndertes EU-Energielabel f\u00fcr neue Heizungen ist eingef\u00fchrt"},"content":{"rendered":"\n<p>Das EU-Energielabel f\u00fcr neue Heizkessel gibt auf einer Skala von gr\u00fcn bis rot an, wie effizient diese sind. Aufgrund versch\u00e4rfter Anforderungen hat sich nun die Skala ge\u00e4ndert: Seit 26. September 2019 gibt es die neue Effizienzklasse A+++, die Stufen E bis G entfallen. Darauf weist Zukunft Altbau hin, das vom Umweltministerium Baden-W\u00fcrttemberg gef\u00f6rderte Informationsprogramm rund um die energetische Sanierung. Hauseigent\u00fcmer, die ihre Heizung erneuern lassen, sollten auf gute Effizienz und einen m\u00f6glichst hohen Anteil erneuerbarer Energien achten, r\u00e4t Frank Hettler von Zukunft Altbau. Am besten sei es, gleich auf Heizungen mit A+ oder besser umzusteigen. Die Verbraucher sollten aber auch bedenken, dass das Label keinen R\u00fcckschluss auf die Betriebskosten erlaubt, da diese von weiteren Faktoren wie dem verwendeten Energietr\u00e4ger und dem energetischen Zustand des Geb\u00e4udes abh\u00e4ngen. Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei \u00fcber das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon [at] zukunftaltbau.de.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"450\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heizung2-FotoZukunftAltbau-1-e1569397845244.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10835\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heizung2-FotoZukunftAltbau-1-e1569397845244.jpg 750w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heizung2-FotoZukunftAltbau-1-e1569397845244-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption> Am 26. September 2019 ist das ge\u00e4nderte EU-Energielabel f\u00fcr neue Heizungen eingef\u00fchrt worden (Foto: Zukunft Altbau)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das Label r\u00fcckt die Effizienz der Heizkessel als wichtiges Kaufkriterium in den Vordergrund. \u201eDa die Anforderungen regelm\u00e4\u00dfig versch\u00e4rft werden, wird der Druck auf die Hersteller erh\u00f6ht, effizientere Heizungsanlagen in den Handel zu bringen und \u00e4ltere vom Markt zu nehmen\u201c, erkl\u00e4rt Frank Hettler. Die aktuelle Versch\u00e4rfung erm\u00f6glicht es den Heizungsfirmen nun, effiziente Ger\u00e4te mit A+++ zu bewerben. 2021 oder 2022 soll die n\u00e4chste Versch\u00e4rfung kommen. Langfristiges Ziel ist, die Effizienz im Heizungsbereich sukzessive zu steigern sowie auf die Vorteile von \u00d6koheizungen hinzuweisen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erneuerbare top, Fossile schlechter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heizungen, die regenerative Energien nutzen, erhalten ein A+++, ein A++ oder ein A+. Das ist bei Solarkollektoren als Erg\u00e4nzung zur W\u00e4rmeerzeugung der Fall, bei den meisten Holzheizungen und bei effizienten W\u00e4rmepumpen. KWK-Anlagen k\u00f6nnen die Noten A+++ bis B erhalten. Gasheizungen und \u00d6lheizungen mit Brennwerttechnik liegen auf der Skala bei A oder B \u2013 in seltenen F\u00e4llen auch A+. Eine bessere Einstufung ist m\u00f6glich, wenn die Anlagen mit erneuerbaren Energien kombiniert werden, etwa einer thermischen Solaranlage oder einer W\u00e4rmepumpe. Weniger effiziente Niedertemperaturger\u00e4te, die die im Abgas enthaltene Energie nicht ausnutzen, erreichen die Effizienzkategorie C. Sie d\u00fcrfen nur noch in bestimmten Mehrfamilienh\u00e4usern eingesetzt werden. Ger\u00e4te der Klasse D kommen in Deutschland bereits jetzt nicht mehr in den Handel; sie werden nur noch in manchen s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern mit niedrigem Heizenergiebedarf verkauft. