Photovoltaik-Institut Berlin präsentiert Forschungsergebnisse auf der Europäischen Photovoltaikkonferenz EU PVSEC

Probenvorbereitung EVA Test

Das PI Photovoltaik-Institut Berlin stellt auf der Europäischen Photovoltaikkonferenz EU PVSEC vom 23. bis 26. September in Amsterdam neue Testverfahren sowie neue Forschungsergebnisse für die Qualitätskontrolle von Solarmodulen vor. Im Rahmen des Forschungsprojekts FutureFab, an dem sich fünf Projektpartner drei Jahre lang beteiligten, war das PI Berlin mit seinem akkreditierten Testlabor insbesondere für Untersuchungen zur Langlebigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit neuartiger Materialien und Verbindungstechniken verantwortlich.

„Weil die Standardtestverfahren insbesondere bei neuen Materialien nicht immer ausreichen, haben wir im Rahmen des Projekts neue Teststände und Verfahren entwickelt“, erklärt Simon Koch, Projektleiter am Photovoltaik-Institut Berlin. Mit den Verfahren können die Forscher ermitteln, wie anfällig Einkapselungsmaterialien auf die spannungsinduzierte Degradation (PID) reagieren. Mit den neuen Testständen lassen sich Aussagen über Ertragseinbußen durch verschmutzte Solarmodule im Feld, notwendige standortabhängige Reinigungsintervalle und geeignete Reinigungsmethoden treffen.

Durch die Entwicklung neuer Produktionstechnologien und optimierter Prozessschritte ist es PI-Berlin gemeinsam mit den anderen Verbundpartnern gelungen, die Herstellungskosten der Solarfabriken der nächsten Generation pro Watt-Peak signifikant zu senken. Das Projekt FutureFab wurde am 30. Juni abgeschlossen und vom Bundeswirtschaftsministerium, vom Bundesforschungsministerium und von der Innovationsallianz Photovoltaik gefördert.

Weitere Informationen: www.pi-berlin.com und www.photovoltaic-conference.com

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