Einspeisetarife bewähren sich in Deutschland und anderen EU-Staaten

Für den Ausbau der Stromversorgung mit erneuerbaren Energien haben sich Einspeisevergütungen als überlegenes Erfolgsmodell erwiesen. Das gilt für Deutschland mit seinem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), aber auch für andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Fördersysteme mit festgelegten Quoten für erneuerbare Energien sind dagegen den Nachweis ausreichender Effizienz schuldig geblieben. Diese Erkenntnis ist auch in der Wirtschaft angekommen.

In der Europäischen Union hat der Zubau von Kapazitäten zur Nutzung erneuerbarer Energien trotz des rasanten Wachstums in Staaten wie Deutschland, Portugal und Irland die Erwartungen insgesamt bisher nicht ganz erfüllt. So wurden für 2010 gesteckte Ziele der Europäischen Kommission für den Stromsektor im EU-Schnitt knapp verfehlt. In ihrem jüngsten Papier zum Markt der erneuerbaren Energien von Anfang Juni geht die Kommission aber im laufenden Jahrzehnt von einem starken Marktwachstum der erneuerbaren Energien in einer Größenordnung von sechs Prozent pro Jahr aus.

Die Agentur für Erneuerbare Energien fasst in ihrem aktuellen Hintergrundpapier in der Reihe „Renews Kompakt“ Erkenntnisse zu den verschiedenen Fördersystemen in der EU zusammen. Das Renews Kompakt „Erfolgreicher Ausbau Erneuerbarer Energien dank Einspeisevergütung“, ist im Internet abrufbar unter www.unendlich-viel-energie.de/de/service/mediathek/renews-kompakt-hintergrundpapiere.html.

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