seebaWIND schöpft Anlagenpotenziale aus

Mehrertrag dank optimierter Nachführung: Bei dieser Anlage im nordbayerischen Vierschau gelang es seebaWIND, den Jahresertrag um 4,3 Prozent zu steigern (Quelle: seebaWIND Service GmbH)
Mehrertrag dank optimierter Nachführung: Bei dieser Anlage im nordbayerischen Vierschau gelang es seebaWIND, den Jahresertrag um 4,3 Prozent zu steigern (Quelle: seebaWIND Service GmbH)

Das herstellerunabhängige Serviceunternehmen seebaWIND Service GmbH hat sein Engineering-Angebot ausgebaut. Ab sofort bietet das Unternehmen für Windkraftanlagen vom Typ MD70/77 spezielle Systemchecks zur Ermittlung von Optimierungspotenzialen und Maßnahmen zur Ertragssteigerung an. Die 1,5-Megawatt-Windkraftanlage MD70/77 ist eine der am weitesten verbreiteten Anlagen ihrer Leistungsklasse in Europa.

“Die Hersteller von Windkraftanlagen konzentrieren sich in der Regel auf die Entwicklung neuer Produkte, anstatt bestehende Systeme zu optimieren”, erklärt seebaWIND-Geschäftsführer Holger Hämel. Die MD70/77 etwa wurde Jahre lang von Nordex, Fuhrländer und REpower gebaut. seebaWIND will dafür sorgen, dass die Ertragspotenziale ausgeschöpft werden.

Bei dem Systemcheck überprüfen die seebaWIND-Techniker beispielsweise die Einstellung der Rotorblätter und der Betriebsparameter sowie die fehlerfreie Funktion der sensiblen Komponenten. Besonderes Augenmerk wird auf die Windnachführung gelegt. Schließlich lassen sich allein mit ihrer Optimierung im Jahr bis zu fünf Prozent Mehrertrag erzielen. Eine optimierte Windnachführung schont außerdem die Blätter, da Schwingungen, die durch Schräganströmungen entstehen können, reduziert werden. Zudem lassen sich mechanische Lasten auf das Gesamtsystem reduzieren, wenn das Maschinenhaus sauber im Wind gehalten wird.

Neben der Optimierung von Nachführung, Blattverstellung und Bauteilen kann aber auch eine Standortoptimierung sinnvoll sein. “Die Hersteller haben bei ihren Windkraftanlagen in der Regel einen Standard-Parametersatz, der nur in Ausnahmefällen an den jeweiligen Standort angepasst wird”, erklärt Dirk Hennig, stellvertretender Leiter Service bei seebaWIND. Im Mittelgebirge ändere sich aber beispielsweise die Windrichtung viel schneller als an der Ostsee. “Im Rahmen unserer Ertragsoptimierung passen wir die Parameter daher auch an die standortspezifischen Gegebenheiten an.”

Weitere Informationen: www.seebawind.de

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