Klare Linien komplettieren Münchner Kunstareal

Schlicht und elegant – das neue Gebäude des Ägyptischen Museums und der HFF München. (Quelle: Peter Böhm Architekten, elero. Fotograf: Ulrich Schwarz.)

Klare Linien, die sich bestens in das Zentrum des Münchner Kunstareals zwischen den Pinakotheken und dem Königsplatz schmiegen: Der Neubau aus Glas-Sichtbeton beherbergt das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst sowie die Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) und ist seit der offiziellen Eröffnung  im September 2011 die architektonische Attraktion in der Maxvorstadt. Über 200 variabel aufklappbare Wendeflügel aus Glas, die von elero Linearantrieben bewegt werden, sorgen für ein bestmögliches Raumklima im Inneren des Gebäudes.

Architekt Peter Böhm erhielt 2005 den Auftrag zur Umsetzung eines Neubaus, der den strengen städtebaulichen Auflagen und den inhaltlichen Anforderungen des Museums und der HFF gerecht werden sollte. Entstanden ist mitten in München ein langgestreckter Bau mit Betonsockel und Glaskörper, der im Osten den Studierenden der Hochschule und im Westen den Besuchern des Museums Eingang gewährt. Das sonnenlichtdurchflutete Foyer der Hochschule setzt auf Transparenz und bietet Raum zum Dialog. Die altägyptischen Exponate befinden sich in unterirdischen geschützten Museumsräumen, ein Lichthof sorgt für natürliche Lichtbedingungen.

Steuerbare Licht- und Lüftungssysteme sind für angenehme Innentemperaturen bei Glasbauten essentiell. Beim Neubau in München, der mit einer doppelschaligen Glasfassade ausgestattet ist, wurden deshalb Glaswendeflügel eingesetzt, die von leistungsstarken Antrieben bewegt werden sollten. Insbesondere wegen ihrer hohen Kraftübertragung fiel die Wahl auf elero Linearantriebe des Typs Econom 01. Zudem steht der Econom für Zuverlässigkeit: Auch bei anderen Großprojekten hat er sich bereits bewährt. Nicht sichtbar in die Doppelfassade eingebaut, fügen sich diese Antriebe in das moderne und geradlinige Ambiente des Baus ein. Die aufdrehbaren Glasscheiben lassen sich individuell einstellen, die Lüftung wird ebenfalls nach Bedarf reguliert.

Mit dem Projekt Kunstareal München vertieft die bayerische Landeshauptstadt ihren Anspruch als Kunst- und Bildungsstandort. Das “Forum europäischer Kultur” vereint 5.000 Jahre Kulturgeschichte und sieht sich als innovativer Ort der Wissensgesellschaft – ein Areal in der Maxvorstadt, das mit dem Neubau und Einzug des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst sowie der Hochschule für Film und Fernsehen würdige Förderer des anfassbaren geistigen Raumes erhalten hat.

Weitere Informationen: www.elero.com