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr neue Heizger\u00e4te und Warmwasserbereiter bis 70 Kilowatt Leistung ist das Etikett Pflicht, Warmwasserspeicher bis einschlie\u00dflich 500 Liter Speichervolumen sowie Produktkombinationen ben\u00f6tigen das Label ebenfalls. F\u00fcr diese sogenannten Verbundanlagen gilt das erweiterte Label bereits. Die erweiterte Skala gilt auch f\u00fcr neue Einzelraumheizger\u00e4te bis 50 Kilowatt Leistung, etwa Pellet\u00f6fen und andere Holzheizungen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Keine Information \u00fcber Energiekosten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anders als bei Elektroger\u00e4ten gibt das Label keinen Aufschluss \u00fcber die Betriebskosten: \u201eDas Label vergleicht Anlagen mit unterschiedlich teuren Energietr\u00e4gern, beispielsweise \u00d6l- und Stromheizungen\u201c, erkl\u00e4rt J\u00f6rg Knapp vom Fachverband Sanit\u00e4r Heizung Klima Baden-W\u00fcrttemberg. \u201eAu\u00dferdem wird der Energieverbrauch einer Heizung immer auch vom Energiestandard des jeweiligen Geb\u00e4udes mitbestimmt, also davon, ob Dach, Wand und Kellerdecke ged\u00e4mmt sind, ob gute Fenster vorhanden sind und ob die Luftdichtigkeit stimmt.\u201c Dar\u00fcber hinaus h\u00e4ngen Heizkosten ma\u00dfgeblich von der Verteilung der Heizw\u00e4rme, der Art der Heizk\u00f6rper\/Fu\u00dfbodenheizung und dem jeweiligen Heizverhalten ab. \u201eEine professionelle Beratung durch einen Energieberater oder einen SHK-Fachhandwerker ist deshalb unbedingt n\u00f6tig\u201c, so Knapp weiter. <\/p>\n\n\n\n<p>Wer eine Heizungsmodernisierung ins Auge fasst, sollte einen qualifizierten, unabh\u00e4ngigen Geb\u00e4udeenergieberater hinzuziehen, r\u00e4t Frank Hettler von Zukunft Altbau. Sie haben das ganze Haus im Blick und machen erst nach einer Pr\u00fcfung der Geb\u00e4udeh\u00fclle und der Anlagentechnik Vorschl\u00e4ge zur passenden Heiztechnik. Die individuellen Rahmenbedingungen wie die Gr\u00f6\u00dfe des Geb\u00e4udes, die Anzahl der Nutzer bei der Warmwasserbereitung und W\u00fcnsche des Eigent\u00fcmers werden dabei ebenso ber\u00fccksichtigt wie F\u00f6rdergelder, die eine bessere Heiztechnik zu wirtschaftlichen Kosten erm\u00f6glichen sollen. Au\u00dferdem zeigen Energieberater auf, mit welchen zus\u00e4tzlichen Sanierungsschritten weitere Energieeinsparpotenziale gehoben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.zukunftaltbau.de\">www.zukunftaltbau.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das EU-Energielabel f\u00fcr neue Heizkessel gibt auf einer Skala von gr\u00fcn bis rot an, wie effizient diese sind. Aufgrund versch\u00e4rfter Anforderungen hat sich nun die Skala ge\u00e4ndert: Seit 26. September 2019 gibt es die neue Effizienzklasse A+++, die Stufen E bis G entfallen. Darauf weist Zukunft Altbau hin, das vom Umweltministerium Baden-W\u00fcrttemberg gef\u00f6rderte Informationsprogramm rund um die energetische Sanierung. Hauseigent\u00fcmer, die ihre Heizung erneuern lassen, sollten auf gute Effizienz und einen m\u00f6glichst hohen Anteil erneuerbarer Energien achten, r\u00e4t Frank Hettler von Zukunft Altbau. Am besten sei es, gleich auf Heizungen mit A+ oder besser umzusteigen. Die Verbraucher sollten aber auch bedenken, dass das Label keinen R\u00fcckschluss auf die Betriebskosten erlaubt, da diese von weiteren Faktoren wie dem verwendeten Energietr\u00e4ger und dem energetischen Zustand des Geb\u00e4udes abh\u00e4ngen. Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei \u00fcber das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon [at] zukunftaltbau.de.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10835,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7325,3],"tags":[1880,2403,2527,3705,2273,887,1408,2272,2300,5145,3563],"class_list":["post-10834","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-heizung","category-news","tag-energielabel","tag-eu","tag-fachhandwerker","tag-holzheizung","tag-klima","tag-kwk","tag-ol","tag-sanitaer","tag-solarkollektor","tag-warmepumpe","tag-zukunft-altbau"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heizung2-FotoZukunftAltbau-1-e1569397845244.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10834"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10834\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10836,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10834\/revisions\/10836"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10835"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/deinenergieportal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}