Rückseitenkontakte aus Zinn bewähren sich in der Photovoltaik-Produktion

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Die Schmid Group gibt die Auslieferung der ersten TinPad-Anlagen zur Aufbringung von Zinnkontakten auf die Zellrückseite für die Photovoltaik-Massenproduktion bekannt. Die Zertifizierung von Modulen mit den silberfreien Kontakten ist bereits erfolgt. Dr. Christian Buchner, Leiter des Geschäftsbereichs Zelle bei SCHMID, erklärt den Einfluss des Verfahrens auf die Zellqualität: “Wir bringen die Zinnkontakte auf eine vollflächige Aluminiumrückseite auf. Diese geschlossene Schicht verbessert die Rückseitenpassivierung, wodurch die Zelleffizienz um 0,2 Prozent steigt.”

SCHMIDs TinPad-Anlagen erzielen eine Silbereinsparung von zirka drei Eurocent pro Zelle und führen damit zu einer schnellen Amortisierung der Investition. Auch die Qualität stimmt bis ins Detail: Auf der spezifizierten Aluminiumpaste erreichen die Zinnkontakte eine doppelt so hohe Abzugsfestigkeit wie gefordert. Das TinPad basiert auf einer von Schott Solar lizensierten Technologie und wurde 2012 mit dem Intersolar Award ausgezeichnet.

Weitere Informationen: www.schmid-group.com

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