Innovativer Klimaschutz für die saubere Mobilität in NRW

Nordrhein-Westfalen ist Vorreiter bei der Erforschung und Entwicklung von Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologien. Seit Jahren unterstützt das Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW der EnergieAgentur.NRW im Auftrag der Landesregierung die Entwicklung der neuen Technologien. Rund 150 Experten werden am Donnerstag, den 22. November zum 12. Jahrestreffen im Hilton Hotel Düsseldorf erwartet, die NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel eröffnen wird. Danach geht es thematisch neben dem Einsatz von Wasserstoff, Brennstoffzellen und Batterien im Verkehr auch um Wasserstoff als Speicher und Brennstoffzellen in der stationären Nutzung. Ein Vorzeigeprojekt ist die erste 700-bar-Wasserstofftankstelle von Air Liquide mit dem Einsatz von fünf Brennstoffzellen-PKW von GM/Opel in Düsseldorf. Während des Jahrestreffens können Teilnehmer und Mediengäste mit diesen Fahrzeugen Probefahrten unternehmen.

Das Land NRW hat ehrgeizige Ziele beim Klimaschutz. Der geplante Ausbau der erneuerbaren Energien geht einher mit der Entwicklung innovativer Speichertechnologien und verlangt zudem neue Lösungen für eine saubere Mobilität und eine dezentrale Energieversorgung. Hier erhalten Brennstoffzellen als Energiewandler mit hoher Effizienz und Wasserstoff als Speichermedium für Überschussstrom eine neue Bedeutung.

Im Jahr 2000 entstand das Netzwerk Wasserstoff und Brennstoffzelle aus einer Gruppe von 40 Aktiven in einer Arbeitsgruppe der damaligen Landesinitiative Zukunftsenergien NRW. Heute ist es europaweit das mit über 400 Mitgliedern größte Netzwerk zu Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik. Das Netzwerk hat über 100 Projekte initiiert, die Nordrhein-Westfalen zusammen mit Mitteln der Europäischen Union mit knapp 110 Millionen Euro bei einem Gesamtbudget von über 185 Millionen Euro gefördert hat.

Weitere Informationen: www.brennstoffzelle-nrw.de/jahrestreffen und www.energieagentur.nrw.de

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