Expertenkommentar zum Thema “ Energiesparen in der kalten Jahreszeit“

CorinnaLang

„Die Preise für Strom- und Wärmeversorgung steigen und steigen“, meint Corinna Lang, Chefredakteurin des CleanEnergy Projects. „Da kann der Blick auf die Nebenkostenabrechnung einem auch schon mal den Tag vermiesen. Besonders in der dunklen und kalten Jahreszeit, wenn man zu Hause auf Beleuchtung und Heizung nicht verzichten kann, klettern die Energiekosten gefühlt ins Unermessliche.“

„Den Spitzenwert beim Stromverbrauch bildet hierbei für gewöhnlich das Weihnachtsfest“, so Lang weiter. „Dabei mag man gerade in dieser Zeit eigentlich nicht ans Sparen denken. Dass es sich dennoch lohnen kann, insbesondere die Notwendigkeit der weihnachtlichen Beleuchtung am und im Haus zu überdenken, zeigen beispielsweise Untersuchungen der Stiftung Warentest.

So rechnete die Verbraucherorganisation schon vor ein paar Jahren vor, dass zwei Lichterketten, mit jeweils zehn normalen Glühlampen, bei einer Brenndauer von acht Stunden am Tag in fünf Wochen gut und gerne mehr Strom benötigen, als ein moderner Kühlschrank mit Gefrierfach im ganzen Jahr.

Wer jedoch trotz steigender Stromkosten nicht auf weihnachtliche Illumination verzichten möchte, ist mit LED-Lichterketten gut beraten. Diese sind zwar einiges teurer als herkömmliche Lichterketten, leuchten dabei aber effizienter. Wer alte Lichterketten also durch neue LED-Ketten austauscht, kann bereits in einer Saison die Mehrkosten durch Einsparungen bei den Stromkosten ausgleichen.

Noch preiswerter – und meines Erachtens nicht weniger gemütlich – ist es, auf die künstliche Festbeleuchtung zu verzichten und stattdessen ein oder zwei Kerzen anzuzünden, die für ein warmes, behagliches Licht sorgen – am besten natürlich klimaneutrale Biokerzen, die aus nachwachsenden Rohstoffen, wie beispielsweise Rapsöl, bestehen.“

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