Wärmepumpenheizung neu installiert: Umweltwärme spart über 1.000 Euro Heizkosten

Familie Roth aus Wesseling hat eine Wärmepumpenheizung installiert. Die Anlage ist extrem wartungsarm. Die Heizkosten sind auf weniger als 500 Euro pro Jahr gefallen. Im Schnitt nutzen die Roths 80 Prozent Umweltwärme aus der Erde und benötigen 20 Prozent Strom für den Antrieb der Wärmepumpe. Angesichts steigender Energiepreise hatte sich Familie Roth aus Wesseling bei Köln bei der Sanierung Ihres Hauses für eine Sole/Wasser-Wärmepumpe in Verbindung mit einer Fußbodenheizung entschieden.

Für das Einfamilienhaus wurden drei Sonden mit jeweils 100 Meter gebohrt. In den Sonden zirkuliert in einem geschlossenen Kreislauf eine Sole (Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel), die auf ihrem Weg durch das System die natürlich vorhandene Erdwärme aufnimmt. Die Wärmepumpe hebt das Temperaturniveau an, um damit das Haus mit Wärme zu versorgen, auch bei klirrendem Frost. Dieser Aufbau hört sich komplizierter an, als er tatsächlich ist. Das einzige, was davon sichtbar wird, ist die Wärmepumpe im Keller, die leise vor sich hin summt.

Familie Roth ist von der neuen Heizung begeistert. Die Umweltbilanz der Wärmepumpe ist wegen des geringen Einsatzes elektrischer Energie für ihren Betrieb sehr positiv. Auch in finanzieller Hinsicht war die Entscheidung richtig. Das Heizsystem war zwar rund 10.000 Euro teurer als eine sonst übliche Heizung, aber es gibt für bestehende Gebäude Fördermittel des Bundes. Einmal eingebaut, kann man beim Energiesparen förmlich zusehen. „Durch die Wärmepumpe sparen wir enorme Heizkosten“, erzählt Frank-Rolf Roth, der sich als Verfahrensingenieur intensiv mit der Optimierung von Wärmepumpen beschäftigt. „Unser Wärmebedarf für 230 Quadratmeter Wohnfläche wird derzeit mit etwa 500 Euro pro Jahr gedeckt. Bei einer Gasheizung würden wir bei 1.700 Euro liegen.“

Weitere Informationen: http://www.waermepumpe.nrw.de


 

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