Kohle richtig lagern

Braunkohlenbriketts sind neben Holz ein günstiger Träger von Wärmeenergie in Deutschland. Kaminliebhaber, aber auch Traditionalisten mit Kachelöfen sowie Modernisierer, die Hybridheizungen nutzen, setzen diesen Qualitätsbrennstoff ein. Dabei gibt es zwischen den einzelnen Sorten durchaus Unterschiede.

Heutige Briketts haben mit ihren staubigen und schwefeligen Vorgängern von einst nichts mehr gemein. Moderne Verfahren kommen ohne Bindemittel oder andere Zusätze beim Brikett-Pressen aus. Sie vermindern zumindest bei deutschen Kohle-Produkten den sogenannten Abrieb, die Staubentwicklung beim Verbrennen entspricht den gesetzlichen Normen, ebenso der Schwefelgehalt. Der Asche-Anteil ist gering, was man nach dem Verbrennen gut beobachten kann. Neue Verpackungen und Verpackungsgrößen halten die Schlepperei in Grenzen. Dennoch ist Kohle nicht gleich Kohle.

Wer es schnell warm haben will, sollte mit Holz heizen. Wer jedoch auf langanhaltende Wärme steht, sollte zu Briketts greifen. Die in der Lausitz hergestellten Rekord-Braunkohlenbriketts halten die Glut zum Beispiel sehr lange und verfügen über einen hohen Brennwert von 19 MJ/kg (5,3 kWh/kg). Deswegen könnte man sie auch in modernen Hybridsystemen sehr gut einsetzen. In denen unterstützt eine Wassertasche am Kamin die Zentralheizung. Solche Systeme brauchen für einen effektiven Betrieb mehr Energie, als das ausschließlich gemütliche Kaminfeuer hergibt.

Doch wie lagert man die Rekord-Briketts richtig? Die sogenannte lose Ware, einst vor die Haustür oder direkt in den Keller geschüttet, gibt es nur noch im Osten der Republik. Neben der traditionellen losen Ware dominieren handliche Verpackungen den Handel, wie die 10-kg-Folie oder -Tüte, 10- oder 25-kg-Säcke oder 25-kg-Bündelbriketts. Diese lassen sich komfortabel transportieren und platzsparend, weil stapelbar lagern.

Bei Rekord geht das zur Not auch im Freien, hier sollte man aber die oberste Schicht mit einer Plane abdecken. Besser dürfte es jedoch sein, einen eigenen, in jedem Fall trockenen Raum wie früher im Keller zu haben. Dunkelheit ist ebenso von Vorteil. Zudem lagern Briketts idealerweise nicht mit anderen Brennstoffen und fern von Heizquellen.

Um ein Feuer zum optimalen Verbrennen und ohne Qualmentwicklung zu entfachen, sollten die Benutzer folgendermaßen vorgehen: Zunächst einmal sind Anmachholz, Feueranzünder und Briketts oder Scheitholz auf den sauberen Rost zu legen. Danach gilt es, die Luftzufuhr vollständig zu öffnen und die Materialien mit handelsüblichen Anzündhilfen anzubrennen. Nun kann es daran gehen, die Asche aus dem Glutbett abzurütteln und die Briketts auf das Glutbett zu legen. Dabei bleibt die Luftzufuhr noch offen. Wenn die Holzscheite und Briketts brennen, ist es möglich, den Luftregler herunter zu stellen. Nach dem Durchglühen der Briketts muss die Luftzufuhr geschlossen werden. Noch ein Tipp zum Schluss: Vor dem Zu-Bett-Gehen noch zwei bis vier Braunkohlenbriketts nachlegen. Das hält die Wärme über Nacht.

Weitere Informationen: www.brikett-rekord.com

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