{"id":10448,"date":"2019-07-19T11:55:03","date_gmt":"2019-07-19T09:55:03","guid":{"rendered":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=10448"},"modified":"2019-07-04T10:29:24","modified_gmt":"2019-07-04T08:29:24","slug":"fuenf-millionen-module-getestet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deinenergieportal.de\/?p=10448","title":{"rendered":"F\u00fcnf Millionen Module getestet"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 28. Mai 2019 hat die Adler Solar GmbH das f\u00fcnfmillionste Photovoltaik-Modul im Kundenauftrag gepr\u00fcft. Eine Menge Module, eine Menge Probleme, eine Menge L\u00f6sungen und ein reicher Schatz an Erfahrungen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"450\" src=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Foto_20190621_puu_Neuaufnahme_Adler-Solar_Quelle-SUBV.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10449\" srcset=\"https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Foto_20190621_puu_Neuaufnahme_Adler-Solar_Quelle-SUBV.jpg 750w, https:\/\/deinenergieportal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Foto_20190621_puu_Neuaufnahme_Adler-Solar_Quelle-SUBV-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption>CEO Adler Solar Gerhard Cunze (gr\u00fcnes Poloshirt) und Bremens Umweltsenator Lohse (rechts im Bild) am vergangenen Donnerstag  inspizieren Photovoltaikmodul, anl\u00e4sslich Verleihung der Mitgliedsurkunde des Bremer Unternehmensnetzwerks \u201eUmwelt Unternehmen\u201c an Adler Solar. Ali Salem, Leiter Pr\u00fcfzentrum, ist auf dem Bild links im Bild (\u00a9 SUBV)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>\u201eEigentlich d\u00fcrfte es ein Unternehmen wie uns gar nicht geben\u201c, scherzt Adler Solar Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerhard Cunze, \u201edenn in den Jahren des Photovoltaikbooms wurden Photovoltaikanlagen gerne als wartungsfreie Energieerzeuger verkauft. Allenfalls dem Wechselrichter wurde ein Verfallsdatum zugesprochen. Einmal installiert, sollten PV-Module Jahrzehnte ihren Dienst tun, ohne Wartung, ohne Pflege. Heute wissen wir, dass Photovoltaikmodule tats\u00e4chlich Jahrzehnte zuverl\u00e4ssig arbeiten, wenn die Anlage ordentlich installiert wurde und vom Betreiber gewartet und gepflegt wird. Dann gibt es noch die \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcsse, wie Sturm, Hagel, Blitzschlag, Feuer. Das ist dann unsere Aufgabe: Module auf Funktion pr\u00fcfen, reparieren oder entscheiden, dass ein Modul irreparabel ist. Gepr\u00fcft wird im Adler Solar Test- und Reparatur-Center in Bremen und manchmal vor Ort mit unserem mobilen Testlabor. Das haben wir jetzt f\u00fcnf Millionen Mal gemacht\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Das f\u00fcnfmillionste Modul, das bei Adler Solar zur Pr\u00fcfung erschienen ist, war auf einer Gewerbehalle montiert und wurde bei einem Brand Gasen, Hitze, Staub und Asche ausgesetzt. In so einem Fall k\u00f6nnen Dichtungen schmelzen, der Modulrahmen kann sich verziehen, Folien k\u00f6nnen ihre Struktur ver\u00e4ndern, L\u00f6tstellen k\u00f6nnen besch\u00e4digt werden. \u201eDas f\u00fcnfmillionste Modul war nicht unmittelbar am Brandherd installiert und auf den ersten Blick optisch unauff\u00e4llig, bis auf Verschmutzungen durch L\u00f6schwasser und Ru\u00df-Spuren. Der erste Schritt war die visuelle Inspektion nach dem Vier-Augen-Prinzip. Danach folgt die \u201eWet-Highpot\u201c-Pr\u00fcfung, bei der das Modul in einem Wasserbad einer Isolationspr\u00fcfung unterzogen wird. Ist diese bestanden, folgt der Leistungstest im Sonnenlichtsimulator, dem sogenannten \u201eFlasher\u201c. Zum Abschluss wird das Modul noch mit Elektrolumineszenz auf Sch\u00e4den \u00fcberpr\u00fcft. Unser f\u00fcnfmillionster Kandidat hat alle Pr\u00fcfungen mit Bravour bestanden und konnte an den Betreiber zur\u00fcckgegeben werden\u201c, erkl\u00e4rt Diplom-Ingenieur Ali Salem, leitender Pr\u00fcfingenieur des Test- und Reparatur-Center bei Adler Solar. Insgesamt hat die Adler Solar Services GmbH 135 Module aus dem Brandschaden gepr\u00fcft. 115 Module waren in Ordnung, 12 Module wurden durch das Feuer irreparabel besch\u00e4digt und acht Module konnten im Labor im Bremen repariert werden. \u201e\u00dcber 91 Prozent der Module gehen an den Betreiber zur\u00fcck und werden noch viele Jahre Sonnenstrom produzieren. Damit ist eine Pr\u00fcfung der Module sinnvoller, wirtschaftlicher und nachhaltiger als einfach neue Module zu kaufen\u201c, erkl\u00e4rt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Cunze.<\/p>\n\n\n\n<p>Adler Solar pr\u00fcft Photovoltaik Komponenten im Pr\u00fcflabor in Bremen aber auch mit einem mobilen Testcenter vor Ort an der Anlage. Welche Methode die bessere ist, h\u00e4ngt vom einzelnen Fall ab. Im Pr\u00fcflabor stehen alle Pr\u00fcfverfahren zur Verf\u00fcgung, bei der Pr\u00fcfung vor Ort kommen Elektrolumineszenzpr\u00fcfung, Flasher-Test und Infrarotaufnahmen zum Einsatz. Neben der Technik ist Wissen und Erfahrung im Adler Solar Team f\u00fcr Qualit\u00e4t und Pr\u00fcfergebnis entscheidend. &#8222;Nach \u00fcber zehn Jahren Photovoltaik-Komponentenpr\u00fcfung hat man viel gesehen und wei\u00df, dass nichts unm\u00f6glich ist. Wir wissen nach f\u00fcnf Millionen Pr\u00fcfungen aber auch, dass es f\u00fcr f\u00fcnf Millionen Probleme auch f\u00fcnf Millionen L\u00f6sungen gibt \u2013 mindestens\u201c, erkl\u00e4rt Pr\u00fcflabor Leiter Diplom-Ingenieur Ali Salem.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere\nInformationen: <a href=\"http:\/\/www.adlersolar.de\">www.adlersolar.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 28. Mai 2019 hat die Adler Solar GmbH das f\u00fcnfmillionste Photovoltaik-Modul im Kundenauftrag gepr\u00fcft. 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