Klimapaket: Das ändert sich für Hauseigentümer

Mit dem überarbeiteten Klimapaket der Bundesregierung ändern sich auch die Bestimmungen für Hauseigentümer erheblich. Die neuen Regeln verteuern die Energiekosten unsanierter Gebäude mit fossilen Heizungen und verbilligen gedämmte Häuser, die erneuerbare Energien nutzen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm “Zukunft Altbau” hin. Bei Heizungen auf Basis fossiler Energien werden sich die Energiekosten durch den geplanten CO2-Preis künftig deutlich erhöhen. In den ersten fünf Jahren beträgt der Zuschlag für einen jährlichen Verbrauch von 2.000 Liter Heizöl insgesamt rund 1.200 Euro. In Zukunft soll dieser weiter steigen. Mit einer Austauschprämie sowie einer besseren BAFA- und KfW-Förderung werden klimafreundlichere Heizungen wie Wärmepumpen, Pelletkessel und Solarthermieanlagen außerdem höher gefördert. Hinzu kommt die steuerliche Absetzbarkeit von energetischen Sanierungen. Fazit: Energiesparhäuser werden finanziell deutlich attraktiver als bislang. Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei am Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon [at] zukunftaltbau.de.

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20 Jahre Förderung für Wärme aus erneuerbaren Energien

Um die Energiewende im Gebäudebereich voranzutreiben, wurde am 1. September 1999 das MAP ins Leben gerufen. Mehr als 1,8 Millionen Anlagen mit einem Fördervolumen von rund drei Milliarden Euro hat das BAFA seitdem bezuschusst. Das Einsparpotenzial der in 2018 geförderten Anlagen beziffert das BAFA bei einer Nutzungsdauer von 20 Jahren mit über sechs Millionen Tonnen CO2. Gefördert werden Wärmepumpen, Solarthermieanlagen und Biomasseanlagen, wie zum Beispiel die Pelletheizung. Wer auf erneuerbare Energien umsteigen möchte, kann auf unterschiedliche Weise von dem Förderprogramm profitieren.

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Europäisches Forschungsprojekt erstellt Leitfaden und Simulationswerkzeug für Kommunen

Dezentralen, dekarbonisierten und intelligent gesteuerten Energiesystemen gehört die Zukunft. Was Regionen, Städte und Gemeinden von bereits existierenden Pilotprojekten lernen können, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den vergangenen drei Jahren in einem europäischen Forschungsprojekt untersucht. Das Ergebnis des Mitte 2019 abgeschlossenen Vorhabens liegt nun in Form eines kostenfrei erhältlichen Leitfadens vor. Die Beteiligten haben außerdem ein Simulationswerkzeug entwickelt. An der Studie beteiligt waren von deutscher Seite das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Europäische Institut für Energieforschung EIFER sowie 13 weitere Partner aus Europa. Koordiniert hat die grenzüberschreitende Zusammenarbeit das Austrian Institute of Technology (AIT). Die Europäische Union förderte das Projekt im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020. Der Leitfaden und das Simulationsmodell sind in englischer Sprache kostenfrei zugänglich: http://reflex-smartgrid.eu.

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Solar Cluster: Ausbau der Photovoltaik muss verfünffacht werden – konkrete Schritte notwendig

Die Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD über eine Regierungsbildung haben am 26. Januar in Berlin begonnen. Als Grundlage der

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